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Umwelt- und Nachhaltigkeitsaussagen sind Angaben der jeweiligen Hersteller und wurden redaktionell nicht verifiziert.
BDEW zur Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts
Nitrat-Urteil macht Notwendigkeit klarer Rechtsgrundlagen für den Grundwasserschutz deutlich
28.10.2025 – Lesezeit ca. 2 Minuten
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Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig hat die bayerische Ausführungsverordnung zur Düngeverordnung (AVDüV) für unwirksam erklärt. Damit stellte das Gericht fest, dass die Rechtsgrundlage für die Ausweisung von besonders belasteten Gebieten in Bayern nicht ausreichend bestimmt war. Der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) sieht in der Entscheidung ein deutliches Signal für die Notwendigkeit klarer, rechtssicherer Regelungen zum Schutz des Grundwassers vor übermäßiger Nitratbelastung. Martin Weyand, BDEW-Hauptgeschäftsführer Wasser/Abwasser, erklärt dazu:
„Das Urteil zeigt, wie wichtig es ist, dass die Vorgaben für die Ausweisung von sogenannten „roten Gebieten" mit hoher Nitratbelastung rechtlich klar geregelt werden. Nur so können wir den Eintrag von Nitraten aus der Landwirtschaft wirksam reduzieren und die Belastung des Grundwassers unter dem EU-Grenzwert von 50 Milligramm pro Liter halten. Das Bundesverwaltungsrecht hat die Notwendigkeit zur Reduzierung von Nitrateinträgen nicht in Frage gestellt, sondern eine klare und nachvollziehbare Umsetzung eingefordert. Dazu gehört auch eine konsequente Bilanzierung von Nährstoffeinträgen und -austrägen in den Betrieben im Sinne einer transparenten Stoffstrombilanz. Mit rechtsklaren, nachhaltigen und überprüfbaren Maßnahmen lässt sich der Grundwasserschutz dauerhaft sichern – und teure technische Aufbereitungsverfahren können vermieden werden, wenn der Eintrag von Nitraten von vornherein reduziert wird.“
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