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Bundesverkehrsministerium stellt weitere Mittel für die Beschaffung von Elektrobussen bereit
VDV begrüßt neue Förderrichtlinie für E-Busse
29.05.2026 – Lesezeit ca. 2 Minuten
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Der Branchenverband VDV begrüßt grundsätzlich die gestern durch das Bundesverkehrsministerium veröffentlichte Fortsetzung der Förderung von Bussen mit alternativen Antrieben. In der ersten Umsetzungsphase stehen im Bundeshaushalt 2026 rund 400 Millionen Euro für Neubewilligungen zur Verfügung. Dies soll die Förderung von mindestens 1 500 Bussen mit alternativen Antrieben ermöglichen. Möglich wird diese Anzahl allerdings nur, weil die Förderquote im Vergleich zu den vorherigen Förderaufrufen sinkt.
VDV-Präsident Ingo Wortmann: „Dieses Programm trägt wesentlich dazu bei, dass in Deutschland inzwischen rund 14 Prozent der ÖPNV-Linienbusse mit alternativen Antrieben im Einsatz sind. Damit ist die Branche im bundesweiten Vergleich führend beim Elektrifizierungsgrad aller Straßenfahrzeuge.“
Der VDV weist zudem darauf hin, dass alle vorherigen Förderaufrufe deutlich überzeichnet waren: „Die über Jahre konstant hohe Nachfrage zeigt: Die Branche will und muss transformieren und setzt damit nicht nur die europäischen Klimaschutzziele um, sondern leistet auch wichtige Wachstumsimpulse für die europäische Industrie. Die bisher verfügbaren Bundesmittel waren allerdings nicht ausreichend, um die Flottenumstellung deutlich schneller und flächendeckend voranzubringen. Und auch bei der jetzigen Förderung gibt es zwei Wermutstropfen: Die Förderquote sinkt und das Programm ist bis Ende 2029 befristet. Bis dahin werden wir die vorgegebenen Umstellungsziele aus der europäischen Clean Vehicle Directive nicht erreichen“, so Wortmann. Gleichwohl begrüßt der VDV, dass die E-Bus-Förderung nun durch den Bund fortgesetzt wird.
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