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Dieser Artikel ist zur Veröffentlichung in der Ausgabe 3 - Mai / Juni 2026 der gedruckten Kommunalwirtschaft vorgesehen.
Schnieder: Neuer Förderaufruf für mehr Sicherheit im Rad- und Fußverkehr
08.05.2026 – Lesezeit ca. 2 Minuten
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Das Bundesministerium für Verkehr (BMV) hat den Förderaufruf „Junge Generation Fahrrad – aktiv mobil“ veröffentlicht. Mit einem Fördervolumen von bis zu 145 Millionen Euro unterstützt der Bund 30 Projekte mit einer Laufzeit bis 2031, die die Mobilität von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen stärken und die Sicherheit im Rad- und Fußverkehr verbessern.
Das BMV verfolgt mit dem Förderaufruf die zentralen Ziele der Bundesregierung: mehr nachhaltige Mobilität, höhere Verkehrssicherheit im Sinne der Vision Zero sowie die Stärkung des Radverkehrs im Rahmen des Nationalen Radverkehrsplans 3.0.
Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder:„Wir wollen, dass Kinder und junge Menschen sich sicher und selbstständig bewegen können. Nur mit einer sicheren und gut ausgebauten Radverkehrsinfrastruktur können Kinder im frühen Alter unbeschwert Fahrrad fahren lernen. Der Fahrrad-Monitor 2025 – eine von uns geförderte Umfrage zur Radnutzung – zeigt, dass vor allem positive, früh gewonnene Erfahrungen auf dem Rad Voraussetzung für eine langfristige Fahrradnutzung sind. Daher unterstützen wir mit diesem Förderaufruf Kommunen dabei, moderne und sichere Infrastruktur zu schaffen und neue Wege für eine aktive Mobilität zu gehen.“
Der Förderaufruf verbessert zugleich die Sicherheit im Straßenverkehr insgesamt. Sichere Wege und attraktive Angebote tragen dazu bei, den Rad- und Fußverkehr nachhaltig zu erhöhen und Städte sowie Gemeinden lebenswerter zu gestalten.
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Zwei Förderlinien
Die Förderlinie 1 „Zukunft fährt Fahrrad“ setzt auf einen bundesweiten Wettbewerb: Gefördert werden innovative Projekte mit Modellcharakter, die bis 2031 umgesetzt werden. Eine unabhängige Fachjury wählt aus den eingereichten Vorhaben bis zu 30 besonders überzeugende Projekte aus. Fördervolumen: 1,5 bis 6 Millionen Euro pro Projekt.
Die Förderlinie 2 „Lückenschluss im Sprint“ zielt auf kurzfristige Verbesserungen vor Ort. Gefördert werden schnell realisierbare Maßnahmen bis 2027, die insbesondere die Sicherheit erhöhen und die Attraktivität des Rad- und Fußverkehrs unmittelbar stärken. Fördervolumen: 250.000 bis 1,5 Millionen Euro pro Projekt.
Förderung und Antragstellung
Gefördert werden sowohl bauliche Maßnahmen (z. B. sichere Wege, Querungen, Verkehrsberuhigung) als auch begleitende Maßnahmen wie Kommunikation, Bildung oder Beteiligung. Die Förderung erfolgt als Zuschuss von bis zu 75 Prozent, bei Finanzschwäche bis zu 90 Prozent.
Förderlinie 1: Projektskizzen bis 15. Juli 2026
Förderlinie 2: Anträge bis 31. Juli 2026
Bewilligung: Bis Ende 2026
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Weitere Informationen
Details zum Förderaufruf sowie Informationen zur Antragstellung finden Sie beim Mobilitätsforum Bund, Skizzen und Anträge werden über das Förderportal des Bundes erstellt.
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