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Schnieder: Weitere Förderung für rund 1.500 neue Elektrobusse
28.05.2026 – Lesezeit ca. 2 Minuten
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Das Bundesministerium für Verkehr (BMV) setzt die Förderung von Bussen mit klimafreundlichen
Antrieben fort und plant, die Beschaffung von weiteren, mindestens 1.500 Elektrobusse zu
unterstützen. Die neue „Richtlinie zur Förderung alternativer Antriebe von Bussen im
Personenverkehr“ wurde am 6. Mai 2026 im Bundesanzeiger veröffentlicht. Der zugehörige neue
Förderaufruf startet am 21. Mai 2026. Förderskizzen können ab dem 26. Mai 2026 eingereicht werden.
Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder:„Wir haben bereits rund 1,5 Milliarden Euro in mehr als
5.300 klimafreundliche Busse investiert. Diesen erfolgreichen Weg führen wir konsequent fort:
Allein mit dem im Jahr 2026 verfügbaren Haushaltsvolumen wollen wir weitere 1.500 E-Busse
flächendeckend in den Einsatz bringen. Das stärkt den öffentlichen Nahverkehr, den Markthochlauf
innovativer Antriebstechnologien und ebnet den Weg zur klimafreundlichen Mobilität."
Mit der neuen Förderrichtlinie unterstützt das BMV auch weiterhin Verkehrsunternehmen und Anwender
der Busbranche bei der Umstellung ihrer Flotten auf emissionsfreie Busse mit Batterie- oder
Brennstoffzellenantrieb. Ziel ist es, den Hochlauf klimafreundlicher Busse zu beschleunigen, die
Marktdurchdringung zu erhöhen und auch im Segment der Überland-, Fern- und Reisebusse Marktanreize
zu setzen. Die Förderung leistet damit einen wesentlichen Beitrag zur Reduktion von
Treibhausgasemissionen im Personenverkehr und unterstützt die nationalen Klimaschutzziele.
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Der neue Förderaufruf basiert auf dem Bundeshaushalt 2026, der erneut Mittel für alternative
Antriebe im Personenverkehr vorsieht. Bereits auf der Fachkonferenz „klimafreundliche Busse“ des
BMV im Februar 2026 hatte Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder die Neuauflage der Förderung
angekündigt.
Skizzeneinreichung ab 26. Mai 2026 möglich
Projekt‑Skizzen können ab dem 26. Mai 2026 über das Förderportal easy‑Online eingereicht werden.
Die Skizzenphase beträgt acht Wochen; Einreichfrist ist der 21. Juli 2026.
Was wird gefördert?
Gefördert werden die Anschaffung oder Umrüstung von Bussen mit alternativen Antrieben im
Personenverkehr sowie die hierfür erforderliche Lade- und Tankinfrastruktur:
Brennstoffzellenbusse (inklusive Batteriebusse mit Brennstoffzelle als Range‑Extender)
Umrüstung konventioneller Busse auf Batterie‑ oder Brennstoffzellenantrieb
Für einen effizienten und wirkungsvollen Einsatz der Fördermittel werden diese, unter
Berücksichtigung der Elektrifizierungsgrade und Einsatzkontexte, technologiespezifisch auf
verschiedene Förderbereiche verteilt. Neben einem „Aktivierungsprogramm“, das dem bisherigen
Förderverfahren folgt, wird erstmals ein „Skalierungsprogramm“ eingeführt. Dieses richtet sich an
Unternehmen, die bereits einen nennenswerten Anteil ihrer Busflotte elektrifiziert haben und den
weiteren Fahrzeughochlauf planen. Innerhalb der Fördersäulen erfolgt die Auswahl der Projekte in
einem wettbewerblichen Verfahren, unter Berücksichtigung des Umweltbeitrages und der Effizienz des
Fördermitteleinsatzes. Ergänzend werden die Umsetzungsperspektive und das Einsatz- und
Energiekonzept zur Bewertung herangezogen.
Bilanz der bisherigen Förderung
Seit Einführung der ersten Richtlinie im Jahr 2021 wurde die Beschaffung von mehr als 5.300 Bussen
bei etwa 330 Verkehrsunternehmen bewilligt, davon sind mehr als 2.300 Fahrzeuge bereits im Einsatz.
Über ihre Nutzungsdauer vermeiden diese Busse potenziell über vier Millionen Tonnen CO₂. Eine
Übersicht der Zuwendungsempfänger ist abrufbar unter:1
Die Umsetzung der Förderung erfolgt durch die NOW GmbH und den Projektträger Jülich (PtJ). Teile
der bisherigen Förderung wurden im Rahmen des Deutschen Aufbau‑ und Resilienzplans (DARP) über die
europäische Aufbau‑ und Resilienzfazilität (ARF) kofinanziert.
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