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Umwelt- und Nachhaltigkeitsaussagen sind Angaben der jeweiligen Hersteller und wurden redaktionell nicht verifiziert.
Unsere Städte so anzupassen, dass sie auf den Klimawandel vorbereitet sind – das ist eine der größten Herausforderungen für die Stadtplanung in den kommenden Jahren. Der Deutsche Verkehrsplanungspreis (VPP) 2026 steht deshalb unter dem Motto „Klimaresiliente Straßenräume und Plätze für alle“. Ausgelobt wird der Wettbewerb von der Vereinigung für Stadt-, Regional- und Landesplanung (SRL) in Kooperation mit dem ökologischen Verkehrsclub VCD. Unterstützt vom Deutschen Städtetag, wird der VPP 2026 bereits zum 9. Male verliehen.
Der Deutsche Verkehrsplanungspreis fördert eine interdisziplinäre und integrierte Planungskultur insbesondere auf kommunaler Ebene. Dazu gehört eine Planung, die sich den Herausforderungen des Klimawandels stellt. „Das heißt konkret: Wie können Kommunen Straßenräume und Plätze so gestalten, dass sie trotz vielfältiger Anforderungen und begrenzter Fläche auch der Klimaanpassung und der Mobilitätswende gerecht werden?“, fragt der Vorsitzende der SRL, Florian Winter, und ruft die Städte und Gemeinden zur Teilnahme auf.
Für den VPP 2026 suchen SRL und VCD realisierte bzw. beschlossene Projekte aus den letzten fünf Jahren, die im Planungs- und Umsetzungsprozess weit fortgeschritten sind. Projekte, die zeigen, wie öffentliche, mehrfachnutzbare und klimaresiliente Aufenthalts- und Bewegungsräume der Zukunft aussehen können.
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Christiane Rohleder, Bundesvorsitzende des VCD, erläutert: „Der Begriff ‚Resilienz‘ steht dabei nicht nur für Klimaanpassung, sondern auch für Robustheit – die Projekte sollen vielfältig nutzbar und wandlungsfähig sein und mit knappen Flächen intelligent umgehen.“ Wichtig ist für SRL und VCD, dass die Projekte angemessen in ihre räumliche Umgebung integriert sind, also angrenzende Bebauung, benachbarte Straßenzüge, umgebendes Quartier, etc. einbeziehen. Gegebenenfalls können sie auch Teil einer übergeordneten Strategie sein. „Und natürlich hat auch die städtebauliche Gestaltung des Vorhabens große Bedeutung“, so Rohleder.
Nicht zuletzt sei auch der Aushandlungsprozess wichtig, mit dem Lösungen gefunden wurden, ergänzt Florian Winter: „Es ist zentral, eine möglichst breite Akzeptanz für solche Projekte zu erreichen – das ist angesichts der Vielfalt der Anforderungen bekanntlich nicht einfach.“ Bezüglich der Art und Dimensionierung des umgestalteten Raumes sieht die Auslobung des VPP 2026 keine grundsätzlichen Einschränkungen vor – das vorstellbare Spektrum reiche vom kleinen Dorfplatz bis zum Abschnitt einer innerörtlichen Hauptverkehrsstraße, so SRL und VCD.
Zum Hintergrund: Die Bewerbungsfrist endet am 1. Juni 2026. Die einzureichenden Unterlagen müssen bis 12 Uhr in der SRL-Geschäftsstelle, Schrammstr. 8, 10715 Berlin, eingegangen sein. Die Preisverleihung wird am 6. November dieses Jahres in Bonn stattfinden.
Die Auswahl der Siegerprojekte übernimmt eine renommierte Jury:
Dipl.-Ing. Martin Adamski, Dezernent Umwelt / Mobilität / Klimaschutz / Gesundheit, Stadt Bielefeld
Dipl.-Ing. Rebecca Faller, Drei Eins Stadt Freiraum Architektur Berghof Baltabol Faller Architektur und Landschaftsarchitektur PartG mbB, Frankfurt/Main
Dipl.-Ing. Ass. jur. Thomas Kiel d´Aragon, Deutscher Städtetag, Berlin
Dipl.-Ing. Sonja Moers, raumwerk Gesellschaft für Architektur und Stadtplanung mbH, Frankfurt/Main
Dipl.-Ing. Tim von Winning, Baubürgermeister der Stadt Ulm
Dr. Christiane Rohleder, Bundesvorsitzende des ökologischen Verkehrsclubs VCD, Berlin
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