Dieser Artikel wurde in der Ausgabe der gedruckten Kommunalwirtschaft abgedruckt.

Rubrik Energie & Netze

e*Message Sicherheitsfunknetz ermöglicht modernste und gleichzeitig hochredundante Alarmierungslösungen

Betriebssicherheit geht in den nächsten Zyklus

24.02.2025 – Lesezeit ca. 3 Minuten 84

Betriebssicherheit geht in den nächsten Zyklus

e*Message, ein führender Anbieter professioneller Alarmierungssysteme, hat in einem umfangreichen neunmonatigen Projekt sein Sicherheitsfunknetz komplett modernisiert. Alle Funkrufstationen mussten während des laufenden Betriebs auf einen neuen Satelliten umgestellt werden. Nach erfolgreicher Testphase steht das e*Message Sicherheitsfunknetz nun bereit, um weiterhin Organisationen und Behörden sowie Unternehmen aus der Industrie, Energieversorgung und Chemie eine zuverlässige Kommunikation im Krisenfall zu bieten. Mit seinem deutschlandweiten, satellitengestützten Sicherheitsfunknetz gewährleistet e*Message unter anderem die Hochredundanz seiner Alarmierungslösungen.

Nicht nur Einsatzkräfte Kritischer Infrastrukturen (KRITIS) sind auf stabile professionelle Kommunikationssysteme angewiesen, um im Ernstfall sicher erreichbar und rechtzeitig verfügbar zu sein. e*Message setzt Satellitenkommunikation für die zuverlässige Datenübermittlung an Funkrufstationen ein und nutzt dafür einen exklusiven Frequenzbereich auf einem geostationären Satelliten.

700 Empfangsantennen für hochgradige Redundanz umgestellt – unter Aufrechterhaltung der zuverlässigen Kommunikation

Im Frühjahr 2024 stand e*Message vor einer besonderen Herausforderung: Der Wechsel zu einem neuen geostationären Satelliten erforderte eine umfangreiche Umstellung aller rund 700 Empfangsantennen deutschlandweit. Während eines präzisen Zeitfensters mussten die Antennen nicht nur neu ausgerichtet, sondern auch Frequenzwechsel vorgenommen werden. Zudem war eine Synchronisation der großen Satelliten-Sendeantennen erforderlich, um einen reibungslosen Übergang zu gewährleisten.

Advertising

Abonnieren Sie unseren Newsletter mit Link zur kostenlosen PDF Ausgabe der Kommunalwirtschaft!

„Die Umstellung war mit vielfältigen Herausforderungen verbunden, insbesondere weil der Parallelbetrieb über zwei Satelliten während des gesamten Prozesses aufrechterhalten werden musste“, erklärt Dirk Nopens, Geschäftsführer von e*Message. „Dank der umfangreichen Planungen und Testphasen konnten wir sicherstellen, dass unser Sicherheitsfunknetz auch während der Umstellung zuverlässig funktioniert. Die Aufrechterhaltung der Kommunikation und die Fähigkeit zur Alarmierung im Krisenfall spielen eine immer signifikantere Rolle.“

Das e*Message Sicherheitsfunknetz – verlässliche Kommunikation im Krisenfall

Im Dezember 1999 gegründet, hat e*Message im Jahr 2000 die Funkrufaktivitäten der deutschen Telekom übernommen und ständig weiterentwickelt. Das Funkrufnetz der e*Message nutzt den weit verbreiteten POCSAG-Standard, es steht insbesondere für Benachrichtigungen und die Kommunikation in Krisen- und Sicherheitsszenarien zur Verfügung. Unabhängig von terrestrischen Datenverbindungen – also von Fest- und Mobilfunknetzen – funktioniert es auch bei deren Störungen unverändert. Damit kann u.a. eine große Anzahl von Personen gleichzeitig benachrichtigt werden. Sämtliche Anwendungen laufen ausschließlich über ein Kontroll- und Rechenzentrum in Deutschland, Software und Server sind auch von amerikanischen Playern wie Amazon oder Google unabhängig.
Eingesetzt wird es unter anderem von unterschiedlichsten Einsatzkräften bei Störungen und Havarien, Feuerwehren und diversen technischen Servicekräften, oft kommen sogenannte Pager als Endgeräte bei den Anwendern zum Einsatz. Das Sicherheitsfunknetz wird ebenso als Redundanznetz bzw. als Rückfallebene bei Ausfällen anderer primär genutzter Kommunikationswege von Behörden und der Privatwirtschaft genutzt, auch Schaltvorgänge und redundante Notfallabschaltungen bei Energieversorgern sowie in Industrieanlagen, insbesondere auch in der Chemie, werden damit abgesichert.

Advertising

Abonnieren Sie unseren Newsletter mit Link zur kostenlosen PDF Ausgabe der Kommunalwirtschaft!

Sie können diese Ausgabe kaufen oder ein Abonnement abschließen, um diesen Artikel hier sofort und komplett zu lesen. Mit einem Abonnement erhalten Sie zusätzlich jede gedruckte Ausgabe der Kommunalwirtschaft frei Haus.
Unser PDF Abo ist kostenlos! Abonnieren Sie dazu unseren Newsletter, in welchem ein Downloadlink zur jeweils aktuellen Ausgabe zur Verfügung gestellt wird.
Wenn Sie schon Abonnent der Kommunalwirtschaft sind, melden Sie sich an, um den Artikel zu lesen.
Erster Klimaturm von Towergy geht in Bremen in Betrieb
Erster Klimaturm von Towergy geht in Bremen in Betrieb

Die Towergy GmbH hat mit ihrem Klimaturm eine Großwärmepumpe entwickelt, die bis zu 400 Neubau- oder 200 Bestandswohnungen mit erneuerbarer Wärme und Kälte vers[...]

09.09.2026, Lesezeit ca. 3 Minuten

energie
Mehr Sicherheit für Kommunen bei der Contracting-Abrechnung
Mehr Sicherheit für Kommunen bei der Contracting-Abrechnung

Contracting bietet Kommunen viele Vorteile – doch bei der buchhalterischen Abwicklung gibt es häufig offene Fragen.

03.09.2026, Lesezeit ca. 3 Minuten

energie
50 Prozent weniger Montagezeit: Wilo Fertigverteiler im Einsatz
50 Prozent weniger Montagezeit: Wilo Fertigverteiler im Einsatz

Der industrielle Anlagenbau steht zunehmend unter Druck: knappe Zeitfenster, komplexe Bestandsanlagen und ein spürbarer Fachkräftemangel erschweren die Umsetzun[...]

03.09.2026, Lesezeit ca. 5 Minuten

energie
Sommerhitze erhöht Strombedarf für Kühlung – Solarstrom passt zum Verbrauchsprofil
Sommerhitze erhöht Strombedarf für Kühlung – Solarstrom passt zum Verbrauchsprofil

Die diesjährige Sommerhitze lässt den Strombedarf für die Kühlung von Gebäuden deutlich steigen. Darauf deuten aktuelle Stromverbrauchs- und Temperaturdaten hin[...]

01.09.2026, Lesezeit ca. 5 Minuten

energie
Neues Angebot für Kommunen: Musterverträge für Wärmenetze
Neues Angebot für Kommunen: Musterverträge für Wärmenetze

Plant eine Kommune den Bau oder die Erweiterung eines Wärmenetzes, braucht sie klare Vereinbarungen, wenn sie das Wärmenetz selbst betreiben will. Notwendig sin[...]

20.08.2026, Lesezeit ca. 3 Minuten

energie
Studie zeigt: Wärmenetz in Windeck-Dattenfeld nicht wirtschaftlich
Studie zeigt: Wärmenetz in Windeck-Dattenfeld nicht wirtschaftlich

Dezentrale Lösungen in Dattenfeld wirtschaftlicher – Erkenntnisse für zukünftige Wärmenetze im ländlichen Raum

19.08.2026, Lesezeit ca. 3 Minuten

energie
Großprojekte und Beteiligung: Tangerhütte treibt Energiewende voran

Die Agentur für Erneuerbare Energien e. V. (AEE) zeichnet die Stadt Tangerhütte als Energie-Kommune des Monats August 2026 aus. Die flächengroße Einheitsgemeind[...]

13.08.2026, Lesezeit ca. 2 Minuten

energie
Ausbau von Freiflächen-PV in NRW beschleunigen: Neue Koordinierungsstelle unterstützt Kommunen und Projektierer

Wirtschaftsministerium Nordrhein-Westfalen richtet neues Beratungsangebot zur Beschleunigung von Planung und Genehmigung von Freiflächen-Photovoltaik-Vorhaben ein

05.08.2026, Lesezeit ca. 2 Minuten

energie
Mehr als zwei Drittel der Baden-Württemberger befürworten Geothermie
Mehr als zwei Drittel der Baden-Württemberger befürworten Geothermie

Die Menschen in Baden-Württemberg stehen der Geothermie mehrheitlich positiv gegenüber. 68 Prozent finden die Nutzung sehr gut oder gut. Das zeigt eine aktuelle[...]

05.08.2026, Lesezeit ca. 4 Minuten

energie
Wärmewende im kommunalen Maßstab
Wärmewende im kommunalen Maßstab

ENGIE Deutschland und die Gemeinde Sandhausen setzen eines der ersten Projekte im Rahmen der kommunalen Wärmeplanung in der Region um. Im Zuge eines Energielief[...]

03.08.2026, Lesezeit ca. 3 Minuten

energie

Weitere Artikel in dieser Rubrik