Dieser Artikel wurde in der Ausgabe der gedruckten Kommunalwirtschaft abgedruckt.

Rubrik Energie & Netze

e*Message Sicherheitsfunknetz ermöglicht modernste und gleichzeitig hochredundante Alarmierungslösungen

Betriebssicherheit geht in den nächsten Zyklus

24.02.2025 – Lesezeit ca. 3 Minuten 91

Betriebssicherheit geht in den nächsten Zyklus

e*Message, ein führender Anbieter professioneller Alarmierungssysteme, hat in einem umfangreichen neunmonatigen Projekt sein Sicherheitsfunknetz komplett modernisiert. Alle Funkrufstationen mussten während des laufenden Betriebs auf einen neuen Satelliten umgestellt werden. Nach erfolgreicher Testphase steht das e*Message Sicherheitsfunknetz nun bereit, um weiterhin Organisationen und Behörden sowie Unternehmen aus der Industrie, Energieversorgung und Chemie eine zuverlässige Kommunikation im Krisenfall zu bieten. Mit seinem deutschlandweiten, satellitengestützten Sicherheitsfunknetz gewährleistet e*Message unter anderem die Hochredundanz seiner Alarmierungslösungen.

Nicht nur Einsatzkräfte Kritischer Infrastrukturen (KRITIS) sind auf stabile professionelle Kommunikationssysteme angewiesen, um im Ernstfall sicher erreichbar und rechtzeitig verfügbar zu sein. e*Message setzt Satellitenkommunikation für die zuverlässige Datenübermittlung an Funkrufstationen ein und nutzt dafür einen exklusiven Frequenzbereich auf einem geostationären Satelliten.

700 Empfangsantennen für hochgradige Redundanz umgestellt – unter Aufrechterhaltung der zuverlässigen Kommunikation

Im Frühjahr 2024 stand e*Message vor einer besonderen Herausforderung: Der Wechsel zu einem neuen geostationären Satelliten erforderte eine umfangreiche Umstellung aller rund 700 Empfangsantennen deutschlandweit. Während eines präzisen Zeitfensters mussten die Antennen nicht nur neu ausgerichtet, sondern auch Frequenzwechsel vorgenommen werden. Zudem war eine Synchronisation der großen Satelliten-Sendeantennen erforderlich, um einen reibungslosen Übergang zu gewährleisten.

Advertising

Abonnieren Sie unseren Newsletter mit Link zur kostenlosen PDF Ausgabe der Kommunalwirtschaft!

„Die Umstellung war mit vielfältigen Herausforderungen verbunden, insbesondere weil der Parallelbetrieb über zwei Satelliten während des gesamten Prozesses aufrechterhalten werden musste“, erklärt Dirk Nopens, Geschäftsführer von e*Message. „Dank der umfangreichen Planungen und Testphasen konnten wir sicherstellen, dass unser Sicherheitsfunknetz auch während der Umstellung zuverlässig funktioniert. Die Aufrechterhaltung der Kommunikation und die Fähigkeit zur Alarmierung im Krisenfall spielen eine immer signifikantere Rolle.“

Das e*Message Sicherheitsfunknetz – verlässliche Kommunikation im Krisenfall

Im Dezember 1999 gegründet, hat e*Message im Jahr 2000 die Funkrufaktivitäten der deutschen Telekom übernommen und ständig weiterentwickelt. Das Funkrufnetz der e*Message nutzt den weit verbreiteten POCSAG-Standard, es steht insbesondere für Benachrichtigungen und die Kommunikation in Krisen- und Sicherheitsszenarien zur Verfügung. Unabhängig von terrestrischen Datenverbindungen – also von Fest- und Mobilfunknetzen – funktioniert es auch bei deren Störungen unverändert. Damit kann u.a. eine große Anzahl von Personen gleichzeitig benachrichtigt werden. Sämtliche Anwendungen laufen ausschließlich über ein Kontroll- und Rechenzentrum in Deutschland, Software und Server sind auch von amerikanischen Playern wie Amazon oder Google unabhängig.
Eingesetzt wird es unter anderem von unterschiedlichsten Einsatzkräften bei Störungen und Havarien, Feuerwehren und diversen technischen Servicekräften, oft kommen sogenannte Pager als Endgeräte bei den Anwendern zum Einsatz. Das Sicherheitsfunknetz wird ebenso als Redundanznetz bzw. als Rückfallebene bei Ausfällen anderer primär genutzter Kommunikationswege von Behörden und der Privatwirtschaft genutzt, auch Schaltvorgänge und redundante Notfallabschaltungen bei Energieversorgern sowie in Industrieanlagen, insbesondere auch in der Chemie, werden damit abgesichert.

Advertising

Abonnieren Sie unseren Newsletter mit Link zur kostenlosen PDF Ausgabe der Kommunalwirtschaft!

Sie können diese Ausgabe kaufen oder ein Abonnement abschließen, um diesen Artikel hier sofort und komplett zu lesen. Mit einem Abonnement erhalten Sie zusätzlich jede gedruckte Ausgabe der Kommunalwirtschaft frei Haus.
Unser PDF Abo ist kostenlos! Abonnieren Sie dazu unseren Newsletter, in welchem ein Downloadlink zur jeweils aktuellen Ausgabe zur Verfügung gestellt wird.
Wenn Sie schon Abonnent der Kommunalwirtschaft sind, melden Sie sich an, um den Artikel zu lesen.
Auf der Suche nach regionaler Wärme für die Zukunft
Auf der Suche nach regionaler Wärme für die Zukunft

Die N-ERGIE bereitet den nächsten wichtigen Schritt ihres Projekts „Erdwärme Franken“ vor: Voraussichtlich am 9. November 2026 beginnen in und um Nürnberg 2D-Se[...]

21.10.2026, Lesezeit ca. 3 Minuten

energie
EuGH kippt BGH-Rechtsprechung zur Dreijahreslösung – was bedeutet das Urteil für Versorger?

Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat die langjährige Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs (BGH) zur sogenannten Dreijahreslösung gekippt und der einseitigen [...]

19.10.2026, Lesezeit ca. 5 Minuten

energie
Hermeskeil verbindet Windenergie, Agri-PV und Nahwärme
Hermeskeil verbindet Windenergie, Agri-PV und Nahwärme

Die Agentur für Erneuerbare Energien e. V. (AEE) zeichnet die Verbandsgemeinde Hermeskeil als Energie-Kommune des Monats Oktober 2026 aus. Die rheinland-pfälzis[...]

19.10.2026, Lesezeit ca. 2 Minuten

energie
Landesregierung und NRW.BANK stärken kommunale Energieversorger

Ob neue Wärmenetze für ganze Stadtviertel, moderne Anlagen zur Wärmeversorgung oder leistungsfähigere Stromnetze: Mit dem neuen Förderprogramm NRW.BANK.Energien[...]

15.10.2026, Lesezeit ca. 3 Minuten

energie
Fernwärme aus erneuerbaren Energien und Abwärme ist günstiger

Fernwärme aus erneuerbaren Energien und Abwärme ist heute im Schnitt günstiger als überwiegend fossil erzeugte Fernwärme. Das zeigt eine aktuelle Auswertung der[...]

14.10.2026, Lesezeit ca. 3 Minuten

energie
Tiefengeothermie sorgt für stabile Wärmepreise
Tiefengeothermie sorgt für stabile Wärmepreise

Die Heizkosten in Deutschland steigen wieder. Laut dem „Heizspiegel 2026“, den die gemeinnützige Beratungsgesellschaft co2online am 22. September veröffentlich[...]

13.10.2026, Lesezeit ca. 4 Minuten

energie
Für einen zuverlässigen Netzbetrieb: Rohrsystem und Überwachung aus einer Hand
Für einen zuverlässigen Netzbetrieb: Rohrsystem und Überwachung aus einer Hand

ISOPLUS erweitert sein Portfolio zur Netzüberwachung um das stationäre Überwachungsgerät IPS3000. Es kontrolliert permanent den Isolationswiderstand gedämmter u[...]

07.10.2026, Lesezeit ca. 2 Minuten

energie
Energiepolitik zwischen Netzen, Speichern und Populismus

15. Ostdeutsches Energieforum - „Sicherheit in unsicheren Zeiten“30. September bis 1. Oktober 2026, Campus Jahnallee der Universität Leipzig & online

25.09.2026, Lesezeit ca. 10 Minuten

energie
Gewerkeübergreifend planen: Gebäudetechnik intelligent vernetzen
Gewerkeübergreifend planen: Gebäudetechnik intelligent vernetzen

Moderne Gebäude vereinen immer mehr technische Systeme, digitale Funktionen und Datenströme. Wärme- und Kälteversorgung, Lüftung, Wasser, Energie, Beleuchtung u[...]

24.09.2026, Lesezeit ca. 5 Minuten

energie
Fischbeker Reethen erhalten klimafreundliche Wärmeversorgung aus einer Hand
Fischbeker Reethen erhalten klimafreundliche Wärmeversorgung aus einer Hand

Die Fischbeker Reethen bekommen eine hundertprozentig erneuerbare Wärmeversorgung Die IBA Hamburg hat die Wärmekonzession für das neue Wohnquartier an die HEnW [...]

22.09.2026, Lesezeit ca. 3 Minuten

energie

Weitere Artikel in dieser Rubrik