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Umwelt- und Nachhaltigkeitsaussagen sind Angaben der jeweiligen Hersteller und wurden redaktionell nicht verifiziert.
Dieser Artikel wurde in der Ausgabe der gedruckten Kommunalwirtschaft abgedruckt.
Trianel ermittelt Zwischenstand bei kommunaler Wärmeplanung
Trianel Umfrage: Stadtwerke sehen sich als Partner für Lösungen bei der kommunalen Wärmeplanung
19.09.2024 – Lesezeit ca. 2 Minuten
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„Die Umfrage zeigt, dass Wärmenetze für Stadtwerke zunehmend an Bedeutung gewinnen. Drei Viertel der befragten Unternehmen sehen den Bereich als zentrales Geschäftsfeld der Zukunft an und bestätigen, dass Wärmenetze in den kommenden Jahren eine Schlüsselrolle für den wirtschaftlichen Erfolg ihres Stadtwerks spielen werden“, resümiert Paul Jüngst, Leiter Trendscouting und Verantwortlicher für Grüne Wärme bei Trianel, die Umfrageergebnisse. „Die Planung und Transformation von Wärmenetzen sind essenzielle Schritte hin zu einer nachhaltigen Wärmeversorgung. In diesem Kontext können Stadtwerke als Energieexperten und zentrale Umsetzungspartner der Kommunen eine entscheidende Rolle beim Auf- und Ausbau grüner Wärmenetze einnehmen. Die Umfrageergebnisse verdeutlichen, dass sich die Stadtwerke ihrer Schlüsselrolle in diesem Bereich bewusst sind.“
Um einen Einblick in die aktuellen Entwicklungen und den Status quo bei der kommunalen Wärmeplanung zu erhalten, hat die Trianel GmbH in Zusammenarbeit mit der RZVN Wehr GmbH eine umfassende Umfrage mit über 50 Energieversorgungsunternehmen durchgeführt.
Die Ergebnisse der Umfrage zeigen, dass bereits 61 Prozent der Heimatkommunen der befragten Stadtwerke mit der kommunalen Wärmeplanung begonnen haben. Ein Drittel dieser Kommunen hat den Prozess sogar schon erfolgreich abgeschlossen. Weitere 25 Prozent befinden sich aktuell in laufenden Ausschreibungs- und Auswahlverfahren, während lediglich 14 Prozent der betrachteten Kommunen bisher noch nicht aktiv geworden sind. Eine zentrale Erkenntnis der Studie ist die Bedeutung einer frühzeitigen Einbindung der Stadtwerke in das Gesamtprojekt. Auf diese Weise kann gewährleistet werden, dass die technische und wirtschaftliche Umsetzbarkeit bereits frühzeitig bei der Entwicklung konkreter Anwendungsfälle berücksichtigt wird.
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Viele Kommunen stehen vor der Herausforderung, dass ihnen sowohl die personellen Ressourcen als auch die inhaltliche Expertise fehlen, um diese komplexen Herausforderungen eigenständig zu bewältigen: „Die zentralen Stolpersteine einer fehlenden energiewirtschaftlichen Expertise in den Kommunen zeigen, wie wichtig die Einbindung der Stadtwerke als lokale Know-how-Träger und der Zugriff auf einen erfahrenen Dienstleister sind. Die Herausforderungen einer wirtschaftlichen und finanzierbaren Umsetzung können nur mit einer umfassenden und vorausschauenden Planung sowie der Unterstützung der Kommunen und der Politik bewältigt werden“, erklärt Dr. Piet Hensel, Leiter Software und Strategieprojekte bei der RZVN Wehr GmbH.
Die gesamte Studie ist für die Teilnehmer der Umfrage sowie Mitglieder des Netzwerks Trianel Connect verfügbar.
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