Wenn Sie einwilligen, verwenden wir Dienste, die Informationen im Endgerät eines Seitenbesuchers speichern oder dort abrufen. Anschließend verarbeiten wir die Informationen intern weiter, ohne diese an Drittanbieter weiter zu geben. Das hilft uns, unsere Website optimal zu gestalten und die Besucher besser zu verstehen.
Umwelt- und Nachhaltigkeitsaussagen sind Angaben der jeweiligen Hersteller und wurden redaktionell nicht verifiziert.
Dieser Artikel wurde in der Ausgabe der gedruckten Kommunalwirtschaft abgedruckt.
Die W Power GmbH baut in Östringen einen Stromspeicher für Netzdienstleistungen Stromhandel, Netzstabilität und Flexibilität für Erneuerbare Energien
Batteriespeicher beim Klärwerk dient dem Stromnetz
13.09.2024 – Lesezeit ca. 2 Minuten
109
Das deutsche Energiesystem wird regionaler und flexibler. Vor allem für den erfolgreichen Ausbau der Erneuerbaren Energien kommt es immer stärker auf den Stromnetzausbau und den Einsatz von großen Batteriespeichern an. Diese teure Infrastruktur muss mit ausgereifter Technologie und wirtschaftlich tragfähig ausgebaut werden. In der Stadt Östringen im Landkreis Karlsruhe entsteht ein Stromspeicher, der genau dem entspricht. Der Batteriespeicher der W Power GmbH, einem Unternehmen der Wirth Gruppe aus dem benachbarten Waghäusel, soll 2025 fertiggestellt und an das Stromnetz angeschlossen werden. Das Projekt wird mit dem Systempartner Sungrow, lokalen Errichtungspartnern und Unternehmen der Wirth-Gruppe realisiert.
Der Batteriespeicher entsteht auf dem Gelände der städtischen Kläranlage. Der Netzanschluss kann direkt über das gegenüberliegende Umspannwerk des Netzbetreibers Netze BW erfolgen. Herzstück des Groß-Batteriespeichers ist eine Speicher-Systemlösung als Batteriecontainer. Der Batteriespeicher in Östringen verfügt über eine Leistung von 10,35 Megawatt. Die moderne Speicheranlage, in dieser Größenordnung und Leistungsfähigkeit eine der ersten ihrer Art in Baden-Württemberg, soll mit einer "Multi-Use Fahrweise" betrieben werden. Damit wird sie Systemdienstleistungen wie Primärregelleistung und Sekundärregelleistung erbringen, aber auch für den Stromhandel eingesetzt. Von der Wirtschaftlichkeit des Speichers profitiert die Stadt
Östringen über die entsprechenden Pachteinnahmen und die Gewerbesteuer der in Östringen ansässigen Projektgesellschaft.
Advertising
Abonnieren Sie unseren Newsletter mit Link zur kostenlosen PDF Ausgabe der Kommunalwirtschaft!
„Der Batteriespeicher in Östringen trägt in Zukunft entscheidend dazu bei, Schwankungen im Stromnetz zu steuern und auszugleichen. Er verbessert die Integration der Stromerzeugung aus Erneuerbarer Energien und steigert die Effizienz des Gesamtenergiesystems“, erklärt Andreas Wirth, Geschäftsführer der W Power GmbH.
„Neben den Wirtschaftlichen Gesichtspunkten ist es uns als Stadt enorm wichtig, dass wir in Östringen einen eigenen Beitrag zum Gelingen der Energiewende leisten können. Für die regionale Energieversorgung ist ein solches Projekt unerlässlich Wir wollen mit dieser wichtigen Energieinfrastrukturmaßnahme auch ein Beispiel für andere Kommunen in der Region geben“, erläutert Bürgermeister Felix Geider das Engagement der Stadt Östringen in diesem Projekt.
„Durch den Einsatz von modernen Batteriespeichersystemen in ganz Deutschland erbringt die W Power, gemeinsam mit bewährten Partnern, eine ganz wichtige Leistung zur Sicherstellung einer leistungsfähigen Stromversorgung der Zukunft“, erklärt Andreas Wirth.
Advertising
Abonnieren Sie unseren Newsletter mit Link zur kostenlosen PDF Ausgabe der Kommunalwirtschaft!
Sie können diese Ausgabe kaufen oder ein Abonnement abschließen, um diesen Artikel hier sofort und komplett zu lesen. Mit einem Abonnement erhalten Sie zusätzlich jede gedruckte Ausgabe der Kommunalwirtschaft frei Haus.
Unser PDF Abo ist kostenlos! Abonnieren Sie dazu unseren Newsletter, in welchem ein Downloadlink zur jeweils aktuellen Ausgabe zur Verfügung gestellt wird.
Wenn Sie schon Abonnent der Kommunalwirtschaft sind, melden Sie sich an, um den Artikel zu lesen.
Stadtwerke Solingen und TBS nehmen erste sieben Laternenlader in Betrieb
Die Ladeinfrastruktur in Solingen wächst weiter: Die ersten sieben von insgesamt 13 sogenannten Laternenladern sind ab sofort in Betrieb. Errichtet wurden die n[...]
Erster Klimaturm von Towergy geht in Bremen in Betrieb
Die Towergy GmbH hat mit ihrem Klimaturm eine Großwärmepumpe entwickelt, die bis zu 400 Neubau- oder 200 Bestandswohnungen mit erneuerbarer Wärme und Kälte vers[...]
50 Prozent weniger Montagezeit: Wilo Fertigverteiler im Einsatz
Der industrielle Anlagenbau steht zunehmend unter Druck: knappe Zeitfenster, komplexe Bestandsanlagen und ein spürbarer Fachkräftemangel erschweren die Umsetzun[...]
Sommerhitze erhöht Strombedarf für Kühlung – Solarstrom passt zum Verbrauchsprofil
Die diesjährige Sommerhitze lässt den Strombedarf für die Kühlung von Gebäuden deutlich steigen. Darauf deuten aktuelle Stromverbrauchs- und Temperaturdaten hin[...]
Neues Angebot für Kommunen: Musterverträge für Wärmenetze
Plant eine Kommune den Bau oder die Erweiterung eines Wärmenetzes, braucht sie klare Vereinbarungen, wenn sie das Wärmenetz selbst betreiben will. Notwendig sin[...]
Großprojekte und Beteiligung: Tangerhütte treibt Energiewende voran
Die Agentur für Erneuerbare Energien e. V. (AEE) zeichnet die Stadt Tangerhütte als Energie-Kommune des Monats August 2026 aus. Die flächengroße Einheitsgemeind[...]
Ausbau von Freiflächen-PV in NRW beschleunigen: Neue Koordinierungsstelle unterstützt Kommunen und Projektierer
Wirtschaftsministerium Nordrhein-Westfalen richtet neues Beratungsangebot zur Beschleunigung von Planung und Genehmigung von Freiflächen-Photovoltaik-Vorhaben ein
Mehr als zwei Drittel der Baden-Württemberger befürworten Geothermie
Die Menschen in Baden-Württemberg stehen der Geothermie mehrheitlich positiv gegenüber. 68 Prozent finden die Nutzung sehr gut oder gut. Das zeigt eine aktuelle[...]