Wenn Sie einwilligen, verwenden wir Dienste, die Informationen im Endgerät eines Seitenbesuchers speichern oder dort abrufen. Anschließend verarbeiten wir die Informationen intern weiter, ohne diese an Drittanbieter weiter zu geben. Das hilft uns, unsere Website optimal zu gestalten und die Besucher besser zu verstehen.
Umwelt- und Nachhaltigkeitsaussagen sind Angaben der jeweiligen Hersteller und wurden redaktionell nicht verifiziert.
Neue Siemens Gridscale X-Software dient als „CoPilot“ für flexibles Niederspannungsnetz-Management
04.06.2024 – Lesezeit ca. 3 Minuten
165
Das neueste Gridscale X-Angebot: LV Management
Gridscale X LV Management-Software bietet Verteilnetzbetreibern einen ganzheitlichen Ansatz zur Erschließung der Netzflexibilität im großen Stil – von der Planung bis zum Betrieb
Software fungiert als intelligenter „Co-Pilot“, der Netzbetreibern schrittweise Empfehlungen gibt, um Instabilitäten im Niederspannungsnetz zu verhindern und Ausfälle um 30 Prozent zu reduzieren
Netzbetreiber können so das Netz näher an seinen Grenzen betreiben und schneller und effizienter digitalisieren
Gridscale X LV Management ist Teil des Siemens Xcelerator-Portfolios
Siemens stellt mit der Software „LV Management“ heute auf dem Eurelectric Power Summit sein neuestes Gridscale X-Angebot vor. Die Software bietet wesentliche Funktionen zur aktiven Steuerung des Niederspannungsnetzes und ist der erste Schritt, um Netzflexibilität in Planung und Betrieb zu erschließen. Betreiber erhalten zusätzliche Einblicke und Transparenz über die Aktivitäten im Niederspannungsnetz und können die Software als „Co-Pilot“ nutzen, der ihnen hilft, die zunehmende Komplexität und
Herausforderungen in Niederspannungsnetzen zu bewältigen.
Advertising
Abonnieren Sie unseren Newsletter mit Link zur kostenlosen PDF Ausgabe der Kommunalwirtschaft!
Gridscale X LV Management unterstützt Verteilnetzbetreiber (VNB) im Netzmanagement und bietet sowohl Beobachtungs- als auch Steuerungsfunktionen – beides entscheidende Bausteine für das Flexibilitätsmanagement. Kontinuierliche und automatisierte Schritte des Erkennens, der Bewertung und Reaktion ermöglichen es den VNB, ungenutzte Netzkapazitäten schnell zu nutzen und gleichzeitig Zuverlässigkeit zu gewährleisten. So können sie den Wartungsaufwand für Modelle um 50 Prozent
reduzieren.
„Mit Gridscale X LV Management sind Verteilnetzbetreiber in der Lage, sich in Richtung
flexibles und autonomes Netzmanagement zu bewegen. Durch die aktive Steuerung und
Visualisierung des Niederspannungsnetzes können sie Ausfälle um bis 30 Prozent
reduzieren, das Netz stabilisieren, Anlagen schützen und die Netzdigitalisierung
beschleunigen “, sagt Sabine Erlinghagen, CEO Siemens Grid Software.
Gridscale X LV Management enthält erweiterte Funktionen zur Erstellung von
Netzmodellen. So können Nutzer auf einfache Art und Weise ein validiertes und
konsistentes Netzmodell errichten und pflegen. Dies ist der erste Schritt zur Erstellung
eines digitalen Netzzwillings, der die Komplexität entscheidend reduziert und Datensilos
aufbricht. Die Software bietet außerdem einen intelligenten Agenten – einen „Co-Pilot“ –
der Netzbetreiber durch die Problembewertung und -lösung führt. Letztlich lassen sich
anhand von Netzstabilisierungsfunktionen Engpässe bewältigen und sowohl geplante als
auch ungeplante Ausfälle einfacher und schneller beheben. Auf diese Weise können
VNB das Netz näher an seinen Grenzen betreiben und die Netzflexibilität auf
Niederspannungsebene aktivieren, indem sie herkömmliche Netzanlagen nutzen.
Gridscale X LV Management ist Teil von Siemens Xcelerator, einer offenen digitalen
Business-Plattform, die es Kunden ermöglicht, ihre digitale Transformation einfacher,
schneller und skalierbar umzusetzen. Dank der benutzerfreundlichen Oberfläche und
anpassungsfähigen Architektur der Software ist eine einfache Implementierung und
Skalierung möglich, sodass VNB ihre Niederspannungsnetze schnell und effizient
digitalisieren können. Wie alle Gridscale X-Produkte bietet auch LV Management offene
Schnittstellen und lässt sich so nahtlos in die bestehende Systemlandschaft integrieren.
Die Software, die sich durch eine hochmoderne Cloud-Architektur auszeichnet und als
Software-as-a-Service (SaaS) verfügbar ist, kann innerhalb von zwölf Wochen
implementiert werden.
Stadtwerke Solingen und TBS nehmen erste sieben Laternenlader in Betrieb
Die Ladeinfrastruktur in Solingen wächst weiter: Die ersten sieben von insgesamt 13 sogenannten Laternenladern sind ab sofort in Betrieb. Errichtet wurden die n[...]
Erster Klimaturm von Towergy geht in Bremen in Betrieb
Die Towergy GmbH hat mit ihrem Klimaturm eine Großwärmepumpe entwickelt, die bis zu 400 Neubau- oder 200 Bestandswohnungen mit erneuerbarer Wärme und Kälte vers[...]
50 Prozent weniger Montagezeit: Wilo Fertigverteiler im Einsatz
Der industrielle Anlagenbau steht zunehmend unter Druck: knappe Zeitfenster, komplexe Bestandsanlagen und ein spürbarer Fachkräftemangel erschweren die Umsetzun[...]
Sommerhitze erhöht Strombedarf für Kühlung – Solarstrom passt zum Verbrauchsprofil
Die diesjährige Sommerhitze lässt den Strombedarf für die Kühlung von Gebäuden deutlich steigen. Darauf deuten aktuelle Stromverbrauchs- und Temperaturdaten hin[...]
Neues Angebot für Kommunen: Musterverträge für Wärmenetze
Plant eine Kommune den Bau oder die Erweiterung eines Wärmenetzes, braucht sie klare Vereinbarungen, wenn sie das Wärmenetz selbst betreiben will. Notwendig sin[...]
Großprojekte und Beteiligung: Tangerhütte treibt Energiewende voran
Die Agentur für Erneuerbare Energien e. V. (AEE) zeichnet die Stadt Tangerhütte als Energie-Kommune des Monats August 2026 aus. Die flächengroße Einheitsgemeind[...]
Ausbau von Freiflächen-PV in NRW beschleunigen: Neue Koordinierungsstelle unterstützt Kommunen und Projektierer
Wirtschaftsministerium Nordrhein-Westfalen richtet neues Beratungsangebot zur Beschleunigung von Planung und Genehmigung von Freiflächen-Photovoltaik-Vorhaben ein
Mehr als zwei Drittel der Baden-Württemberger befürworten Geothermie
Die Menschen in Baden-Württemberg stehen der Geothermie mehrheitlich positiv gegenüber. 68 Prozent finden die Nutzung sehr gut oder gut. Das zeigt eine aktuelle[...]