Rubrik IT / Verwaltung / Security

Plattform erleichtert Photovoltaik-Geschäft

SLH erweitert Softwarelösung für deutsche Stadtwerke und Energieversorger

02.05.2023 – Lesezeit ca. 3 Minuten 66

SLH erweitert Softwarelösung für deutsche Stadtwerke und Energieversorger

Wallbox, PV-Anlage, Wärmepumpe: Mit dem SLHub gelingt Energieversorgern der Ausbau von Non-Commodity-Geschäftsfeldern Bildquelle: SLH Smart Living Hub GmbH

Bis 2030 muss Deutschland mindestens 150 Gigawatt installierte Photovoltaik-Leistung zubauen. Für Energieversorgungsunternehmen, die sich bislang nicht im Wachstumsmarkt für PV-Anlagen positioniert haben, birgt diese Herausforderung die Chance, dieses Geschäftsfeld zu erschließen. Ein Prozess-Tool von der SLH Smart Living Hub GmbH begleitet Stadtwerke und Energieversorger nun dabei. Die gleichnamige Abwicklungs-Plattform Smart Living Hub (SLHub) bietet alles, um Solarstrom-Projekte umzusetzen – vom ersten Kundenkontakt über den Vor-Ort-Check bis zur Anlageninstallation und der Abrechnung. Das erleichtert Arbeitsprozesse und verringert interne Aufwände. Auch E-Ladelösungen können Energieversorger mit dem SLHub planen und verwirklichen. Ab dem Sommer 2023 soll zudem die Abwicklung von Klimalösungen wie Wärmepumpen über die Plattform möglich sein.

„Immer mehr Unternehmen setzen auf Photovoltaik, Privathaushalte fragen nach Wärmepumpen, Autofahrer nach E-Ladesäulen. Klimafreundliche Energieerzeugung und Mobilitätslösungen werden für die kommunale Daseinsvorsorge immer wichtiger“, betont Hans-Christoph Kaiser, Key Account Manager bei Smart Living Hub (SLH). „Solche Wachstumsmärkte sind für Stadtwerke und Energieversorger eine Riesenchance. Sie zu erschließen und auszuweiten, braucht in der Regel viel Zeit, Knowhow, ausreichend Personal und etablierte Prozesse. Ganzheitliche Lösungen wie der SLHub reduzieren diesen Aufwand um ein Vielfaches. Mitarbeitende können so eine Vielzahl an Solar-Projekten parallel angehen und diese für alle im Unternehmen transparent an einem Ort dokumentieren.“

Mit einer Plattform beraten, planen und umsetzen

Der SLHub ist modular aufgebaut: Er bietet im ersten Schritt ein digitales Frontend auf der Webseite des Energieversorgers. Kundinnen und Kunden können Informationen und Wünsche zu ihrer individuellen Photovoltaik-Anlage dort datengeschützt eintragen. Die Anfrage ist für die Mitarbeitenden des Versorgers sofort sichtbar und kann unmittelbar bearbeitet werden. Die Plattform lässt sich nun nutzen, um Solaranlagen nach Kundenwunsch zu planen und zu konzipieren, die technische Prüfung vor Ort zu steuern sowie Kosten zu kalkulieren und Angebote zu erstellen. Vielfältige Kommunikationswerkzeuge innerhalb des SLHub ermöglichen es, Kunden zu beraten, zu qualifizieren und Vor-Ort-Termine abzustimmen.

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Ist die Photovoltaik-Anlage geplant und beauftragt, können Energieversorger deren Installation über den SLHub steuern. Das Besondere: Die Plattform ermöglicht es, mit externen Handwerkern zu kooperieren. Das ist vor allem für die Versorger interessant, die keine eigenen Handwerker einsetzen können. Service und Betrieb sowie die finale Abrechnung sind ebenfalls über den SLHub steuerbar. Ein integriertes, umfangreiches Reporting zeigt, wie erfolgreich der Auf- und Ausbau des Geschäftsfeldes ist. Besondere Voraussetzungen müssen Stadtwerke und Energieversorger nicht mitbringen, um den SLHub zu implementieren. Die Mitarbeitenden schult die SLH von Beginn an und steht als Partner zur Seite, auch wenn bei der Nutzung Fragen aufkommen.

Aus der Branche für die Branche

Vom Thüga Innovationsmanagement initiiert, richtet sich der SLHub an Stadtwerke und Energieversorgungsunternehmen jeglicher Größe. Kleine und mittlere Versorger profitieren vom SLHub beim Einstieg in diesen neuen Markt, der besonders viele Ressourcen erfordert. EVU, die bereits Fuß im Photovoltaik-Geschäft gefasst haben, können ihre Prozesse mit der Plattform optimieren, Mengen skalieren und ihren Kunden eine schnelle Umsetzung garantieren.

Skalierbar und zukunftssicher

„Bei der Entwicklung des SLHub war uns wichtig, den kompletten Zyklus vom Erstkontakt bis zur Auswertung über eine zentrale kollaborative Plattform abzubilden“, erklärt Hans-Christoph Kaiser. „Unsere Vision ist, dass Energieversorger eine echte 360-Grad-Ansicht auf ihre Kunden erhalten, in dem sie die Commodity- und Non-Commodity-Welt zusammenführen. Dies wird ein entscheidender Wettbewerbsvorteil in den Märkten der Zukunft sein.“ Der SLHub ist im Bereich Ladelösungen bereits für Privatkunden und Geschäftskunden im Einsatz. Zum April 2023 hat die SLH die Softwarelösung nun für Solarenergie-Projekte erweitert. Das Unternehmen plant, im Sommer dieses Jahres Wärmepumpen über die Plattform abzubilden.

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