Dieser Artikel wurde in der Ausgabe der gedruckten Kommunalwirtschaft abgedruckt.

Rubrik Allgemein

Lebensqualität schaffen, Lichtimmissionen vermeiden

Parks und Grünanlagen besser beleuchten

29.05.2024 – Lesezeit ca. 3 Minuten 47

Parks und Grünanlagen besser beleuchten

Parks und Grünanlagen machen Kommunen attraktiv und lebenswert. Ihre Beleuchtung hilft bei der Orientierung, gibt Sicherheit und kann stimmungsvolle Akzente setzen. Als „grüne Lunge“ der Stadt laden sie zum Aufenthalt im Freien ein – etwa für einen Spaziergang, zum Sport oder erholsamen Verweilen. Wenn es dunkel wird, kann das positive Lebensgefühl jedoch schnell ins Gegenteil umschlagen. Passanten und Radfahrer fühlen und bewegen sich sicherer bei einer ausgewogenen Beleuchtung mit höheren vertikalen Lichtanteilen. Wenn die halbzylindrische Beleuchtungsstärke stimmt, können entgegenkommende Personen und Gesichter schneller und einfacher erfasst werden. Wie das geht, schreibt DIN 13201-1 in den entsprechenden Auswahltabellen der Norm vor.

Hindernisse erkennen

Leuchten entlang der Wege kennzeichnen ihren Verlauf und helfen bei der Orientierung im Dunkeln. Mit ihrem Licht können Fußgänger, Fahrradfahrer oder Skater die Beschaffenheit des Bodens, Hindernisse und Niveauunterschiede erkennen. Für die Positionierung der Leuchten an Wegen gilt: je niedriger die Lichtpunkthöhe, desto dichter die Leuchten zueinander. Dieser Abstand hängt außerdem von der Wegeführung und Übersichtlichkeit der Parkanlage ab. Treppen, Stufen oder Unebenheiten auf Gehwegen erfordern ein höheres Beleuchtungsniveau.

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Inszenierungen mit Licht

Geschickte Beleuchtung kann Parkbesucher zudem emotional ansprechen. Angestrahlte Skulpturen, Wasserspiele und Bauwerke lenken stimmungsvoll den Blick auf Besonderheiten. Solche Inszenierungen leben vom spannungsvollen Wechsel zwischen hohen Leuchtdichten und dunklerer Umgebung. Wichtig: Passanten dürfen nicht geblendet und Lichtimmissionen müssen gering gehalten werden.

Für effiziente und langlebige LED-Lösungen eignet sich ein Lichtmanagementsystem, das nach Bedarf sowie Tages- und Jahreszeit programmiert wird und auch defekte Leuchten meldet. DIN 13201-1 aus dem Jahr 2021 berücksichtigt umfassend die Möglichkeiten von adaptiver Beleuchtung mit temporär unterschiedlichen Beleuchtungsniveaus, Lichtverteilungen und Lichtfarben.

Maßvoller Umgang

Geschickte Beleuchtung kann zudem die Parkbesucher emotional ansprechen. Angestrahlte Skulpturen, Wasserspiele und Bauwerke lenken stimmungsvoll den Blick auf Besonderheiten. Solche Inszenierungen leben vom spannungsvollen Wechsel zwischen hohen Leuchtdichten und dunklerer Umgebung. Wichtig: Passanten dürfen nicht geblendet und Lichtimmissionen müssen gering gehalten werden.

Für effiziente und langlebige LED-Lösungen eignet sich ein Lichtmanagementsystem, das nach Bedarf sowie Tages- und Jahreszeit programmiert wird und auch defekte Leuchten meldet. DIN 13201-1 aus dem Jahr 2021 berücksichtigt umfassend die Möglichkeiten von adaptiver Beleuchtung mit temporär unterschiedlichen Beleuchtungsniveaus, Lichtverteilungen und Lichtfarben.


 

Über licht.de
Die Brancheninitiative licht.de ist seit 1970 der kompetente Ansprechpartner, wenn es um Fragen der Beleuchtung geht. Die Fördergemeinschaft bündelt das Fachwissen von etwa 125 Mitgliedsunternehmen aus der Lichtindustrie, die im ZVEI e.V. organisiert sind.
licht.de informiert über aktuelle Aspekte effizienter Beleuchtung und vermittelt Basiswissen rund um Licht, Leuchten und Lichtquellen – herstellerneutral und kompetent. Das Informationsportal www.licht.de sowie die Schriftenreihen „licht.wissen“ und „licht.forum“ bieten umfassenden Service, praktische Hinweise und Beleuchtungsbeispiele für Architekten und Planer, Journalisten und Endverbraucher.

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