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BdB: Aktuelle Trockenheit zeigt, wir brauchen eine leistungsstarke grüne Infrastruktur
06.05.2026 – Lesezeit ca. 2 Minuten
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Der Bund deutscher Baumschulen (BdB) e.V. sieht in der aktuellen Trockenheit ein weiteres deutliches Signal dafür, die grüne Infrastruktur konsequent an den Klimawandel anzupassen. Nach Einschätzung von BdB-Hauptgeschäftsführer Markus Guhl braucht es insbesondere klimaresiliente Gehölze für Städte und Gärten. Der Verband hat hierzu eigene Broschüren veröffentlicht, die geeignete Pflanzen vorstellen, die mit Trockenheit gut zurechtkommen.
"Die aktuelle Trockenheit zeigt sehr deutlich, dass wir unsere grüne Infrastruktur konsequent auf den Klimawandel einstellen müssen", sagt Markus Guhl, Hauptgeschäftsführer des Bundes deutscher Baumschulen (BdB) e.V. "Denn Investitionen in eine zukunftsfähige grüne Infrastruktur sind Investitionen in unsere Lebensqualität".
Neben der richtigen Pflanzenauswahl betont der BdB die Bedeutung effizienter Bewässerungskonzepte. In den Baumschulen kommen bereits heute wassersparende Systeme wie Tröpfchenbewässerung zum Einsatz, um Gehölze mit möglichst geringem Wasserbedarf über trockene Sommer zu bringen.
"Gleichzeitig benötigen wir smarte Konzepte, um Gehölze mit möglichst wenig Wasser durch zunehmend trockene Sommer zu bringen. Tröpfchenbewässerung und andere wassersparende Systeme müssen künftig deutlich stärker auch im öffentlichen und privaten Grün etabliert werden."
"Investitionen in eine zukunftsfähige grüne Infrastruktur sind unverzichtbar. Denn nur vitale Bäume und Sträucher können ihre Funktionen erfüllen: Sie wirken als natürliche Klimaanlagen, fördern die Biodiversität und spenden lebenswichtigen Schatten. Gehölze sind kein Nice-to-have - sie sind für unsere Städte und Gemeinden überlebenswichtig.", so Guhl.
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