Wenn Sie einwilligen, verwenden wir Dienste, die Informationen im Endgerät eines Seitenbesuchers speichern oder dort abrufen. Anschließend verarbeiten wir die Informationen intern weiter, ohne diese an Drittanbieter weiter zu geben. Das hilft uns, unsere Website optimal zu gestalten und die Besucher besser zu verstehen.
In Nordrhein-Westfalen hat sich die Stimmung für Investitionen in den Neubau von Wohnungen und Eigenheimen in diesem Jahr im Vergleich zu 2024 etwas aufgehellt. Trotz des Anstiegs bewegt sich das Investitionsklima aber weiterhin auf einem niedrigen Niveau. Diese und weitere Ergebnisse liefert das aktuelle Wohnungsmarktbarometer, das die NRW.BANK jährlich aktualisiert und zu dem sie 2025 landesweit rund 380 Marktfachleute befragt hat.
Laut Umfrage sind die hohe Nachfrage nach Wohnraum und die attraktiven Konditionen der Wohnraumförderung des Landes derzeit die beiden größten Anreize, in den Wohnungsneubau zu investieren. Die zwei größten Hemmnisse sehen die befragten Fachleute hingegen weiterhin in den Baukosten und den aktuellen Kapitalmarktbedingungen.
„Die öffentliche Wohnraumförderung ist und bleibt in Zeiten wie diesen von großer Bedeutung für die Erhaltung und Schaffung von bezahlbarem Wohnraum. Beides ist wichtig für eine gute Wohnraumversorgung in Nordrhein-Westfalen“, sagt Claudia Hillenherms, Mitglied des Vorstands der NRW.BANK. „Durch unsere Förderung tragen wir entscheidend dazu bei, auch Projekte zu ermöglichen, die ansonsten nicht darstellbar wären.“
Investitionsbedarfe im Hinblick auf den demografischen Wandel
Die dringlichsten Investitionsbedarfe bestehen den Teilnehmenden der Umfrage zufolge nach wie vor im Neubau und in der Modernisierung – sowohl öffentlich geförderter als auch frei finanzierter Wohnungen. Mit Blick auf die einzelnen Segmente wird die Schaffung altersgerechter und barrierearmer Wohnangebote als besonders dringlich angesehen.
Advertising
Abonnieren Sie unseren Newsletter mit Link zur kostenlosen PDF Ausgabe der Kommunalwirtschaft!
Maßnahmen für altersgerechtes Wohnen sowie eine altersgerechte Infrastruktur und ein entsprechendes Wohnumfeld befinden sich nach Einschätzung der Fachleute bislang am häufigsten in Planung oder wurden bereits umgesetzt. Allerdings werden spezifische Angebote, etwa für inklusive Nachbarschaften oder gemeinschaftliches Wohnen, deutlich seltener angegangen.
Stimmungsbild von den Wohnungsmärkten in NRW
Im Rahmen des Wohnungsmarktbarometers befragt die NRW.BANK seit 1995 jedes Jahr Fachleute aus unterschiedlichen Akteursgruppen rund um den Wohnungsmarkt. An der aktuellen Befragungsrunde haben 376 Fachleute aus Wohnungs- und Bauwirtschaft, Kommunalverwaltungen, Kreditinstituten, Wissenschaft und Interessenverbänden teilgenommen. Die Befragung lief vom 4. April 2025 bis zum 8. Mai 2025. Ihre Einschätzungen zu Marktlage und aktuellen Entwicklungen zeichnen ein aufschlussreiches Stimmungsbild von den Wohnungsmärkten in Nordrhein-Westfalen.
Stadt Hanau investiert in sichere Querungen für den Fußverkehr
Mit der Erneuerung von sechs Fußgängerüberwegen setzt die Stadt Hanau ihr Programm für mehr Verkehrssicherheit konsequent fort. Seit November 2025 wurden die Qu[...]
NHW hält Kurs: Investitionen in Wohnungsbau und Klimaschutz auf hohem Niveau
Konzern erzielt 32,8 Millionen Euro Jahresüberschuss – 792 Wohnungen fertiggestellt – Mehr als 120 Millionen Euro Aufträge für hessische Unternehmen – Förderpolitik bleibt zentrale Herausforderung
So wie wir Menschen unsere Füße mit gutem Schuhwerk vor Nässe und Belastungen schützen, bewahrt der Sockel ein Gebäude vor Feuchtigkeit und mechanischen Einwirk[...]
Erste serielle Sanierung: Nürnberger Projekt von ecoworks und Dawonia erhält als erstes DGNB-Zertifikat und QNG-Siegel
Das gemeinsame serielle Sanierungsprojekt von ecoworks und Dawonia in Nürnberg hat als erstes serielles Sanierungsprojekt überhaupt eine DGNB-Zertifizierung in [...]
Quartierserweiterung als Schlüssel zur nachhaltigen Stadtentwicklung
Die Nachverdichtung bestehender Quartiere ist eine der zentralen Herausforderungen moderner Stadtplanung. Sie bietet die Möglichkeit, dringend benötigten Wohnra[...]
Projektbericht: Denkmalgeschütztes Gebäude erhält neuen Glanz
Die Fridolinschule in Lörrach, einer Kreisstadt im Südwesten Baden-Württembergs, zählt zu den ältesten Schulen der Stadt. Die denkmalgeschützten Schulgebäude au[...]
Erste serielle Sanierung: Nürnberger Projekt von ecoworks und Dawonia erhält als erstes DGNB-Zertifikat und QNG-Siegel
Das gemeinsame serielle Sanierungsprojekt von ecoworks und Dawonia in Nürnberg hat als erstes serielles Sanierungsprojekt überhaupt eine DGNB-Zertifizierung in [...]
Die Tiefbauarbeiten beim Umbau zur Schwammstadt und der kommunalen Wärmeplanung werden das Stadtbild von Kommunen stark verändern. Dabei könnten allein in Berli[...]
Starkregen, Hitzeperioden und sinkende Grundwasserstände verändern die Anforderungen an kommunale Verkehrs- und Freiflächen. Plätze, Parkflächen, Straßen und We[...]
Aufgrund steigender Schülerzahlen benötigte die Stadt Nantes schnell ein neues Grundschulgebäude. Beim Bau der Ecole Alice Milliat setzte die Kommune auf eine v[...]