Dieser Artikel wurde in der Ausgabe 5 - September / Oktober der gedruckten Kommunalwirtschaft abgedruckt.

Rubrik Bau(en) & Städtegestaltung

Brückenbau im Turbo-Modus

Mehr Tempo beim Bauen und bei der Abrechnung

04.09.2026 – Lesezeit ca. 2 Minuten 183

Mit der Expressbrücke von Echterhoff lassen sich Bauzeiten deutlich verkürzen. Die Projektabwicklung inklusive Aufmaß, Mengenermittlung und Dokumentation lässt sich ebenfalls beschleunigen: mit der Software MWM-Libero. (Bild: Echterhoff)

Mit der bereits vielerorts in Deutschland realisierten Expressbrücke von Echterhoff lassen sich Brückenbauprojekte deutlich schneller abwickeln. Durch die digitale Bauabrechnung mit MWM-Libero wird der Expressgedanke auch auf die Projektabwicklung übertragen. Auftraggeber wie Straßenbauverwaltungen profitieren von einer transparenten und jederzeit prüfbaren Bauabrechnung.

Modulare Konzepte, standardisierte Vorgehensweisen und ein hoher Vorfertigungsgrad bringen mehr Tempo bei der Modernisierung deutscher Autobahnbrücken. Laut Autobahn GmbH müssen langfristig rund 8 000 Brücken instandgesetzt werden; für etwa 4 000 Brückenbauwerke, die als besonders modernisierungsbedürftig identifiziert wurden, ist der Neubau im Gange oder in Planung. Echterhoff hat mit seiner Expressbrücke ein modulares Bausystem entwickelt, mit dem sich die Bauzeit deutlich verkürzen lässt – in manchen Fällen um bis zu zwei Jahre. Dem mittelständischen Bauunternehmen aus Westerkappeln bei Osnabrück zufolge kann die Expressbrücke für etwa 80 % aller Ersatzneubauten in Deutschland eingesetzt werden.

Üblicherweise erfordert es großen Aufwand, parallel zum operativen Brückenbauprojekt alle dazugehörigen Schritte zu erfassen, zu dokumentieren und nachvollziehbar aufzubereiten. All dies wird mit der Software MWM-Libero vereinfacht und automatisiert. MWM Software & Beratung hat dafür in Zusammenarbeit mit Echterhoff die Funktionen in MWM-Libero weiterentwickelt. Daten werden nur einmal erfasst und Anlagen werden am Ende automatisch den entsprechenden Positionen beziehungsweise Aufmaßblättern zugeordnet. Alle neben- und nachgelagerten Prozesse des Brückenbauprojekts werden dadurch beschleunigt; die Rechnungsprüfung wird nachvollziehbar und ist für Auftraggeber wie Kommunen und Straßenbauverwaltungen transparent und auch Jahre später noch abrufbar.

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