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Bundesumweltministerin Steffi Lemke hat heute im Bundesumweltministerium in Berlin die Sieger des Papieratlas 2024 ausgezeichnet: In den drei Wettbewerben setzen sich die „Recyclingpapierfreundlichste Stadt“ Bremen, der
„Recyclingpapierfreundlichste Landkreis“ Cochem-Zell und die „Recyclingpapierfreundlichste Hochschule“ Niederrhein an die Spitze. Offenbach am Main, der Ostalbkreis
und die TH Aschaffenburg sind „Aufsteiger des Jahres“. Sonderauszeichnungen als
„Mehrfachsieger“ erhalten Bonn für 15 Jahre, sowie Erlangen und der Kreis Paderborn für
jeweils 5 Jahre Bestleistungen. Der von der Initiative Pro Recyclingpapier (IPR) und ihren
Partnern veröffentlichte Papieratlas verzeichnet gesteigerte Recyclingpapierquoten und
eine neue Rekordbeteiligung von 244 Kommunen und Hochschulen.
Die Einsatzquoten von Recyclingpapier mit dem Blauen Engel liegen in allen drei
Wettbewerben über dem Niveau des Vorjahres: Die 99 teilnehmenden Groß- und
Mittelstädte erreichen über 90 Prozent, die 91 Landkreise über 85 Prozent und die 54
Hochschulen knapp 70 Prozent. Gemeinsam bewirken die Teilnehmer damit in nur einem
Jahr eine Einsparung von 130 Gigawattstunden Energie, 576 Millionen Litern Wasser und
über 2.000 Tonnen CO₂-Äquivalenten.
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„Die neue Rekordbeteiligung unterstreicht die große Bedeutung, die dem Papieratlas als
Messlatte für eine nachhaltige öffentliche Papierbeschaffung zukommt“, betont Marc
Gebauer, Sprecher der Initiative Pro Recyclingpapier. „Besonders erfreulich ist, dass die
durchschnittlichen Recyclingpapierquoten sich in allen drei Wettbewerben positiv
entwickelt haben und die Teilnehmer damit messbare ökologische Einspareffekte
erzielen.“
Der Papieratlas dokumentiert seit 2008 jährlich den Papierverbrauch und die
Recyclingpapierquoten in deutschen Städten, seit 2016 auch in Hochschulen und seit
2018 in Landkreisen. Kooperationspartner sind das Bundesumweltministerium, das
Umweltbundesamt, der Deutsche Städtetag, der Deutsche Städte- und Gemeindebund,
der Deutsche Landkreistag sowie der Deutsche Hochschulverband. Die Wettbewerbe
stehen unter der Schirmherrschaft von Bundesumweltministerin Steffi Lemke.
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