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Circular Valley Forum im Zeichen des Handelns

27.09.2024 – Lesezeit ca. 3 Minuten 63

Circular Valley Forum im Zeichen des Handelns

Stadthalle Wuppertal (Bild: Istockphoto / tupungato)

Das große Jahrestreffen der Kreislaufwirtschaft bringt am 15. November mehr als 1200 Entscheiderinnen und Entscheider zusammen – und zeigt eine wichtige Entwicklung: Im Austausch geht es nun um konkrete Projekte, die dank Circular Valley entstanden sind.

Es gibt einen entscheidenden Unterschied zwischen dem Circular Valley Forum und anderen Branchentreffen: Die Menschen, die hier zusammenkommen, kennen einander. Sie sehen sich regelmäßig im Jahr, arbeiten gemeinsam an Fortschritten in der Kreislaufwirtschaft und teilen ihre Erkenntnisse gerne mit anderen.

Folglich steht das Circular Valley Forum am 15. November in der Historischen Stadthalle Wuppertal im Zeichen des Handelns: „Wir haben in den vergangenen Jahren die Idee der Kreislaufwirtschaft in die Köpfe der Menschen gebracht und viele Partnerinnen und Partner dafür gewonnen“, sagt Dr. Carsten Gerhardt, Initiator des Circular Valley und Vorsitzender der dazugehörigen Stiftung. „Es ist schön zu sehen, dass wir nun gemeinsam in die Umsetzung gehen.“

Diesen Ansatz unterstützen mehr als 1200 Entscheiderinnen und Entscheider beim Circular Valley Forum: Vorstandsvorsitzende aus den großen Konzernen sowie innovativen Mittelständlern, Führungskräfte aus Forschung und Hochschulen sowie wichtige Akteure der Zivilgesellschaft. Dabei wird es in der Historischen Stadthalle zwei Formate geben: Diskussionen über die Leitthemen auf der großen Bühne und Roundtablegespräche zu spezifischen Fragestellungen beziehungsweise Projekten in den Sälen des ehrwürdigen Gebäudes. Dabei ist die Teilnahme auf Circular Valley Netzwerkpartner beschränkt.

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Nathanael Liminski, Chef der Staatskanzlei und NRW-Europaminister, bestätigt den besonderen Stellenwert des Circular Valley Forums: „Es ist ein Ort der zupackenden Zuversicht.“ Liminski wird deshalb ebenso beim Forum dabei sein wie Sarah Ryglewski, Staatsministerin im Kanzleramt, Mona Neubaur, stellvertretende Ministerpräsidentin von Nordrhein-Westfalen und Schirmfrau des Circular Valley, und NRW-Arbeitsminister Karl-Josef Laumann.

Ein Beispiel für die zupackende Zuversicht ist die Kooperation zwischen Nordrhein-Westfalen und Flandern. Beim Circular Valley Forum 2023 haben die Ministerpräsidenten beider Regionen die erste grenzüberschreitende Zusammenarbeit in der Kreislaufwirtschaft vereinbart. Beim diesjährigen Forum wird zu sehen sein, wie das Memorandum of Understanding inzwischen mit Leben gefüllt wurde. Die Beteiligten, darunter viele Partner aus dem Circular-Valley-Netzwerk, arbeiten in drei Projekten zusammen: in der Chemischen Industrie, bei Batterien und bei Baustoffen.

Diese Arbeit wird ein Thema auf der großen Bühne sein. Hinzu kommen unter anderem Logistik und die besondere Rolle der Häfen, die Nationale Kreislaufwirtschaftsstrategie, die die Bundesregierung jüngst vorgestellt hat, regionale Kooperationen sowie die Kommunikation der Circular Economy mit den Mitteln der Kunst. Dazu werden die Künstler Tony Cragg und HA Schult mit besonderen Beiträgen in Wuppertal überraschen.

Einen Blick in die Zukunft der Kreislaufwirtschaft gibt es am frühen Abend des Circular Valley Forums. Dann präsentieren 18 Startups von sechs Kontinenten ihre Geschäftsmodelle auf der Bühne. Die Gründerinnen und Gründer kommen aus Argentinien, Australien, den USA, Indien, Uganda, Nigeria, Tansania und Europa nach Wuppertal. Die Ideen der jungen Unternehmen zielen auf regenerative Energie und Energiespeicherung, mechanisches Recycling von Kunststoffen und die zirkuläre Nutzung von Maschinen und Anlagen. Und sie sind alle bestens geeignet, rasch in die Umsetzung mit Partnern zu kommen, die man beim Circular Valley Forum kennengelernt hat.

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