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Dieser Artikel wurde in der Ausgabe der gedruckten Kommunalwirtschaft abgedruckt.
Interview mit Garrelt Duin, Regionaldirektor des Regionalverbandes Ruhr (RVR) und Aufsichtsratsvorsitzender der IGA Metropole Ruhr 2027 gGmbH
26.07.2024 – Lesezeit ca. 2 Minuten
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Was bedeutet die IGA 2027 für die Metropolregion?
Gemeinsam mit den 53 Kommunen im Ruhrgebiet gestalten wir die grünste Industrieregion der Welt – für mehr Lebensqualität und mehr Wirtschaftswachstum. Ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zur ökonomischen und ökologischen Transformation unserer Region ist die Internationale Gartenausstellung Metropole Ruhr 2027. Die IGA bietet die einmalige Chance unsere innovativen Projekte in Bezug auf urbane Nachhaltigkeit, Stadtentwicklung, Grüne Infrastruktur und Klimaschutz national und international sichtbar zu machen.
Welche langfristigen Effekte erhofft man sich in der Metropolregion von der IGA 2027?
Die IGA Metropole Ruhr 2027 ist weit mehr als eine klassische Gartenschau. Das Konzept ist von Beginn an auf Nachhaltigkeit ausgerichtet. Sie wird Investitionen in die Zukunft anstoßen, neue Arbeitsplätze schaffen, die bleiben, und damit das Image unserer Region verbessern. Das hat uns auch eine Studie des Ruhr-Forschungsinstituts für Innovations- und Strukturpolitik (RUFIS) der Ruhr-Universität Bochum zur IGA bescheinigt.
Macht sich die Region mit der IGA 2027 fit für die Zukunft?
Die Polyzentralität ist eine besondere Qualität dieser Region. Dieser Vorteil entfaltet immer dann seine volle Wirkung, wenn alle Kommunen zusammenarbeiten. Große Erfolgsprojekte wie die Internationale Bauausstellung (IBA) Emscher Park 1989 -1999 und die Europäische Kulturhauptstadt RUHR.2010 haben genau daraus ihre Strahlkraft bezogen. In dieser Tradition steht die IGA Metropole Ruhr 2027. Und auch mit diesem Format stellt sich die Region wieder den Herausforderungen ihrer nächsten Entwicklungsstufe. In ihr werden die Qualitäten einer Industrie-, Wissens- und Dienstleistungsregion intelligent mit urbaner Nachhaltigkeit verknüpft. Damit ist das Ruhrgebiet auch Modell für andere Regionen.
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Interview: DBG
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