Wenn Sie einwilligen, verwenden wir Dienste, die Informationen im Endgerät eines Seitenbesuchers speichern oder dort abrufen. Anschließend verarbeiten wir die Informationen intern weiter, ohne diese an Drittanbieter weiter zu geben. Das hilft uns, unsere Website optimal zu gestalten und die Besucher besser zu verstehen.
Dieser Artikel wurde in der Ausgabe der gedruckten Kommunalwirtschaft abgedruckt.
Ressourcenbasierte Gemeinschaften: Von verschwenderisch zu erfinderisch – Optimierung der Energie-, Wasser- und Nahrungsmittelsysteme
02.08.2023 – Lesezeit ca. 2 Minuten
88
Gemeinschaften, die besser versorgt sind und ein höheres Maß an sozialer Gleichheit aufweisen, sind weniger anfällig und daher widerstandsfähiger. Aber wie können Versorgungsnetze gestärkt und resiliente Gemeinschaften durch die Systemoptimierungen? Im Urban Insight Whitepaper „Ressourcenbasierte Gemeinschaften" untersuchen Sweco-Expert*innen die Bedeutung kollektiver Produktion und Optimierung der Versorgung mit Nahrungsmitteln, Wasser und Energie.
In der ersten Stufe des Aufbaus einer größeren Widerstandsfähigkeit von Gesellschaften haben wir uns mit der Rolle von Solarenergie bei der Abmilderung von Stromausfällen befasst (Sweco-Studie „Widerstandsfähigkeit von Solarenergie).
In Phase Zwei („Sprung nach vorn") geht es darum, dass nach einer Krise eine Weiterentwicklung stattfindet, anstatt zur ursprünglichen Handlungsweise zurückzukehren. In einer ressourcenstarken Gesellschaft gehören zum „Sprung nach vorn" innovative Entwicklungsmodelle, die Risiken vorhersehen, aber auch auf zahlreiche andere gesellschaftliche und ökologische Bedürfnisse reagieren.
Im Urban Insight Whitepaper „Ressourcenbasierte Gemeinschaften" untersuchen Sweco-Expert*innen die Bedeutung der kollektiven Produktion und der Optimierung der Versorgung mit Nahrungsmitteln, Wasser und Energie durch Prinzipien und bewährte Praktiken, die über die Krisensituation hinausgehen und einen systemischen Wandel anstreben. Anhand bekannter Methoden zeigen die Expert*innen auf, wie Versorgungsnetze am besten gestärkt und widerstandsfähige Gemeinschaften aufgebaut werden können.
Advertising
Tag des kommunalen Klimadialogs: 22. April 2026, 10:00 Uhr.
Urbane Räume lebenswert und klimagerecht gestalten: Online-Experten-Talk zur nachhaltigen Stadtplanung der Zukunft. Lösungen und Möglichkeiten im Dialog entdecken – jetzt kostenlos anmelden.
„Daheim wie auch im öffentlichen Raum besteht großes Potenzial für ein effizienteres Wassermanagement. Dies betrifft zum einen das Wasser selbst, zum anderen aber auch dessen Inhaltsstoffe. Zum Beispiel könnten in Zukunft Lebensmittel mithilfe von Grauwasserrecycling (Wasser aus Handwaschbecken, Badewanne und Dusche), aufgefangenem Regenwasser und zurückgewonnenem Phosphor und Stickstoff aus Schwarzwasser (Wasser aus der Toilette) angebaut oder öffentliche Flächen und Grünanlagen mit recyceltem Wasser bewässert werden. Vieles ist möglich auf Basis einer Ressource, die aktuell ungenutzt abgeleitet wird," sagt Linda Richter, Projektingenieurin für Abwasserbehandlung bei Sweco in Deutschland.
Gemeinschaften, die besser versorgt sind und ein höheres Maß an sozialer Gleichheit aufweisen, sind weniger anfällig und daher widerstandsfähiger. Die Art und Weise, wie die Gesellschaft die Bewirtschaftung der Ressourcen organisiert, schafft zum einen intelligente symbiotische Beziehung zwischen Lebensstil, Verbrauchsmustern und Umwelt und festigt zum anderen grundlegende Modelle der Zusammenarbeit.
Advertising
Tag des kommunalen Klimadialogs: 22. April 2026, 10:00 Uhr.
Urbane Räume lebenswert und klimagerecht gestalten: Online-Experten-Talk zur nachhaltigen Stadtplanung der Zukunft. Lösungen und Möglichkeiten im Dialog entdecken – jetzt kostenlos anmelden.
Sie können diese Ausgabe kaufen oder ein Abonnement abschließen, um diesen Artikel hier sofort und komplett zu lesen. Mit einem Abonnement erhalten Sie zusätzlich jede gedruckte Ausgabe der Kommunalwirtschaft frei Haus.
Unser PDF Abo ist kostenlos! Abonnieren Sie dazu unseren Newsletter, in welchem ein Downloadlink zur jeweils aktuellen Ausgabe zur Verfügung gestellt wird.
Wenn Sie schon Abonnent der Kommunalwirtschaft sind, melden Sie sich an, um den Artikel zu lesen.