Wenn Sie einwilligen, verwenden wir Dienste, die Informationen im Endgerät eines Seitenbesuchers speichern oder dort abrufen. Anschließend verarbeiten wir die Informationen intern weiter, ohne diese an Drittanbieter weiter zu geben. Das hilft uns, unsere Website optimal zu gestalten und die Besucher besser zu verstehen.
Dieser Artikel wurde in der Ausgabe August 2025 der gedruckten Kommunalwirtschaft abgedruckt.
Aktuelle Marktbefragung zum Umgang mit Regenwasser
Wie Regenwasser zur Ressource wird
02.07.2025 – Lesezeit ca. 2 Minuten
59
Die Mall GmbH hat die Ergebnisse ihrer aktuellen Marktbefragung „Umgang mit Regenwasser“ vorgestellt, für die die Antworten von über 4.500 Teilnehmern aus Architektur- und Ingenieurbüros, Handwerk, Behörden, Hochschulen und dem Baustofffachhandel ausgewertet wurden. Ziel war es herauszufinden, wie Branchenvertreter aus Deutschland, Österreich und der Schweiz die Zukunftschancen der Regenwasserbewirtschaftung einschätzen, welche die Topthemen der Zukunft sind und wie sich diese Einschätzungen seit der letzten Umfrage 2023 verändert haben.
Die Ergebnisse bestätigen, dass das Umdenken in der Branche weiter voranschreitet, denn 77 % der Befragten sehen die dezentrale Regenwasserbewirtschaftung positiv. Mit 98 % erwarten wie schon 2023 auch fast alle Teilnehmer der Umfrage eine steigende oder zumindest gleichbleibende Nachfrage bei den Maßnahmen der dezentralen Regenwasserbewirtschaftung. Unter dem Eindruck länger werdender Trockenphasen und heftigerer Starkregenereignisse ist der Umgang mit Starkregen zum Topthema der Zukunft geworden, dicht gefolgt von der Regenwassernutzung. Das Thema Trockenheit hat dabei deutlich an Relevanz gewonnen und wurde nach 16 % bei der Umfrage 2023 diesmal von 40 % der Teilnehmer genannt. Die größte Chance sehen die Befragten deshalb auch im Ausgleich von Wasserüberschuss und Wassermangel (75 %). Dass es auch für die Qualität des Stadtklimas förderlich ist, wenn Regenwasser vor Ort bewirtschaftet und nicht im Kanal abgeleitet wird, sehen 61 % als Chance. Dass dieser Wert gegenüber 2023 nicht gestiegen ist, zeigt aber auch, dass es selbst innerhalb der Branche noch viel zu tun gibt, um die Vorteile des Schwammstadt-Konzepts in den Köpfen zu verankern. Wie 2023 halten 57 % der Teilnehmer Beton bei Anlagen zur Regenwasserbewirtschaftung für das im Vergleich zu Kunststoff geeignetere Material. Beton punktet vor allem durch Stabilität, Langlebigkeit und Nachhaltigkeit.
Advertising
Abonnieren Sie unseren Newsletter mit Link zur kostenlosen PDF Ausgabe der Kommunalwirtschaft!
Advertising
Abonnieren Sie unseren Newsletter mit Link zur kostenlosen PDF Ausgabe der Kommunalwirtschaft!
Sie können diese Ausgabe kaufen oder ein Abonnement abschließen, um diesen Artikel hier sofort und komplett zu lesen. Mit einem Abonnement erhalten Sie zusätzlich jede gedruckte Ausgabe der Kommunalwirtschaft frei Haus.
Unser PDF Abo ist kostenlos! Abonnieren Sie dazu unseren Newsletter, in welchem ein Downloadlink zur jeweils aktuellen Ausgabe zur Verfügung gestellt wird.
Wenn Sie schon Abonnent der Kommunalwirtschaft sind, melden Sie sich an, um den Artikel zu lesen.
Praxistaugliche Übergangslösung für Klärschlammaschen, Rechtssicherheit für Phosphorrezyklate in der Landwirtschaft
Für aus Klärschlamm zurückgewonnenen Phosphor muss es eine klare Perspektive für eine wirtschaftliche Verwertung geben. Als Düngemittel geeignete Phosphorrezykl[...]
Mehr Effizienz, mehr Flexibilität, mehr Digitalisierung
Unter dem Motto „Efficient by Nature – Sustainable by Design. It’s in our DNA“ präsentierte AERZEN auf der IFAT innovative Lösungen für die Zukunft der Abwasser[...]
Langlebige Belüftungssysteme als Schlüssel für effiziente Kläranlagen
Wie lassen sich Belüftungssysteme effizient, langlebig und gleichzeitig nachhaltig betreiben?
AQUACONSULT Anlagenbau geht hier mit dem AEROSTRIP® Type R neue Weg[...]
Die Sanierung von Entwässerungsleitungen unter Bahngleisen zählt zu den technisch anspruchsvollsten Disziplinen der Kanalsanierung. Offene Bauweisen sind häufig[...]
Der international tätige Pumpenhersteller Tsurumi baut sein Portfolio aus und arbeitet künftig in Großbritannien mit dem italienischen Spezialisten Dragflow zus[...]
Regenwasser von Schadstoffen befreien: Mehr Flexibilität durch Teilstrombehandlung
Die Anforderungen an die Behandlung von Niederschlagswasser steigen kontinuierlich. Gründe sind strengere Umweltvorgaben, zunehmende Flächenversiegelung und ver[...]
Wie digitale Wassertechnik Quartiere klimaresilient stärkt
Im niederländischen Dinxperlo zeigt ein neu gestaltetes Stadtzentrum, wie Regenwasser smart genutzt und Quartiere widerstandsfähiger werden können. Unter der Ob[...]
Von der Schadensvermeidung zur aktiven Schadensmeldung: Mehr Kontrolle für den Trinkwasserschutz
Der Schutz von Trinkwasserressourcen gehört zu den zentralen Aufgaben der kommunalen Daseinsvorsorge. Gleichzeitig steigt der Druck auf bestehende Infrastruktur[...]
Lachgas im Griff: ARA Bern reduziert Emissionen mit RTO-Technologie
Innovative Technologie gegen ein starkes Treibhausgas: Die ARA Bern, eine der größten Kläranlagen der Schweiz, setzt seit 2025 auf eine Regenerative-Thermische [...]
Die Dresdner Abwassertagung (DAT) hat sich auch 2026 eindrucksvoll als eines der wichtigsten Branchentreffen der deutschen Wasser- und Abwasserwirtschaft bestät[...]