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Schnieder: Radverkehr wirkt weit über eigentlichen Verkehrsbereich hinaus
Wirkungsbericht zur Radverkehrsförderung veröffentlicht
30.06.2026 – Lesezeit ca. 3 Minuten
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Das Bundesministerium für Verkehr (BMV) hat einen neuen Wirkungsbericht zur Radverkehrsförderung
mit dem Titel „Ein Gewinn auf vielen Wegen“ veröffentlicht. Der Bericht macht sichtbar, welchen
Beitrag der Radverkehr für Verkehrssicherheit, Stadtentwicklung, Rettungswesen, ländliche Räume
oder für Wirtschaft und Tourismus leistet. Er bündelt zentrale Fakten, Ergebnisse und Beispiele aus
ganz Deutschland. Der Bericht zeigt, wie die Bundesförderung in den vergangenen Jahren im Alltag
der Menschen angekommen ist und welche Verbesserungen sie bereits bewirkt hat.
Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder: „Radverkehr wirkt weit über den eigentlichen Verkehrsbereich hinaus. Er stärkt Gesundheit,
Wirtschaft, soziale Teilhabe und eine klimafreundliche Stadtentwicklung. Wir unterstützen mit
unserer Förderung die Länder und Kommunen vor Ort dabei, den Radverkehr weiter zu verbessern und
noch sicherer zu machen. So erreichen wir gemeinsam spürbare Veränderungen. Dieser Bericht macht
die bisherigen Fortschritte sichtbar. Mir war wichtig, nicht nur einzelne Maßnahmen oder Projekte
nebeneinanderzustellen, sondern zu zeigen, wie Radverkehr im Alltag überall in Deutschland ankommt.
Es geht nicht um Bauabschnitte oder technische Details, sondern darum, wie Veränderungen vor Ort
das Leben der Menschen beeinflussen: mehr Sicherheit, bessere Wege, lebendigere Orte und eine
Mobilität, die allen etwas bringt – Radfahrern, Autofahrern und Fußgängern.“
So zeigt der Bericht, dass beispielsweise Investitionen schnell vor Ort ankommen: Mit dem
Sonderprogramm sind mit finanzieller Unterstützung des BMV neue Radwege sowie Brücken für den Rad-
und Fußverkehr quer durch Deutschland entstanden. Gefährliche Kreuzungen wurden entschärft und
sichere Radabstellanlagen bereitgestellt. Die Projekte wurden im Durchschnitt in nur 19 Monaten
umgesetzt. Stadt und Land profitieren außerdem gleichermaßen von dem Förderprogramm (39,2 Prozent
im ländlichen Raum, 40 Prozent im urbanen Raum und 20,8 Prozent im Stadt-Umland). Auch wurde das
Unfallrisiko von geförderten Radverkehrsanlagen um bis zu 30 Prozent reduziert.
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Die fiktive Begleitfigur – Laura, ein elfjähriges Mädchen, das bereits in der vorgestellt wurde –
führt durch ausgewählte Beispiele und Perspektiven. Sie steht stellvertretend für die junge
Generation, für die eine sichere und zugängliche Infrastruktur besonders wichtig ist. Ihre Sicht
macht deutlich: Mobilität muss für alle funktionieren – auch für Kinder und Familien oder ältere
Menschen.
Die unterschiedlichen Radverkehrsprojekte haben Vorbildcharakter und Strahlkraft über ihre eigene
Region jeweils hinaus. Der Bund bleibt dabei ein verlässlicher Rahmengeber: Mit der Verstetigung
des Förderprogramms „Stadt und Land“ bis 2030 und Fördermitteln von 1,6 Milliarden Euro in dieser
Legislatur schafft er stabile Bedingungen, mit denen die Entwicklung des Radverkehrs vor Ort weiter
voranschreiten kann.
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