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BGL begrüßt Investitionsprogramm für kommunale Sportstätten
15.09.2025 – Lesezeit ca. 2 Minuten
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„Investitionen in Sportstätten sind Investitionen in unsere Gesellschaft“: BGL-Präsident Thomas Banzhaf. (Bild: Rottenkolber/BGL)
Der Bundesverband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau e. V. (BGL) begrüßt die aktuelle Einigung im Haushaltsausschuss des Bundestages, im kommenden Jahr die im Koalitionsvertrag vereinbarte Sanierungsförderung kommunaler Sportstätten umzusetzen.
Mit der sogenannten „Sportmilliarde“ soll danach in die Sanierung von Turnhallen, Sportanlagen und Schwimmbädern eine Milliarde Euro fließen, die vom Bund allein getragen wird. „Das ist mehr als ein wichtiges Signal gegen den Investitionsstau, da zahlreiche Kommunen die Sanierung ihrer Sportstätten aus eigenen Mitteln nicht finanzieren können“, erklärt BGL-Präsident Thomas Banzhaf. „Mit dem Programm unterstützt die Bundesregierung eine Infrastruktur, die für den sozialen Zusammenhalt, für Integration und Gesundheit, aber auch für nachhaltige Stadtentwicklung unverzichtbar ist.“
Damit dieses Förderprogramm ein Erfolg wird, braucht es nun praxisgerechte Förderrichtlinien und eine effiziente Umsetzung.
Zentrale Bausteine für Klimaanpassung
„Vielerorts sind Sportstätten nicht nur Begegnungsorte für Jung und Alt, sondern auch zentrale Bausteine für eine klimaangepasste Freiraumgestaltung, die wir jetzt dringend in den Städten brauchen: vom wassersensiblen Bau und der Entsiegelung bis hin zur Förderung von Biodiversität in Sport- und Bewegungsräumen. Investitionen in Sportstätten sind Investitionen in unsere Gesellschaft“, so Thomas Banzhaf. „Sie fördern Bewegung, stärken das Miteinander und machen unsere Städte zukunftsfähig.“
BGL und grüne Branche – Zahlen und Fakten
Der Bundesverband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau e. V. (BGL) ist ein Wirtschafts- und Arbeitgeberverband. Er vertritt die Interessen des deutschen Garten-, Landschafts- und Sportplatzbaus auf Bundesebene und in Europa. In seinen zwölf Landesverbänden sind 4.210 vorwiegend kleine und mittlere Mitgliedsunternehmen organisiert. Als Dienstleister geben sie sich am geschützten Signum mit dem Zusatz „Ihre Experten für Garten & Landschaft“ zu erkennen und bieten maßgeschneiderte, individuelle Lösungen rund ums Bauen mit Grün. Damit erzielen die Mitgliedsbetriebe zurzeit rd. 63 Prozent des gesamten Marktumsatzes in Deutschland.
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Der Gesamtumsatz der grünen Branche stieg 2024 auf nominal rund 10,65 Milliarden Euro. Diesen Meilenstein setzten die 19.636 Fachbetriebe mit insgesamt 131.166 Beschäftigten in Form von vielfältigen Dienstleistungen um: Mit hoher Kompetenz planen, bauen, entwickeln und pflegen sie Grün- und Freianlagen aller Art im privaten, gewerblichen und öffentlichen Bereich.
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