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Umwelt- und Nachhaltigkeitsaussagen sind Angaben der jeweiligen Hersteller und wurden redaktionell nicht verifiziert.
Modul 1: Energiekosten senken durch intelligente Heizungssteuerung in kommunalen Gebäuden
22.04.2026 – Lesezeit ca. 4 Minuten
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Die Landesenergie- und Klimaschutzagentur Mecklenburg-Vorpommern (LEKA MV) bietet am 5. Mai 2026 von 16:30 bis 17:45 Uhr eine kostenfreie Online-Schulung für Kommunen an. Im Mittelpunkt stehen digitale Systeme zum Heizmanagement. Ein intelligentes Steuerungssystem ermöglicht Städten und Gemeinden, ihren Heizenergieverbrauch in kommunalen Bestandsgebäuden ohne bauliche Maßnahmen kurzfristig und messbar zu reduzieren und Energiekosten zu senken. Die Veranstaltung ist der Auftakt einer mehrteiligen Schulungsreihe zu digitalen Werkzeugen rund um Energiewende und Klimaschutz für Kommunalvertreter*innen und Amtsmitarbeitende.
Energiekosten in kommunalen Gebäuden kurzfristig senken
Kommunen in Deutschland erleben beim Betrieb eigener Liegenschaften einen steigenden Kostendruck. Hohe Energiepreise und verbindliche Klimaziele erfordern konkretes Handeln, insbesondere in Schulen, Kindertagesstätten und Verwaltungsgebäuden. Digitale Steuerungssysteme bieten hier eine unmittelbar umsetzbare Lösung ohne aufwändige Investitionen in die Bausubstanz und mit messbaren Einsparungen bei den Energiekosten. Digitale Steuerungssysteme erfassen per Sensorik die tatsächliche Raumbelegung und regeln die Heizung automatisch nach Bedarf. Laut Herstellerangaben sinken die Heizkosten dadurch um bis zu 30 Prozent – bei einer Amortisationszeit von 12 bis 24 Monaten. Eine zentrale Plattform erlaubt die gleichzeitige Überwachung und Steuerung in mehreren Gebäuden.
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Die Online-Schulung der LEKA MV zeigt, wie Kommunen diesen Ansatz konkret umsetzen und ihren Haushalt langfristig entlasten können.
Inhalte der Online-Schulung am 5. Mai 2026
Die Schulung vermittelt praxisorientiertes Wissen anhand konkreter Anwendungsbeispiele. Folgende Themen werden behandelt:
Einsatzmöglichkeiten digitaler Heizungssteuerung in kommunalen Bestandsgebäuden
Reduzierung des Heizenergieverbauchs ohne bauliche Maßnahmen
Zentrale Steuerung und Überwachung mehrerer Gebäude über eine digitale Plattform
Organisatorische Voraussetzungen für die Einführung digitaler Steuerungssysteme
Wirtschaftlichkeit für die Kommune: Kosten, Einsparungen, Amortisationszeiten
Praxisbericht: Erfahrungen aus dem kommunalen Einsatz
Die Schulung richtet sich insbesondere an Bürgermeisterinnen und Bürgermeister, Gemeindevertreterinnen und -vertreter, kommunale Mitarbeitende sowie weitere Interessierte aus Städten und Gemeinden.
Anmeldung
Die Anmeldung zur Schulung ist ab sofort online unter leka-mv.de/termine möglich. Die Schulung ist kostenfrei und findet online via Zoom statt.
Weitere Module der Schulungsreihe „Digitale Tools für Kommunen“
„Kleine und mittlere Kommunen in Mecklenburg-Vorpommern stehen vor einer doppelten Herausforderung: Knappe Haushaltsmittel und wachsender Personalmangel schränken den Handlungsspielraum zunehmend ein. Dabei müssen gerade ehrenamtliche Bürgermeisterinnen und Bürgermeister Entscheidungen treffen, die sie gegenüber Gemeinderäten und Bürgerinnen und Bürgern klar begründen und vertreten können. Digitale Werkzeuge liefern dafür die nötige Datenbasis. Sie schaffen Transparenz, fördern den Dialog mit der Bevölkerung und stärken die Akzeptanz kommunaler Maßnahmen. Gleichzeitig automatisieren sie Routineaufgaben und entlasten so die Mitarbeitenden“, erklärt Jonathan Metz, Leiter der Kommunalberatung der LEKA MV. Die neue Schulungsreihe der LEKA MV greift genau diese Bedarfe auf und stellt in aufeinander aufbauenden Modulen praxiserprobte Technologien vor:
Digitale Umwelt- und Infrastrukturerfassung: LoRaWAN-Funknetzwerke ermöglichen die automatische Erhebung von Sensordaten, etwa zur Überwachung von Luftqualität, Bodenfeuchte und Wasserständen sowie zur Füllstandsmessung in Zisternen. Das spart Kontrollgänge und entlastet die Mitarbeitenden.
Geodatenportale und Schnittstellen: Standardisierte Schnittstellen bündeln Katasterdaten, Flächennutzungspläne und Umweltinformationen in einem System. Entscheidungen lassen sich so schneller und auf einer verlässlichen Datenbasis treffen, ohne langwierige Abstimmungen zwischen Behörden.
Datenanalyse und Entscheidungsunterstützung: Interaktive Dashboards machen komplexe Sachverhalte auf einen Blick sichtbar und helfen, Betriebsabläufe zu optimieren, etwa durch effizientere Routen für Grünflächenpflege und Bewässerung. Das schafft Transparenz, spart Zeit und Betriebskosten.
Echtzeitsteuerung und Automatisierung: Digitale Systeme übernehmen wiederkehrende Steuerungs- und Überwachungsaufgaben automatisch und geben den Mitarbeitenden Zeit für wichtigere Aufgaben.
Digitaler Naturschutz: Softwaretools helfen, gesetzliche Anforderungen im Arten- und Naturschutz systematisch zu dokumentieren und reduzieren so den Aufwand bei Genehmigungsverfahren erheblich.
Die genauen Termine werden jeweils online unter leka-mv.de/termine veröffentlicht. Die Aufzeichnungen der Schulungen sind anschließend in der Mediathek der LEKA MV unter leka-mv.de/mediathek zu finden.
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