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Umwelt- und Nachhaltigkeitsaussagen sind Angaben der jeweiligen Hersteller und wurden redaktionell nicht verifiziert.
Dieser Artikel wurde in der Ausgabe der gedruckten Kommunalwirtschaft abgedruckt.
Kommunale Wärmeplanung für die Verbandsgemeinden Adenau und Altenahr
06.03.2025 – Lesezeit ca. 2 Minuten
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Angesichts zunehmender Herausforderungen durch Klimawandel und Ressourcenknappheit ist es entscheidend, Energiequellen effizient zu nutzen und alternative, umweltfreundliche Technologien zu fördern. Um die Wärmeversorgung bis 2045 treibhausgasneutral zu gestalten, wurde 2023 auf Bundesebene das Wärmeplanungsgesetz (WPG) beschlossen, das Kommunen zu einer Kommunalen Wärmeplanung verpflichtet. Die Sweco GmbH wurde daher jetzt damit beauftragt, für die Verbandsgemeinden Adenau und Altenahr eine Kommunale Wärmeplanung zu erstellen und Konzepte zu entwerfen, um dieses ambitionierte Ziel zu erreichen.
Transformation der Wärmeinfrastruktur: Kommunale Wärmeplanung für Adenau und Altenahr
Die Verbandsgemeinden Adenau und Altenahr befinden sich im Landkreis Ahrweiler mit insgesamt 49 Ortsgemeinden und insgesamt ca. 23.000 Einwohnenden. Für die Kommunale Wärmeplanung werden zunächst im Zuge der Bestandsanalyse alle relevanten Daten zur Energieinfrastruktur, Gebäudebestand und Entwicklungsplänen vor Ort gesammelt, aufbereitet, analysiert und georeferenziert dargestellt. Ebenfalls werden Potenziale zur Nutzung von erneuerbaren Energien, unvermeidbarer industrieller Abwärme und Reduzierung von Wärmebedarfen identifiziert.
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Im nächsten Schritt werden die Daten der Bestands- und Potenzialanalyse miteinander verknüpft, Eignungsgebiete für eine leitungsgebundene Wärmeversorgung identifiziert und Entwicklungspfade unter Varianz der Rahmenbedingungen erstellt. Abschließend werden die Ergebnisse in einem Zielszenario zusammengefasst und Handlungsstrategien abgeleitet.
Lösungen für die Wärmewende: sichere und nachhaltige Wärmeinfrastruktur
„Die Verbandsgemeinden sind direkt benachbart, sodass wir die Projekte parallel mit viel Zeitersparnis durchführen und gleichzeitig grenzübergreifende Lösungen und Kooperationen für die Wärmewende identifizieren können, von denen alle Seiten profitieren. Beide Verbandsgemeinden haben unter der Flutkatastrophe 2021 gelitten und dabei wurde die bestehende Gasinfrastruktur beschädigt. Insofern ist der Aufbau einer sicheren und nachhaltigen Wärmeinfrastruktur für die Zukunft entscheidend“, sagt Robin Waldeck, Projektleiter dezentrale Energietechnik bei Sweco in Köln.
Der kommunale Wärmeplan ist das Ergebnis eines kommunalen Entscheidungsprozesses unter Einbeziehung relevanter lokaler Akteure. Eine konsens- und unterstützungsorientierte Zusammenarbeit zwischen der Kommune, Sweco und allen Zielgruppen ist für eine erfolgreiche Wärmewendestrategie enorm wichtig. Während des gesamten Prozesses werden daher Fachakteure, die Öffentlichkeit und die Politik über Workshops, Informationsveranstaltungen und Präsentation in Sitzungsterminen eingebunden.
Die Projekte sind im Januar 2025 gestartet und werden bis Ende des Jahres abgeschlossen.
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