25.07.2023 – Lesezeit ca. 3 Minuten 3
Schrankenfreies Parkraumsystem, hier das fertiggestellte System in Traunstein. (Foto: Eva Schneider)
Günzburg digitalisiert fünf Parkflächen: die Tiefgarage Jahnstraße, das Parkhaus Stadtberg, die Kurzparkzone und das Parkhaus am Bahnhof sowie das Busterminal. Autofahrer parken dank Kennzeichenerfassung einfach und nahtlos – ohne Anhalten vor Schranken. Private und öffentliche Betreiber steigern mit automatisierten und optimierten Prozessen die Effizienz und Profitabilität ihrer Parkflächen.
Die smarte Internet-of-Things-Lösung eignet sich besonders für innerstädtische Parkflächen wie die Tiefgarage Jahnstraße und das Parkhaus Stadtberg der Stadtwerke Günzburg sowie das Parkhaus der Firma BBS Brandner am Bahnhof. Da das Anhalten vor Schranken entfällt, wird Rückstau an den Ein- und Ausfahrten verhindert, was eine Beeinträchtigung des innerstädtischen Verkehrs rund um Parkflächen vermeidet. Das beschleunigt das Parken besonders an hochfrequentierten Flächen und unterstützt die Reduktion des CO₂-Ausstoßes vor Ort, was die Anwohner entlastet.
An der Kurzparkzone und am Busterminal der Firma BBS Brandner am Bahnhof Günzburg zeigt das Peter Park System, dass es sich an die Bedürfnisse verschiedener Arten von Parkflächen anpassen lässt. So dürfen in das Busterminal beispielsweise nur Busse und berechtigte Fahrzeuge fahren, in der Kurzparkzone gilt eine maximale Freiparkdauer von 30 Minuten. Beides lässt sich mit der Systemlösung überwachen.
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Für die Betreiber kann das digitale, schrankenlose Parkraummanagementsystem ein erster Baustein für die Umwandlung von Parkflächen in Mobility Hubs sein. An diesen Knotenpunkten treffen verschiedene Mobilitätsangebote aufeinander, so dass der Umstieg auf nachhaltigere Mobilitätsformen möglich wird und die Verkehrsbelastung sinkt. Teil der Peter Park Systemlösung ist zudem eine digitale Plattform, die den modularen Aufbau von Smart-Mobility-Konzepten unterstützt. Aufgrund übersichtlich dargestellter Echtzeitdaten lassen sich Optimierungspotenziale aufspüren und Konzepte validieren.
Dabei erfordert die Lösung kaum Hardware auf den Parkflächen und verursacht nur geringe Anschaffungs- sowie Instandhaltungskosten. Ein Bereitschaftsdienst wie für Schrankenanlagen ist nicht notwendig. Das System arbeitet zudem ressourcenschonend und kosteneffizient, denn der Verzicht auf Schranken reduziert verschleißanfällige Bauteile. Das Peter Park System basiert stattdessen auf Kennzeichenerkennung, die ein- und ausfahrende Fahrzeuge scannt. Daraus berechnet das System die genaue Parkzeit. Das Lesen des Kennzeichens erfolgt gemäß Europäischer Datenschutzgrundverordnung (DSGVO).
Das Peter Park System stellt somit für Autofahrer ein unkompliziertes und bedienungsfreundliches, schrankenloses Parken sicher. Nutzer bezahlen in den genannten Parkhäusern und der Tiefgarage die tatsächlich beanspruchte Parkdauer erst vor der Abfahrt. Die Kassenautomaten überzeugen durch ein helles Display, lassen sich schnell und einfach bedienen und bieten umfangreiche Zahlungsmöglichkeiten. Darüber hinaus ist alternativ auch eine Zahlung über die Parking-App Easypark möglich. Der Verzicht auf Tickets spart Papier und vermeidet Müll.
„Digitalisierte Parkflächen werden aufgrund ihrer Vorteile für die Nutzerfreundlichkeit, Wirtschaftlichkeit und die Prozesseffizienz immer beliebter bei kommunalen und privaten Betrieben. Dank unseres großen Erfahrungsschatzes im innerstädtischen Bereich ist Peter Park auf stark frequentierte Parkplätze mit individuellen und flexiblen Nutzungsmöglichkeiten – wie die in Günzburg – bestens eingestellt. Wir haben unser digitales Parksystem bereits auf über 150 Flächen installiert und freuen uns sehr, jetzt auch die Parkraumbetreiber in Günzburg dabei zu unterstützen, den Bürgern und Besuchern ein unkompliziertes, effizientes sowie nachhaltiges Parkerlebnis zu bieten", erklärt Maximilian Schlereth, CEO der Peter Park System GmbH.