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Umwelt- und Nachhaltigkeitsaussagen sind Angaben der jeweiligen Hersteller und wurden redaktionell nicht verifiziert.
DHBW Stuttgart, Fakultät Technik (Bild: Joachim Grothus)
Treppen sind längst mehr als reine Erschließungselemente. Als vertikale Bewegungsräume strukturieren sie Gebäude und verbinden Ebenen. Proportion, Materialität und Farbe bestimmen dabei wesentlich ihre Wirkung im Raum. Ob als Blickfang im Atrium, als ruhige Fortsetzung eines minimalistischen Innenraumkonzepts oder als bewusst gesetztes Farbsignal zur Orientierung – Treppen wirken immer im Zusammenspiel von Architektur, Bewegung und Nutzung. nora Kautschukböden verbinden funktionale Anforderungen mit vielfältigen Gestaltungsmöglichkeiten und unterstützen die konsequente Umsetzung architektonischer Konzepte.
Skulpturaler Blickfang im Atrium
Im Neubau der Fakultät Technik der DHBW in Stuttgart, entworfen von 3XN in Zusammenarbeit mit Wenzel + Wenzel, bildet ein sechsgeschossiges, von einer gewölbten Glaskuppel überspanntes Atrium das räumliche Zentrum des Gebäudes. Eine frei geformte Wendeltreppe ist das prägende Element dieses Raums. Die Treppenstufen wurden mit noraplan uni in einem hellen Blauton verlegt – bewusst zurückhaltend, um die Plastizität der Betonarchitektur zu betonen und gleichzeitig eine angenehme, ruhige Atmosphäre zu schaffen.
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Farbe als Orientierung und Identität
Ganz anders zeigt sich die Treppe in der Grundschule Werlte im niedersächsischen Emsland. Der von Hambrock Bauplanung entworfene Neubau ist von einem Farbkonzept bestimmt, das den Kindern die Orientierung im Gebäude erleichtert. Besonders deutlich wird dies im Treppenhaus: Die Stufen sind mit noraplan sentica in sechs unterschiedlichen Farben belegt, die das Farbkonzept der Jahrgangsbereiche aufgreifen. So wird die Treppe nicht nur zum Blickfang, sondern zugleich zu einem Teil des Orientierungssystems.
Grundschule Werlte (Bild: Simone Augustin)
Zurückhaltung und Klarheit
Der Neubau des Fachklassentrakts für Chemie und Biologie am Schubart-Gymnasium in Aalen, entworfen von Liebel/Architekten BDA, folgt einem puristischen Architekturkonzept. Klare Linien, eine reduzierte Materialpalette und lichtdurchflutete Räume bestimmen die Gestaltung des als Nullenergiegebäude realisierten Baus. Dieses Konzept setzt sich auch im Treppenhaus fort: norament 926 satura und die dazugehörigen Formtreppen wurden im gleichen hellgrauen Farbton verlegt und schaffen einen fließenden Übergang zwischen Boden und Treppe. So entsteht eine ruhige, einheitliche Flächenwirkung, die die klare Formensprache des Innenraums konsequent fortführt.
Materialkontinuität im Architekturdenkmal
Die Universitätsbibliothek der Ruhr‑Universität Bochum gilt als Ikone des Brutalismus und steht heute unter Denkmalschutz. Sichtbeton, klare Raster und großzügige Raumfolgen bestimmen die Architektur – das zentrale Treppenhaus im Atrium bildet dabei den räumlichen und funktionalen Mittelpunkt. Die Treppen wurden mit norament Formtreppen mit der klassischen Rundnoppe ausgestattet, die an den umliegenden Noppenbelag anschließen. Die konsequente Materialkontinuität trägt entscheidend zum Charakter des Gebäudes bei.
Mit ihren vielseitigen Lösungen leisten nora Kautschukböden einen entscheidenden Beitrag dazu, Treppen nicht nur funktional, sondern als integralen Bestandteil anspruchsvoller Architektur zu realisieren.
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