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Circular Valley Convention 2026 rückt frühe R-Strategien in den Mittelpunkt

Refuse, Rethink, Redesign, Reduce

09.02.2026 – Lesezeit ca. 4 Minuten 2

Refuse, Rethink, Redesign, Reduce

Auch 2025 gab es viele renommierte Speaker. (Bild: Jan Turek/Circular Valley)

Spitzenpolitik, führende Industrieunternehmen und renommierte Wissenschaftler diskutieren auf der Circular Valley Convention 2026, wie frühe R-Strategien den Wandel zur Kreislaufwirtschaft beschleunigen können. Im Fokus stehen konkrete Ansätze, um Ressourcen von Anfang an zu schonen, Wertschöpfung neu zu denken und industrielle Transformation voranzubringen.

Wie kann Kreislaufwirtschaft Resilienz stärken, Abhängigkeiten reduzieren und zugleich Wettbewerbsfähigkeit sichern? Diese Frage steht im Zentrum der Circular Valley Convention 2026 am 11. und 12. März im Düsseldorfer Areal Böhler. Mit hochrangigen Stimmen aus Politik, führenden Industrieunternehmen, Wissenschaft und Zivilgesellschaft bringt die Convention das „Who is who“ der Circular Economy zusammen und setzt einen besonderen Fokus auf die frühen R-Strategien: Refuse, Rethink, Redesign, Reduce.

Einen zentralen politischen Impuls setzt Bundesumweltminister Carsten Schneider, der auf der Circular Valley Convention zum Stand und zur Umsetzung der Nationalen Kreislaufwirtschaftsstrategie spricht. In seinem Beitrag ordnet er die Bedeutung der Kreislaufwirtschaft für Umwelt, Wirtschaft und Industriepolitik ein und zeigt auf, wie Circular Economy zur Sicherung kritischer Rohstoffe, zur Stärkung der Resilienz und zur wirtschaftlichen Unabhängigkeit Deutschlands beitragen kann.

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Die Perspektive der Industrie bringen die Co-Gastgeber der Circular Valley Convention mit: Frank Meyer (Henkel), Talke Schaffranek (BASF), Dr. Ralf Düssel (Evonik), Dr. Hendrik Wehr (Vorwerk) und Dr. Timo Flessner (Bayer) diskutieren, welcher unternehmensinterne Wandel notwendig ist, um Kreislaufwirtschaft strategisch zu verankern. Dabei geht es um neue Denkweisen, veränderte Prozesse und Geschäftsmodelle und um die Frage, wie Unternehmen Circular Economy vom Design bis zur Umsetzung entlang der gesamten Wertschöpfungskette realisieren können. BASF, Bayer, Evonik, Henkel und Vorwerk sind dabei nicht nur auf der Bühne präsent, sondern auch mit eigenen Messeständen, an denen sie konkrete Lösungen zeigen.

Refuse, Rethink, Redesign, Reduce: Kreislaufwirtschaft beginnt am Anfang

Einen Schwerpunkt setzt die Convention auf die frühen R-Strategien, die einen großen Hebel für Ressourcenschonung und Systemwandel bieten. In diesem Kontext sprechen unter anderem Matthias Lesch (Pöppelmann), Prof. Dr. Welf-Guntram Drossel (Fraunhofer IWU), Tobias Albers (Kearney), Prof. Dr. Dr. Robert Schlögl (Alexander von Humboldt-Stiftung), Dr. Maike Albers-Malkus (NRW.Bank) sowie Ingo Noppen (Wupperverband) darüber, wie Produkte, Prozesse und Infrastrukturen von Grund auf neu gedacht werden müssen. Im Fokus steht dabei die Frage: Wie vermeiden wir von Anfang an, dass Ressourcen für Produkte eingesetzt werden, die wir gar nicht brauchen?

Ergänzt wird das Programm durch prominente Stimmen aus Wissenschaft und Zivilgesellschaft, die unterschiedliche Perspektiven auf die Chancen der Circular Economy einbringen. Dazu zählen Reiner Hoffmann, Vorsitzender des Rates für Nachhaltige Entwicklung, Prof. Dr. Channing Robertson von der Stanford University sowie Prof. Dr. Dr. Christoph Schmidt, Präsident des RWI – Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung. Ihre Beiträge zeigen, wie Kreislaufwirtschaft nicht nur ein industrielles oder technologisches Thema ist, sondern ein gesamtgesellschaftlicher Transformationsprozess.

„Der Fokus auf Refuse, Rethink, Redesign und Reduce macht deutlich, dass die entscheidenden Weichen für zirkuläre Wertschöpfung sehr früh gestellt werden. Dazu bringt die Circular Valley Convention diejenigen zusammen, die Kreislaufwirtschaft gestalten: Spitzenpolitik, führende Unternehmen, exzellente Wissenschaft und engagierte Stimmen aus der Zivilgesellschaft“, sagt Dr. Carsten Gerhardt, Vorsitzender der Circular Valley Stiftung.

Messe, Konferenz und Networking an einem Ort

Unter dem Leitmotiv „Uniting Industries for a Circular Tomorrow“ verbindet die Circular Valley Convention auch 2026 Konferenz, Messe und Networking zu einem ganzheitlichen Format. Zahlreiche Aussteller präsentieren konkrete Produkte, Technologien und Geschäftsmodelle entlang des gesamten Produktlebenszyklus und machen die Kreislaufwirtschaft für das Fachpublikum erlebbar.

Die Circular Valley Convention ist eine Gemeinschaftsinitiative von Circular Valley, Messe Düsseldorf und Fraunhofer-Instituten. Co-Gastgeber sind BASF, Bayer, Evonik, Henkel und Vorwerk.
Die Circular Valley Convention findet am 11. und 12. März 2026 im Areal Böhler in Düsseldorf statt.

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