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Immobilienprofis bestätigen in Studie: Glasfaseranbindung erhöht Vermietbarkeit und Wert von Gewerbeimmobilien

22.07.2025 – Lesezeit ca. 7 Minuten 100

Immobilienprofis bestätigen in Studie: Glasfaseranbindung erhöht Vermietbarkeit und Wert von Gewerbeimmobilien

Für die Hälfte der befragten Gewerbeimmobilien-Profis (50,3 %) führt die Verfügbarkeit von Glasfaser zu einer besseren Vermietbarkeit.

Während Lage und Ausstattung seit jeher den Wert von Immobilien bestimmen, etabliert sich ein neuer, entscheidender Faktor, der ebenfalls auf die Vermietbarkeit und Werterhaltung von Gewerbeobjekten einzahlt: der Zugang zu Highspeed-Internet durch eine Glasfaseranbindung. Eine aktuelle Civey-Studie im Auftrag von 1&1 Versatel zeigt, wie digitale Infrastruktur den Gewerbeimmobilienmarkt transformiert. Die Antworten von über 1.000 Erwerbstätigen in Deutschland, die mit Gewerbeimmobilien zu tun haben, zeichnen ein klares Bild:

  • Verfügbarkeit von Glasfaser führt zu einer besseren Vermietbarkeit von gewerblichen Objekten und steigert die Zufriedenheit der Mietenden.
  • Immobilienfachleute befürworten ein breites Angebot an Glasfaseranbietern und -produkten.
  • Mangelnde Verfügbarkeit von Glasfaseranbietern vor Ort, bauliche Hürden im Gebäude und notwendige Tiefbauarbeiten sind die größten Hürden für die Glasfaseranbindung von Gewerbeobjekten.
  • Prioritäten und Einschätzungen variieren je nach geografischem Kontext und Altersgruppe der Immobilienexperten.

Der digitale Mehrwert in Zahlen

Die Ergebnisse sprechen eine klare Sprache: Für die Hälfte der befragten Gewerbeimmobilien-Profis (50,3 %) führt die Verfügbarkeit von Glasfaser zu einer besseren Vermietbarkeit. 42,5 Prozent stellen eine konkrete Wertsteigerung bei gewerblichen Objekten fest. Zudem berichtet fast ein Viertel (24,3 %) von schnelleren Verkaufsprozessen bei mit Glasfaser erschlossenen Objekten.

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Doch nicht nur die Eigentümerseite profitiert: Mehr als ein Drittel (38,7 %) beobachtet eine höhere Zufriedenheit der Mietenden dank stabiler und schneller Konnektivität – ein entscheidender Faktor in einer digitalisierten Arbeitswelt.

„Die Studienergebnisse zeigen, dass Glasfaser-Internet längst ein entscheidender Faktor bei der Wahl von Gewerbeimmobilien ist. Wer heute in eine leistungsstarke digitale Infrastruktur investiert, sichert sich nicht nur kurzfristige Vorteile wie höhere Vermietbarkeit und Wertsteigerung, sondern auch langfristige Wettbewerbsfähigkeit und Attraktivität für Mietende, die auf eine zuverlässige und schnelle Konnektivität angewiesen sind“, resümiert Frank Rosenberger, CEO bei 1&1 Versatel, einem führenden Anbieter von Highspeed-Internet für Firmenkunden.

Immobilienwirtschaft begrüßt mehr Auswahl bei Glasfaserangeboten

Neben dem grundsätzlichen Bedarf an Glasfaser, also dem Zugang zu schnellem und stabilem Internet, zeigt die Studie auch ein Verlangen nach mehr Wahlmöglichkeiten bei den Glasfaseranbietern. Eine deutliche Mehrheit von 58,6 Prozent der Immobilienfachleute befürwortet ein breites Angebot an Glasfaseranbietern und -produkten. Mehr als ein Drittel (38,8 %) der Experten stimmt dieser Aussage sogar „eindeutig zu“. Diese Zahlen signalisieren einen reifen Markt, der nach Wettbewerb und differenzierten Lösungen verlangt. Gleichzeitig zeigt die Unentschlossenheit von einem Viertel der Befragten (25,6 %), dass noch erheblicher Informationsbedarf besteht.

„Die Studie verdeutlicht, dass die Immobilienwirtschaft eine größere Vielfalt an Glasfaseranbietern befürwortet. Wir von 1&1 Versatel betrachten das als klaren Auftrag, den sogenannten Open-Access-Ansatz weiter voranzutreiben. Das bedeutet: Indem sich Netze für verschiedene Anbieter öffnen, schaffen wir mehr Wettbewerb und ermöglichen es Kundinnen und Kunden, aus einer größeren Bandbreite an Produkten und Dienstleistungen die für sie optimale Lösung auszuwählen. Davon profitieren sowohl die Mieter als auch die Eigentümerschaft von Gewerbeimmobilien“, so Rosenberger.

Das Stadt-Land-Paradoxon

Bemerkenswert sind die regionalen Unterschiede, die die Studie dabei aufdeckt:

  • In ländlichen Regionen mit sehr niedriger Bevölkerungsdichte* werden die höchsten Wertsteigerungen (51 %) bei Gewerbeimmobilien durch Glasfaseranschlüsse verzeichnet. Gleichzeitig ist hier die Verfügbarkeit von Anbietern die größte Hürde bei der Internetanbindung, sagen 38,3 Prozent der Befragten in diesen Regionen.
  • Die Vermietbarkeit von Gewerbeimmobilien profitiert in Gebieten mit niedriger Bevölkerungsdichte* am stärksten (58 %).
  • Urbane Zentren mit sehr hoher Bevölkerungsdichte* zeigen mit 68,8 Prozent die höchste Gesamtzustimmung und mit 7,8 Prozent die höchste Gesamtablehnung zum Wunsch nach mehr Vielfalt bei Internetanbietern – ein Indiz für den Bedarf nach Differenzierung im bereits bestehenden Angebot.
    • „Das Paradox der Randlagen ist offensichtlich: Gerade dort, wo Glasfaser den relativ größten Mehrwert für Immobilien generiert, ist die Versorgung oft noch eine Herausforderung. In urbanen Räumen geht es hingegen verstärkt um Angebotsdifferenzierung“, fasst Rosenberger zusammen.
    • „Eine größere Anbietervielfalt ermöglicht es der Immobilieneigentümerschaft, die passende Partnerschaft für ihre individuellen Bedürfnisse zu finden und so die bestmögliche, also auch wirtschaftlichste, Glasfaserlösung zu realisieren, unabhängig vom Standort.“

      Generationenkluft: Erfahrung schätzt Vielfalt, Jugend sieht Hürde in Kosten

      Ein überraschendes Ergebnis zeigt sich im Generationenvergleich der befragten Immobilienexpertinnen und -experten:

      • Die Wertschätzung für Anbietervielfalt steigt mit dem Alter der Immobilienprofis signifikant an. Während 43,3 Prozent der 18- bis 29-Jährigen diese begrüßen, sind es bei den über 65-Jährigen 67 Prozent.
      • Überraschenderweise lehnt die jüngste Altersgruppe mit 22,4 Prozent am stärksten eine breitere Anbietervielfalt ab und identifiziert die Finanzierung (34,6 %) bei der Ausstattung von Gewerbeimmobilien mit Glasfaseranschlüssen als Haupthürde – fast fünfmal häufiger als die 30- bis 39-Jährigen.
      • Erfahrene Immobilienprofis ab 50 Jahren (rund 37 % der Befragten) sehen hingegen primär die mangelnde Verfügbarkeit von Anbietern als Hauptproblem, wenn es darum geht, Objekte mit Glasfaser auszustatten.
        • „Die Expertise der langjährig Berufserfahrenen unterstreicht den strategischen Wert von Produkt- und Anbietervielfalt für die langfristige Objektentwicklung. Bei den jüngeren Nachwuchskräften erkennen wir hingegen einen wichtigen Ansatzpunkt für Aufklärungsarbeit bezüglich des Return on Investments“, kommentiert Rosenberger.

          Was den Glasfaserausbau in Immobilien aus Expertensicht noch bremst

          Über alle Gruppen hinweg kristallisieren sich drei zentrale Herausforderungen heraus: mangelnde Verfügbarkeit von Glasfaseranbietern vor Ort (32 %), bauliche Hürden im Gebäude (29,7 %) und notwendige Tiefbauarbeiten (23 %). Bemerkenswert: Ein Drittel der Befragten (33,5 %) zeigt sich unsicher oder sieht keine Hürden – was sich mit Informationslücken oder bereits erfolgten Erschließungen erklären lässt.

          Auch hier zeigen sich regionale Unterschiede:

          • In Gebieten mit sehr niedriger Bevölkerungsdichte* dominiert das Problem der Glasfaseranbieter-Verfügbarkeit mit 38,3 Prozent.
          • In urbanen Zentren (mit hoher und sehr hoher Bevölkerungsdichte*) stehen bauliche Herausforderungen im Vordergrund – sowohl innerhalb der Gebäude (bis zu 37,7%) als auch bei Tiefbauarbeiten (bis zu 32,1%).

          Ein weiterer Aspekt, der den Ausbau verzögern kann, ist das Einholen der Eigentümer-Einwilligung. Obwohl dieser Punkt insgesamt nur von 11,3 Prozent der Befragten als Herausforderung genannt wird, ist er in Gebieten mit mittlerer Bevölkerungsdichte* immerhin für jeden sechsten Befragten (16,6 %) ein Faktor, der den Anschluss an Glasfaser verzögert. 9,5 Prozent der Befragten beklagen zudem ausdrücklich, dass ihnen grundsätzlich Informationen zum Thema Glasfaserausbau fehlen.

          Digitale Infrastruktur als strategischer Immobilienwert

          Die Befragungsergebnisse zeichnen das Bild eines Marktes im Wandel, der die wirtschaftliche Bedeutung von Glasfaser erkannt hat, aber effiziente Lösungen für unterschiedliche Anforderungsprofile benötigt.
          „Diese Erkenntnisse sind ein klares Mandat, den Ausbau zukunftssicherer Glasfasernetze mit Nachdruck voranzutreiben“, betont Rosenberger. „Ein Anschluss an das Glasfasernetz für Highspeed-Internet muss bei einer Gewerbeimmobilie genauso selbstverständlich sein, wie an Wasser- und Stromnetze. Wer heute in die digitale Infrastruktur seiner Gewerbeimmobilien investiert, legt das Fundament für deren langfristige Attraktivität und Wertbeständigkeit.“
          Der Schlüssel zum Erfolg liegt für 1&1 Versatel in Kooperationen: „Wir verstehen uns als Partner der Immobilienwirtschaft und setzen auf Open Access und Infrastruktur-Partnerschaften. Diese Zusammenarbeit mit anderen Internetanbietern ermöglicht es, Glasfasernetze kosteneffizient zu erweitern und fehlende oder doppelte Infrastrukturen zu vermeiden – zum Vorteil aller Beteiligten und insbesondere der Kunden, die von echter Anbieter- und Produktvielfalt profitieren.“

          Die Studienergebnisse belegen: Glasfaser ist nicht mehr nur ein technisches Feature, sondern ein fundamentaler Werttreiber, der die Zukunftsfähigkeit von Gewerbeimmobilien maßgeblich bestimmt.

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