Wenn Sie einwilligen, verwenden wir Dienste, die Informationen im Endgerät eines Seitenbesuchers speichern oder dort abrufen. Anschließend verarbeiten wir die Informationen intern weiter, ohne diese an Drittanbieter weiter zu geben. Das hilft uns, unsere Website optimal zu gestalten und die Besucher besser zu verstehen.
Ministerium der Finanzen und NRW.BANK optimieren ihr Unterstützungsangebot für Wirtschaftlichkeitsvergleiche im kommunalen Hochbau
Neues Rechenmodell ist nutzerfreundlicher und praxisnäher
26.05.2025 – Lesezeit ca. 2 Minuten
117
Um Kommunen in Nordrhein-Westfalen noch gezielter bei
Wirtschaftlichkeitsvergleichen für Hochbauprojekte zu unterstützen,
haben das Ministerium der Finanzen des Landes Nordrhein-Westfalen
und die NRW.BANK ihr Unterstützungsangebot grundlegend erneuert.
Das Angebot besteht weiterhin aus einem methodischen Leitfaden,
einem darauf aufbauenden Excel-basierten Rechenmodell und einem
dazugehörigen Handbuch. Alle drei Bausteine wurden allerdings
umfassend inhaltlich überarbeitet und weiterentwickelt – basierend auf
über zehn Jahren Praxiserfahrung. Auch aktuelle
Nachhaltigkeitsanforderungen und neue Vorgaben aus der
Kommunalen Haushaltsverordnung NRW (KomHVO NRW) wurden
eingearbeitet.
Wirtschaftlichkeitsvergleiche ermöglichen es Kommunen, verschiedene
Handlungsoptionen für Hochbauprojekte systematisch hinsichtlich ihrer
längerfristigen Kosten und Nutzen zu analysieren. So können zum Beispiel
die Alternativen Neubau und Sanierung oder Finanzierung und Anmietung
gegenübergestellt werden. Damit schaffen Wirtschaftlichkeitsvergleiche
eine belastbare Grundlage für kommunale Investitionsentscheidungen und
tragen dazu bei, kommunale Haushalte nachhaltig zu steuern.
Advertising
Abonnieren Sie unseren Newsletter mit Link zur kostenlosen PDF Ausgabe der Kommunalwirtschaft!
Kernstück des Unterstützungsangebots von Land und NRW.BANK ist das
neue „Kommunale Rechenmodell für Wirtschaftlichkeitsvergleiche NRW
(KRM)“. Es wurde für typische kommunale Hochbaumaßnahmen
konzipiert, zum Beispiel für Schulen, Kitas, Verwaltungsgebäude,
Sportstätten oder Feuer- und Rettungswachen.
Das Vorgängermodell „WU-NKF Rechenmodell“ wurde zuletzt von rund
der Hälfte der nordrhein-westfälischen Kommunen genutzt.
Die neue von Land und NRW.BANK entwickelte Version – das KRM – ist
nutzerfreundlicher und bietet eine Vielzahl an praxisrelevanten
Erweiterungen. Zum Beispiel:
Längere Betrachtungsdauer: Wirtschaftliche Auswirkungen lassen
sich über einen Zeitraum von bis zu 60 Jahre analysieren, zuvor
waren es 32 Jahre. Das erleichtert den Kommunen eine
nachhaltige Vorhabenplanung.
Nutzwertanalyse: Neben monetären können qualitative Aspekte
wie Klimaschutzziele, Standortvorteile oder flexible Nutzung
systematisch bewertet werden. Das Modell berücksichtigt damit
Kriterien, die für die Entscheidungsfindung der Kommunen
deutlich an Bedeutung gewonnen haben.
Integration ökologischer Aspekte: Optional kann unter anderem
der CO₂-Ausstoß eines Gebäudes in der Bau- und der
Betriebsphase erfasst werden und strukturiert in die Ergebnisse
einfließen. Kommunen können Gebäude so nachhaltiger planen.
Die NRW.BANK stellt das vollständige Angebot – bestehend aus Leitfaden,
Rechenmodell und Handbuch – kostenfrei auf ihrer Website zur
Verfügung. Für den Zugang zu Rechenmodell und Handbuch genügt eine
einfache Nutzungsvereinbarung.
Anhebung des Verbundsatzes bedeutsame Weichenstellung für Kommunen in NRW
Der Städte- und Gemeindebund NRW (StGB NRW) begrüßt den Kabinettsbeschluss der Landesregierung, den Verbundsatz im Gemeindefinanzierungsgesetz ab dem Jahr 2027 [...]
Fünf Jahre Zentrum KlimaAnpassung: Bundesweite Anlaufstelle für Kommunen zieht starke Bilanz
Überflutete Keller nach Starkregen, überhitzte Schulen und Pflegeheime im Sommer, ausgetrocknete Parks nach anhaltender Dürre: Die Folgen der Klimakrise treffen[...]
Gute Bildung in NRW benötigt verlässlichen Rahmen für die Kommunen
Bei seiner Sitzung in Neuss konnte das Präsidium des Städte- und Gemeindebundes NRW (StGB NRW) NRW-Schulministerin Dorothee Feller als Gast begrüßen. In den Ges[...]
Kommunalfinanzen: Städte und Gemeinden fordern grundlegende Reform
Das Präsidium des Städte- und Gemeindebundes NRW (StGB NRW) hat in seiner Sitzung bekräftigt, dass eine umfassende Reform der Kommunalfinanzierung als zentraler[...]
Ob Fußballplatz, Tennis- oder Padel-Court: Die Anforderungen an die Beleuchtung von Outdoor-Sportstätten sind hoch, etwa im Blick auf Effizienz, Lichtqualität u[...]
Leuchtturmprojekt setzt neue Maßstäbe für modernes Lernen
Seit dem Schuljahr 2024/2025 hat sich der Neckarbogen in Heilbronn zu einem bedeutenden Bildungsstandort entwickelt. Mit der neuen Josef-Schwarz-Schule ist eine[...]
Der Sanierungsbedarf an deutschen Schulen ist hoch. Laut KfW-Kommunalpanel 2026 plant deshalb jede zweite Kommune im laufenden Jahr Mittel aus dem Sondervermöge[...]
Smarte und funktionale KNX-Gebäudesteuerung in einer städtischen Kinderkrippe in Eschenbach (Oberpfalz)
Wie lassen sich Sicherheit, ein angenehmes Raumklima und eine klare Orientierung in einer Kinderkrippe für viele Kinder und das pädagogische Team gleichermaßen [...]
NEU: Akku-Motoreinheit für den Ersatz von Benzinmotoren
Makita erweitert das 40V max. XGT Akku-System um eine leistungsstarke und vielseitig einsetzbare Akku-Motoreinheit: die neue GU01G mit einer maximalen elektrisc[...]
Kelsterbach – Wie wäre es, wenn Kirchen plötzlich verschwinden? Wie stark sind die Gebäude ins Erscheinungsbild der Städte und Gemeinden integriert? Welche sozi[...]