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Umwelt- und Nachhaltigkeitsaussagen sind Angaben der jeweiligen Hersteller und wurden redaktionell nicht verifiziert.
Ministerium der Finanzen und NRW.BANK optimieren ihr Unterstützungsangebot für Wirtschaftlichkeitsvergleiche im kommunalen Hochbau
Neues Rechenmodell ist nutzerfreundlicher und praxisnäher
26.05.2025 – Lesezeit ca. 2 Minuten
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Um Kommunen in Nordrhein-Westfalen noch gezielter bei
Wirtschaftlichkeitsvergleichen für Hochbauprojekte zu unterstützen,
haben das Ministerium der Finanzen des Landes Nordrhein-Westfalen
und die NRW.BANK ihr Unterstützungsangebot grundlegend erneuert.
Das Angebot besteht weiterhin aus einem methodischen Leitfaden,
einem darauf aufbauenden Excel-basierten Rechenmodell und einem
dazugehörigen Handbuch. Alle drei Bausteine wurden allerdings
umfassend inhaltlich überarbeitet und weiterentwickelt – basierend auf
über zehn Jahren Praxiserfahrung. Auch aktuelle
Nachhaltigkeitsanforderungen und neue Vorgaben aus der
Kommunalen Haushaltsverordnung NRW (KomHVO NRW) wurden
eingearbeitet.
Wirtschaftlichkeitsvergleiche ermöglichen es Kommunen, verschiedene
Handlungsoptionen für Hochbauprojekte systematisch hinsichtlich ihrer
längerfristigen Kosten und Nutzen zu analysieren. So können zum Beispiel
die Alternativen Neubau und Sanierung oder Finanzierung und Anmietung
gegenübergestellt werden. Damit schaffen Wirtschaftlichkeitsvergleiche
eine belastbare Grundlage für kommunale Investitionsentscheidungen und
tragen dazu bei, kommunale Haushalte nachhaltig zu steuern.
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Kernstück des Unterstützungsangebots von Land und NRW.BANK ist das
neue „Kommunale Rechenmodell für Wirtschaftlichkeitsvergleiche NRW
(KRM)“. Es wurde für typische kommunale Hochbaumaßnahmen
konzipiert, zum Beispiel für Schulen, Kitas, Verwaltungsgebäude,
Sportstätten oder Feuer- und Rettungswachen.
Das Vorgängermodell „WU-NKF Rechenmodell“ wurde zuletzt von rund
der Hälfte der nordrhein-westfälischen Kommunen genutzt.
Die neue von Land und NRW.BANK entwickelte Version – das KRM – ist
nutzerfreundlicher und bietet eine Vielzahl an praxisrelevanten
Erweiterungen. Zum Beispiel:
Längere Betrachtungsdauer: Wirtschaftliche Auswirkungen lassen
sich über einen Zeitraum von bis zu 60 Jahre analysieren, zuvor
waren es 32 Jahre. Das erleichtert den Kommunen eine
nachhaltige Vorhabenplanung.
Nutzwertanalyse: Neben monetären können qualitative Aspekte
wie Klimaschutzziele, Standortvorteile oder flexible Nutzung
systematisch bewertet werden. Das Modell berücksichtigt damit
Kriterien, die für die Entscheidungsfindung der Kommunen
deutlich an Bedeutung gewonnen haben.
Integration ökologischer Aspekte: Optional kann unter anderem
der CO₂-Ausstoß eines Gebäudes in der Bau- und der
Betriebsphase erfasst werden und strukturiert in die Ergebnisse
einfließen. Kommunen können Gebäude so nachhaltiger planen.
Die NRW.BANK stellt das vollständige Angebot – bestehend aus Leitfaden,
Rechenmodell und Handbuch – kostenfrei auf ihrer Website zur
Verfügung. Für den Zugang zu Rechenmodell und Handbuch genügt eine
einfache Nutzungsvereinbarung.
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