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Letzter Abschnitt im Wuppertaler Stadtgebiet naturnah umgestaltet
Wupper-Renaturierung in Wuppertal abgeschlossen
23.09.2026 – Lesezeit ca. 2 Minuten
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Bild: Wupperverband
Das Großprojekt zur naturnahen Umgestaltung der Wupper im Wuppertaler Stadtgebiet ist seit dem 8. September offiziell abgeschlossen. Der letzte gut ein Kilometer lange Wupperabschnitt am Hardtufer zwischen der Agentur für Arbeit bis hinter die Gerichtsinsel wurde seit Mai 2026 naturnah umgestaltet. Der Wupperverband hat das Gewässerbett dort ökologisch wertvoller geformt und wieder mit natürlichen Strukturen versehen. So sollen die Lebensbedingungen für Fische und Kleinstlebewesen im Fluss verbessert werden.
Große Störsteine sorgen nun für mehr Dynamik und Bereiche mit unterschiedlichen Fließgeschwindigkeiten. Zusätzlich wurden ruhigere Bereiche hinter den Steinen geschaffen, die Fische als Laich- und Ruheplatz nutzen können. Um für Strömungsvarianzen zu sorgen und die Strukturvielfalt der Sohle zu erhöhen, wurden sogenannte Gumpen, tiefere Bereiche, ausgehoben. Diese bieten zusätzlichen Lebensraum für Fische, Insektenlarven und Kleinstlebewesen. Neben den besseren Bedingungen für Flora und Fauna ist der Flussabschnitt nun auch für die Bevölkerung ein Hingucker.
Teil eines großen Maßnahmenpakets
Die Umgestaltung am Hardtufer ist die letzte Maßnahme in einer Reihe von Teilprojekten. Seit dem Jahr 2006 hat der Wupperverband in Kooperation mit der Stadt Wuppertal schrittweise insgesamt 15 Kilometer Wupper innerhalb des Wuppertaler Stadtgebiets naturnah umgestaltet. Zusätzlich haben Unternehmen die Gewässerentwicklungsmaßnahmen entlang ihrer Grundstücke und Firmengelände unterstützt. Das Projekt ist ein weiterer Schritt in Richtung Lebensader Wupper.
Die Maßnahme zur Umsetzung der EU-Wasserrahmenrichtlinie wurde zu 80 % vom Land NRW gefördert.
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