Wenn Sie einwilligen, verwenden wir Dienste, die Informationen im Endgerät eines Seitenbesuchers speichern oder dort abrufen. Anschließend verarbeiten wir die Informationen intern weiter, ohne diese an Drittanbieter weiter zu geben. Das hilft uns, unsere Website optimal zu gestalten und die Besucher besser zu verstehen.
Umwelt- und Nachhaltigkeitsaussagen sind Angaben der jeweiligen Hersteller und wurden redaktionell nicht verifiziert.
Hochleistungspumpen für Berliner Infrastrukturprojekt
21.07.2026 – Lesezeit ca. 2 Minuten
241
Bildunterschrift: Wird bald geflutet: 17 Millionen Liter fasst der neue Regenwasserbehälter in Berlin (Foto: Tsurumi)
Beim Neubau eines rund 30 Meter tiefen Regenüberlaufbeckens in Berlin kommt der Baustellenentwässerung eine Schlüsselrolle zu. Während der gesamten Bauzeit müssen Grund-, Schichten- und Oberflächenwasser kontinuierlich abgeführt werden, um den Baufortschritt sicherzustellen. Für diese Aufgabe setzt der ausführende Baupartner auf Tauchmotorpumpen der LH-Serie von Tsurumi, geliefert und betreut durch Biergans aus Duisburg.
Das Bauwerk entsteht hinter dem Abwasserpumpwerk Berlin IV an der Chausseestraße und ist das größte Einzelprojekt im Stauraumprogramm der Berliner Wasserbetriebe. Mit einem Speichervolumen von 16.750 m³, rund 17 Millionen Litern, soll das unterirdische Becken künftig Mischwasser bei Starkregen zwischenspeichern und dadurch die Kanalisation sowie die Spree entlasten. Es bildet den Abschluss eines Programms, mit dem in Berlin insgesamt mehr als 300.000 m³ zusätzliche Stauraumkapazität geschaffen werden.
Seit Beginn der Bauarbeiten übernehmen Tsurumi-Tauchmotorpumpen der Serie LH-W die Wasserhaltung in den Pumpensümpfen. Zunächst kam das Modell LH23.0W zum Einsatz. Mit fortschreitender Bautiefe und veränderten hydraulischen Anforderungen wurde die Anlage durch die leistungsstärkere LH25.5W ergänzt. Nach Angaben von Tsurumi arbeiten die Aggregate inzwischen seit rund 18 Monaten nahezu verschleiß- und wartungsfrei.
Advertising
Abonnieren Sie unseren Newsletter mit Link zur kostenlosen PDF Ausgabe der Kommunalwirtschaft!
Beide Modelle zählen zu den kleinen Vertretern der Serie. Die Topversion bewegt bis zu 2000 l/min und schafft eine maximale Förderhöhe von 216 Metern. Die Pumpen wurden speziell für anspruchsvolle Wasserhaltungsaufgaben mit hohen Förderhöhen entwickelt. Verschleißfeste Werkstoffe, doppelte Gleitringdichtungen im Ölbad und eine robuste Graugusskonstruktion sorgen auch unter rauen Baustellenbedingungen für einen zuverlässigen Dauerbetrieb.
„Eine dauerhaft funktionierende Wasserhaltung ist die Voraussetzung für einen wirtschaftlichen Bauablauf. Gerade bei tiefen Baugruben müssen sich Planer und Bauunternehmen jederzeit auf die eingesetzte Technik verlassen können. Dass unsere LH-W hier über viele Monate ausfallsicher arbeitet, bestätigt ihre Auslegung für anspruchsvolle Baustelleneinsätze“, unterstreicht Daniel Weippert, Geschäftsführer von Tsurumi-Europe in Düsseldorf.
Mit der Fertigstellung des Bauwerks rückt bereits die nächste Projektphase näher. Die bevorstehende Testflutung und anschließende Entleerung des Regenüberlaufbeckens erfolgt ebenfalls mit Pumpentechnik von Tsurumi. Hierfür stehen bereits zwei Schlammpumpen des Typs GPN622 mit Schutzkäfigen bereit. Dank integrierten Rührwerk eignen sie sich besonders für stark sand- und schlammhaltige Medien.
Forschungsprojekt Blue Transition zeigt Wege zu klimaresilientem Wasser- und Bodenmanagement auf
Wie können Regionen ihre Wasser- und Bodenressourcen besser an die Folgen des Klimawandels anpassen? Nach vier Jahren Forschung zieht das vom LIAG-Institut für [...]
Smarte Stadt – smartes Regenwassermanagement: Mit vernetzten Lösungen für Speicherung, Überwachung und Bewässerung unterstützt das WaterTech-Unternehmen ACO Stä[...]
Baustelle an Nürnbergs Verkehrsknotenpunkt schreitet voran Unterwasser-Einsatz am Plärrer
Abgetaucht mitten in Nürnberg: Auf dem zentralen Verkehrsknotenpunkt Am Plärrer waren am Mittwoch, 9. September 2026, Industrie-Taucher im Einsatz. Ihre Mission[...]
Die Anforderungen an Gemeinden und Kommunen steigen drastisch, denn es soll eine vierte Ausbaustufe an Kläranlagen gebaut werden, die durch Investitions-, Energ[...]
Resiliente Netze – Das Rückgrat unserer Gesellschaft
Das 39. Oldenburger Rohrleitungsforum findet am 4. und 5. Februar 2027 in den Weser-Ems-Hallen Oldenburg statt. Unter dem Leitthema „Resiliente Netze – Das Rück[...]
Starkregenereignisse und zunehmende Flächenversiegelung erhöhen den Handlungsdruck für Städte und Gemeinden im Umgang mit Niederschlagswasser. Eine vorausschaue[...]
Die Wasserwirtschaftsverbände Emschergenossenschaft und Lippeverband (EGLV) setzen sich weiterhin für die Verknüpfung von Vierter Reinigungsstufe und erweiterte[...]
Vierte Reinigungsstufe schützt Gewässer, Herstellerverantwortung sichert faire Finanzierung
Die Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall (DWA) bekräftigt vor dem Hintergrund des Schlussantrags der EU-Generalanwältin Juliane Kokott[...]
RAL-GZ 692: Zusätzliche Anforderungen für sichere und langlebige Kanalgussprodukte
Mehr Sicherheit im Kanalbau: Während die europäische Norm DIN EN 124 viele Fragen offenlässt, schließt die Güterichtlinie RAL-GZ 692 entscheidende Lücken, z.B. bei Kindersicherheit
Melk: Mit Edelstahl für die Zukunft der Trinkwasserversorgung gerüstet
Mit zwei neuen Edelstahlbehältern von Forstenlechner und insgesamt 3.000 Kubikmetern Speichervolumen hat die Stadt Melk ihre Trinkwasserversorgung langfristig a[...]