Wenn Sie einwilligen, verwenden wir Dienste, die Informationen im Endgerät eines Seitenbesuchers speichern oder dort abrufen. Anschließend verarbeiten wir die Informationen intern weiter, ohne diese an Drittanbieter weiter zu geben. Das hilft uns, unsere Website optimal zu gestalten und die Besucher besser zu verstehen.
Dieser Artikel wurde in der Ausgabe der gedruckten Kommunalwirtschaft abgedruckt.
KESSEL AG nutzt den direkten Weg bei freiem Gefälle zum Kanal
Einfach logisch: Die neue Hybrid-Hebeanlage Ecolift L
12.01.2024 – Lesezeit ca. 3 Minuten
81
Der Entwässerungsspezialist KESSEL präsentiert unter dem
Motto „Die logischere Entscheidung: Der direkte Weg zu nachhaltigem Bauen“ seine neue
Hybrid-Hebeanlage Ecolift L als effiziente und umweltschonende Entwässerungslösung. Mit der anteilig aus Rezyklat hergestellten Erweiterung der Ecolift-Produktfamilie bietet das Unternehmen eine flexible Alternative zu klassischen Hebeanlagen mit einer Pumpenleistung von 1,35 kW und 6 l/sec. Damit ist die Hybrid-Hebeanlage in den Bereichen Neubau und energetische Sanierung vor allem für Mehrfamilienhäuser, Miethäuser, Doppelhaushälften sowie für kleinere und mittlere Gewerbeflächen konzipiert. „In dieser Größenordnung sind wir der einzige Anbieter von Hybrid-Hebeanlagen. Da insgesamt rund 30 bis 40 Prozent der
konventionellen Anlagen durch energiesparende Hybrid-Lösungen ersetzt werden können
und auch im Neubau der Fokus auf effizienten und nachhaltigen Produkten liegt, schaffen wir
genau hier mit unserem Ecolift-Portfolio geeignete Lösungen am Puls der Zeit“, erläutert
KESSEL-Produktmanager Joachim Q. Ziob.
Einfach, effizient und sicher
Das innovative Ecolift-Prinzip ist für den Einsatz bei ausreichendem Gefälle von den
Ablaufstellen zum Kanal ausgelegt und sorgt durch diesen direkten Weg für zahlreiche
Vorteile: Die Hybrid-Hebeanlage nutzt im Normalbetrieb die Schwerkraft und pumpt nur bei
Rückstau. So spart die Ecolift L im Vergleich zu klassischen Hebeanlagen rund 70 Prozent
Strom bei einem geringeren Verschleiß, niedrigerer Lärmemission, reduziertem
Wartungsaufwand (Halbierung der Wartungsintervalle im gewerblichen Bereich) sowie
höherer Betriebssicherheit. Bei einem Stromausfall kann das Abwasser weiterhin durch das
Gefälle abfließen und der integrierte Rückstauschutz verhindert auch in dieser Situation,
dass Wasser aus dem Kanal ins Gebäude drückt.
Advertising
Abonnieren Sie unseren Newsletter mit Link zur kostenlosen PDF Ausgabe der Kommunalwirtschaft!
Flexibles Multitalent
Ob als erweiterbare Mono-Anlage oder vollständiger Duo-Anlage mit zwei Pumpen: durch
ihre geringen Einbaumaße ist die Hybrid-Hebeanlage Ecolift L flexibel auf die jeweilige
Einbausituation und den individuellen Anwendungsfall anpassbar. Steckerfertig montiert kann die kompakte Anlage einfach und schnell installiert werden. Durch die optionale
Wandkonsole kann ein zusätzliches Gefälle zum Kanal realisiert werden, wodurch die Ecolift
L auch für die werkzeuglose Wartung noch besser erreichbar ist.
„Das Hybrid-Prinzip ist so innovativ, dass es dafür noch keine Norm gibt. Die baurechtliche
Verwendbarkeit haben wir durch die Zulassung des Deutschen Instituts für Bautechnik (DIBt-
Zulassung Z-53.2-493) sichergestellt“, erläutert Ziob.
Die KESSEL AG ist ein international führender Anbieter hochwertiger
Entwässerungslösungen, die Sicherheit schaffen, wo Wasser fließt. Seit 1963 schützen
KESSEL-Produkte nachhaltig Menschen und ihre Umwelt, indem sie Gebäude entwässern,
Abwasser behandeln und Schäden durch Rückstau verhindern. Mit seinem
Hauptproduktionsstandort und Unternehmenssitz in Lenting bei Ingolstadt sowie weiteren
Standorten in Europa und Asien verbindet KESSEL herausragende Qualität „Made in
Germany“ mit globaler Präsenz und Kundennähe. Dabei setzt das Unternehmen einen
starken Fokus auf die Themen Klimaneutralität, nachhaltiges Wirtschaften, Umweltschutz
und Sozialverantwortung.
Advertising
Abonnieren Sie unseren Newsletter mit Link zur kostenlosen PDF Ausgabe der Kommunalwirtschaft!
Sie können diese Ausgabe kaufen oder ein Abonnement abschließen, um diesen Artikel hier sofort und komplett zu lesen. Mit einem Abonnement erhalten Sie zusätzlich jede gedruckte Ausgabe der Kommunalwirtschaft frei Haus.
Unser PDF Abo ist kostenlos! Abonnieren Sie dazu unseren Newsletter, in welchem ein Downloadlink zur jeweils aktuellen Ausgabe zur Verfügung gestellt wird.
Wenn Sie schon Abonnent der Kommunalwirtschaft sind, melden Sie sich an, um den Artikel zu lesen.
Grabenlose Sanierung unter Bahngleisen
Die Sanierung von Entwässerungsleitungen unter Bahngleisen zählt zu den technisch anspruchsvollsten Disziplinen der Kanalsanierung. Offene Bauweisen sind häufig[...]
Der international tätige Pumpenhersteller Tsurumi baut sein Portfolio aus und arbeitet künftig in Großbritannien mit dem italienischen Spezialisten Dragflow zus[...]
Regenwasser von Schadstoffen befreien: Mehr Flexibilität durch Teilstrombehandlung
Die Anforderungen an die Behandlung von Niederschlagswasser steigen kontinuierlich. Gründe sind strengere Umweltvorgaben, zunehmende Flächenversiegelung und ver[...]
Wie digitale Wassertechnik Quartiere klimaresilient stärkt
Im niederländischen Dinxperlo zeigt ein neu gestaltetes Stadtzentrum, wie Regenwasser smart genutzt und Quartiere widerstandsfähiger werden können. Unter der Ob[...]
Von der Schadensvermeidung zur aktiven Schadensmeldung: Mehr Kontrolle für den Trinkwasserschutz
Der Schutz von Trinkwasserressourcen gehört zu den zentralen Aufgaben der kommunalen Daseinsvorsorge. Gleichzeitig steigt der Druck auf bestehende Infrastruktur[...]
Lachgas im Griff: ARA Bern reduziert Emissionen mit RTO-Technologie
Innovative Technologie gegen ein starkes Treibhausgas: Die ARA Bern, eine der größten Kläranlagen der Schweiz, setzt seit 2025 auf eine Regenerative-Thermische [...]
Die Dresdner Abwassertagung (DAT) hat sich auch 2026 eindrucksvoll als eines der wichtigsten Branchentreffen der deutschen Wasser- und Abwasserwirtschaft bestät[...]
Nanofiltration: Wasser wirksam von Glyphosat befreien
Membranen mit nanometerkleinen Poren können das Herbizid Glyphosat und sein Abbauprodukt AMPA aus dem Wasser filtern. Wie gut das gelingt, hängt nicht nur von d[...]
Der 29. April steht für ein besonderes Ereignis, das das Wuppergebiet nachhaltig geprägt hat: Vor 130 Jahren wurde die „Genossenschaft zur Errichtung von Talspe[...]