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Dieser Artikel ist zur Veröffentlichung in der Ausgabe 3 - Mai / Juni 2026 der gedruckten Kommunalwirtschaft vorgesehen.
BUGA-Staudenmix: Mit dem Pflanzworkshop in Kaub beginnt die praktische Umsetzung
20.04.2026 – Lesezeit ca. 2 Minuten
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Mit einem gemeinsamen Pflanzworkshop in Kaub hat die Bundesgartenschau Oberes Mittelrheintal 2029 (BUGA29) die praktische Umsetzung des BUGA-Staudenmixes im Oberen Mittelrheintal weiter vorangebracht. Vor Ort informierten sich 32 Teilnehmende aus Kommunen und Ehrenamt darüber, wie die speziell für die Region entwickelten Staudenmischungen fachgerecht gepflanzt und in der Anwuchsphase begleitet werden. Der BUGA-Staudenmix wurde bislang von 19 Kommunen aus dem Oberen Mittelrheintal bestellt.
Zum Auftakt begrüßten Bernd Vogt, Bürgermeister der Stadt Kaub, und Rick Vogel, Leiter Planung und Bau der BUGA gGmbH, die Teilnehmenden. Im Mittelpunkt des Workshops stand die Frage, wie der BUGA-Staudenmix in den Kommunen fachlich sicher und zugleich langfristig wirksam umgesetzt werden kann. Für Kaub ist der Workshop auch ein wichtiges Signal vor Ort. Wie Bürgermeister Bernd Vogt betont, zeigt der BUGA-Staudenmix, wie regionale Begrünung ganz konkret umgesetzt werden kann. Dass aus dem Konzept nun praktische Pflanzungen werden, ist für die Stadt ein starkes Zeichen.
Der Workshop in Kaub verband Theorie und Praxis. Im theoretischen Teil gab Bettina Jaugstetter, Landschaftsarchitektin, Staudenexpertin und Entwicklerin des BUGA-Staudenmixes, Hinweise zur Bodenvorbereitung, Pflanzung und Pflege. Im anschließenden Praxisteil wurden die Inhalte direkt auf der Fläche umgesetzt. Im Fokus standen Pflanzstandard und Startpflege, damit die Stauden gut anwachsen und sich langfristig stabil entwickeln können. An der Pflanzung beteiligten sich neben den Fachverantwortlichen auch Bernd Vogt, Bürgermeister der Stadt Kaub, und Sven Stimac, Geschäftsführer der Bundesgartenschau Oberes Mittelrheintal 2029 gGmbH.
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Der BUGA-Staudenmix wurde speziell für das Mittelrheintal entwickelt und umfasst zwei Mischungen für unterschiedliche Standortbedingungen: „Rheinerwachen“ für vollsonnige, trockene Standorte sowie „Rheintraum“ für schattige, mäßig feuchte Gehölz- und Gehölzrandbereiche. Wie Sven Stimac, Geschäftsführer der Bundesgartenschau Oberes Mittelrheintal 2029 gGmbH, betont, gibt der BUGA-Staudenmix den Kommunen ein praxistaugliches Konzept an die Hand, dass artenreich, klimaangepasst und so angelegt ist, dass es im öffentlichen Raum funktionieren kann.
Mit dem Workshop in Kaub wurde ein weiterer praktischer Schritt getan, um den BUGA-Staudenmix in die Gemeinden des Oberen Mittelrheintals zu tragen. Die Beteiligung von 32 Teilnehmenden und das Interesse aus 19 Kommunen zeigen die Resonanz auf das Konzept in der Region. Der Staudenmix kann weiterhin bestellt werden. Informationen dazu finden interessierte Kommunen unter buga-Staudenmix . Zugleich steht der Pflanzworkshop in Kaub beispielhaft für den Ansatz der BUGA29, gemeinsam mit allen Kommunen konkrete und langfristig tragfähige Maßnahmen im Oberen Mittelrheintal umzusetzen.
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