Rubrik Bau(en) & Städtegestaltung

Spatenstich für Familienwohnen in der Ortsmitte Reckenfeld

07.02.2025 – Lesezeit ca. 3 Minuten 221

Spatenstich für Familienwohnen in der Ortsmitte Reckenfeld

Es kann losgehen: Michael Fieke (Geschäftsleitung Arning Bau), Volker Walkenfort (Grevener Beteiligungs-GmbH), David Böhm (Stadt Greven), Bürgermeister Dietrich Aden, Michael Hoppenberg (Pyramis) Landrat Dr. Martin Sommer, Martin Schmedding (Kirchner Gruppe) Jana Osterhaus (Bauleiterin Arning Bau) und ein Mitarbeiter der Firma Arning Bau beim Spatenstich in der Ortsmitte Reckenfeld.

Am gestrigen Mittwoch wurde mit dem Spatenstich die Baustelle des ersten Vorhabens der Kommunale Wohnungsgenossenschaft Ortsmitte Reckenfeld eG eröffnet. Auf dem ehemaligen Sportgelände im Grevener Ortsteil Reckenfeld werden acht Reihenhäuser errichtet. Der symbolische Akt markiert den Beginn eines größeren Bauvorhabens der Genossenschaft, die von der Stadt Greven, der Grevener Beteiligungs-GmbH und der Pyramis Immobilien Entwicklungs GmbH (Pyramis) nach dem Vorbild des Detmolder Modells gegründet wurde. Insgesamt sollen in der Ortsmitte Reckenfeld 80 neue Wohneinheiten entstehen. Unterstützt wird der Bau durch eine Millionenförderung des Landes Nordrhein-Westfalen.

Dr. Martin Sommer, Landrat des Kreises Steinfurt, reiste anlässlich des Spatenstichs erneut nach Reckenfeld, nachdem er im Dezember den Fördermittelbescheid an Bürgermeister Dietrich Aden, dem stellvertretenen Aufsichtsratsvorsitzenden der Genossenschaft Ortsmitte Reckenfeld, am Indiacaweg übergeben hatte. „Wir sind stolz auf die im vergangenen Jahr erzielten Erfolge im geförderten Wohnungsbau, die wir dank der hervorragenden Zusammenarbeit zwischen den Kommunen, dem Kreis Steinfurt und dem Land erreichen konnten. Unser Kreis Steinfurt hat dadurch einen Vorbildcharakter erlangt, und wir sind entschlossen, diesen erfolgreichen Weg fortzusetzen. Die Ortsmitte Reckenfeld eG leistet hierzu einen wertvollen Beitrag.“

Wohnsituation in Greven

Greven verzeichnet ein stetiges Wachstum. Von Ende 2023 bis Ende 2024 stieg die Bevölkerungszahl um etwa 1,3 Prozent. Zum 31. Dezember 2024 lebten rund 38.200 Menschen in Greven. Demografen prognostizieren bis Ende 2025 einen weiteren Zuwachs von etwa 500 neuen Bürgerinnen und Bürgern. Dieses Wachstum wird durch wirtschaftliche Stabilität, die gute Verkehrsanbindung und die hohe Lebensqualität in der Region begünstigt. Somit wird es zunehmend schwierig, in Greven eine bezahlbare Wohnung zu finden. Die Genossenschaft Ortsmitte Reckenfeld eG hat es sich zur Aufgabe gemacht, diesem Umstand entgegenzuwirken.

Advertising

Abonnieren Sie unseren Newsletter mit Link zur kostenlosen PDF Ausgabe der Kommunalwirtschaft!

Bürgermeister Dietrich Aden zeigte sich erfreut über den Baubeginn: „Der heutige Spatenstich ist eine gute Nachricht für Reckenfeld. Denn er markiert einen entscheidenden Schritt auf dem Weg zu mehr bezahlbarem Wohnraum für die Bürgerinnen und Bürger in Reckenfeld. Mit dem Bau der acht Reihenhäuser setzen wir ein wichtiges Zeichen für unser Ziel, dass jeder in Greven ein bezahlbares Zuhause finden soll.“ Der nächste Schritt ist bereits geplant: der Bau von acht Mehrfamilienhäusern. Die Vertreter der Stadt, der Grevener Beteiligungs-GmbH und der Pyramis hoffen, auch dieses Vorhaben zeitnah umsetzen zu können, um den Grevener Wohnungsmarkt bald entlasten zu können.

Auch andere Kommunen im Münsterland wollen von den diversen Vorteilen des Detmolder Modells profitieren bzw. tun dies bereits. Die Lerchenhorst eG, gegründet von der Gemeinde Nottuln, der gemeindeeigenen Gewerbe- und Industrieförderungsgesellschaft mbH und der Pyramis, wird demnächst ebenfalls ihren ersten Spatenstich setzen. Die Stadt Dülmen gründete im Dezember die Genossenschaft Letterhausstraße eG, um auf einem Konversionsgrundstück bezahlbaren Wohnraum für ihre Bürgerinnen und Bürger zu schaffen.

Die Miete der neuen Wohneinheiten in der Ortsmitte Reckenfeld wird voraussichtlich 6,70 Euro pro Quadratmeter betragen. Die Reihenhäuser verfügen über vier Zimmer - davon sind zwei als Kinderzimmer vorgesehen - und sind im Schnitt 111 Quadratmeter groß.

Stadt Hanau investiert in sichere Querungen für den Fußverkehr
Stadt Hanau investiert in sichere Querungen für den Fußverkehr

Mit der Erneuerung von sechs Fußgängerüberwegen setzt die Stadt Hanau ihr Programm für mehr Verkehrssicherheit konsequent fort. Seit November 2025 wurden die Qu[...]

22.07.2026, Lesezeit ca. 2 Minuten

hochtiefbau
NHW hält Kurs: Investitionen in Wohnungsbau und Klimaschutz auf hohem Niveau
NHW hält Kurs: Investitionen in Wohnungsbau und Klimaschutz auf hohem Niveau

Konzern erzielt 32,8 Millionen Euro Jahresüberschuss – 792 Wohnungen fertiggestellt – Mehr als 120 Millionen Euro Aufträge für hessische Unternehmen – Förderpolitik bleibt zentrale Herausforderung

21.07.2026, Lesezeit ca. 7 Minuten

hochtiefbau
Trockene Füße für Holzhäuser
Trockene Füße für Holzhäuser

So wie wir Menschen unsere Füße mit gutem Schuhwerk vor Nässe und Belastungen schützen, bewahrt der Sockel ein Gebäude vor Feuchtigkeit und mechanischen Einwirk[...]

21.07.2026, Lesezeit ca. 4 Minuten

hochtiefbau
Erste serielle Sanierung: Nürnberger Projekt von ecoworks und Dawonia erhält als erstes DGNB-Zertifikat und QNG-Siegel

Das gemeinsame serielle Sanierungsprojekt von ecoworks und Dawonia in Nürnberg hat als erstes serielles Sanierungsprojekt überhaupt eine DGNB-Zertifizierung in [...]

17.07.2026, Lesezeit ca. 2 Minuten

hochtiefbau
Quartierserweiterung als Schlüssel zur nachhaltigen Stadtentwicklung
Quartierserweiterung als Schlüssel zur nachhaltigen Stadtentwicklung

Die Nachverdichtung bestehender Quartiere ist eine der zentralen Herausforderungen moderner Stadtplanung. Sie bietet die Möglichkeit, dringend benötigten Wohnra[...]

16.07.2026, Lesezeit ca. 4 Minuten

hochtiefbau
Projektbericht: Denkmalgeschütztes Gebäude erhält neuen Glanz
Projektbericht: Denkmalgeschütztes Gebäude erhält neuen Glanz

Die Fridolinschule in Lörrach, einer Kreisstadt im Südwesten Baden-Württembergs, zählt zu den ältesten Schulen der Stadt. Die denkmalgeschützten Schulgebäude au[...]

16.07.2026, Lesezeit ca. 5 Minuten

hochtiefbau
Erste serielle Sanierung: Nürnberger Projekt von ecoworks und Dawonia erhält als erstes DGNB-Zertifikat und QNG-Siegel

Das gemeinsame serielle Sanierungsprojekt von ecoworks und Dawonia in Nürnberg hat als erstes serielles Sanierungsprojekt überhaupt eine DGNB-Zertifizierung in [...]

14.07.2026, Lesezeit ca. 2 Minuten

hochtiefbau
Tiefbauarbeiten verändern das Stadtbild
Tiefbauarbeiten verändern das Stadtbild

Die Tiefbauarbeiten beim Umbau zur Schwammstadt und der kommunalen Wärmeplanung werden das Stadtbild von Kommunen stark verändern. Dabei könnten allein in Berli[...]

09.07.2026, Lesezeit ca. 5 Minuten

hochtiefbau
Pflasterklinker für die Schwammstadt
Pflasterklinker für die Schwammstadt

Starkregen, Hitzeperioden und sinkende Grundwasserstände verändern die Anforderungen an kommunale Verkehrs- und Freiflächen. Plätze, Parkflächen, Straßen und We[...]

08.07.2026, Lesezeit ca. 5 Minuten

hochtiefbau
Schnell realisiert– nachhaltig und kindgerecht
Schnell realisiert– nachhaltig und kindgerecht

Aufgrund steigender Schülerzahlen benötigte die Stadt Nantes schnell ein neues Grundschulgebäude. Beim Bau der Ecole Alice Milliat setzte die Kommune auf eine v[...]

07.07.2026, Lesezeit ca. 4 Minuten

hochtiefbau

Weitere Artikel in dieser Rubrik