Wenn Sie einwilligen, verwenden wir Dienste, die Informationen im Endgerät eines Seitenbesuchers speichern oder dort abrufen. Anschließend verarbeiten wir die Informationen intern weiter, ohne diese an Drittanbieter weiter zu geben. Das hilft uns, unsere Website optimal zu gestalten und die Besucher besser zu verstehen.
Die Bauwirtschaft steht am Scheideweg – Prozessoptimierung jetzt
Von Richard Liehmann, CEO von Conpur – 20.12.2024 – Lesezeit ca. 2 Minuten
53
Richard Liehmann, CEO von Conpur (Bild: Conpur)
Die Bauwirtschaft kämpft mit massiven Herausforderungen: Fachkräftemangel, überregulierte Vorschriften und die Nachwirkungen der Boomjahre, die oft blind machten für dringend notwendige Optimierungen. Der Druck, Prozesse neu zu denken, wächst. Wer seine Prozesse jetzt nicht digitalisiert und den internen Wissenstransfer nicht klar definiert, wird im Wettbewerb den Anschluss verlieren. Die Zahl der steigenden Insolvenzen in der Branche belegt dies.
Dazu ein ganz einfaches Beispiel: Soll, aus welchen Gründen auch immer, ein Produkt nicht mehr bestellt werden, kommt oftmals diese Information nicht bei allen Einkäufern eines Bauunternehmens oder Baustoffhändlers gleichermaßen an. Der Chef gibt zwar mündlich weiter, dass ein bestimmtes Produkt nicht mehr bestellt werden soll – doch ein Einkäufer hat es nicht gehört, ein anderer hat es vergessen, und der Dritte wurde gar nicht informiert. Solche Fehler kosten Zeit, Geld und Vertrauen. Dennoch sind sie Alltag in der Bauwirtschaft.
Ähnlich verhält es sich mit der Fachkräftegewinnung. Auch wenn die sich abzeichnende Baukrise schon in Kürze zahlreiche Fachkräfte freisetzt und offene Stellen so schneller besetzt werden können, braucht es auch hier Zeit, die neuen Kollegen einzuarbeiten und in den Arbeitsablauf zu integrieren. Wer hierbei auf einen strukturierten Onboarding-Prozess und digitale Unterstützung im Alltag setzen kann, ist klar im Vorteil. Bedauerlicherweise findet der Wissenstransfer oftmals auf der mündlichen Ebene – und damit unstrukturert und unvollständig – statt. Ein Fehler!
Die Lösung? Prozessoptimierung mit Digitalisierung und künstlicher Intelligenz. Digitalisierung ist nicht länger eine Option, sondern eine Notwendigkeit. Sie stärkt die Effizienz, beschleunigt Ausschreibungen, die Einarbeitung neuer Kollegen und sorgt beispielsweise dafür, dass die Unternehmen bei der Dokumentation der ESG-Kriterien sich nicht im Dschungel der notwendigen Unterlagen verlieren. So können sie sich wieder auf ihr Kerngeschäft konzentrieren.
Advertising
Abonnieren Sie unseren Newsletter mit Link zur kostenlosen PDF Ausgabe der Kommunalwirtschaft!
Immer mehr Unternehmen erkennen dies. So arbeitet Conpur aktuell mit zahlreichen Playern der Branche an Pilotprojekten, um ihre Vorreiterrolle in der Bauwirtschaft durch Digitalisierung weiter zu stärken. Sie nutzen das Know-how von Conpur bei der digitalen Beschaffung am Bau, bei der Implementierung neuer Prozesse und beim Change-Management in der Digitalisierung. Ein richtiger Schritt. Denn in diesen wirtschaftlich herausfordernden Zeiten gilt: Wer handelt, bleibt vorne.
Nachhaltig erfolgreich: Erstes öffentliches Schulgebäude in Holzhybridbauweise in Stuttgart fertiggestellt
Das „Bildungshaus NeckarPark“ in Bad Cannstatt ist eines der größten und innovativsten Schulbauprojekte der Landeshauptstadt Stuttgart. Es vereint vier Nutzunge[...]
Der Bremer Stadtteil Blumenthal ist um eine Attraktion reicher: Die neugestaltete Weserpromenade vom Kämmerei-Quartier bis zur Bahrsplate wurde heute am Mittag [...]
Im nördlichen Odenwald liegt die Gemeinde Höchst. Gefördert im Rahmen der hessischen Dorfentwicklung erhielt der Ortskern der rund 10.000 Einwohner zählenden Ge[...]
Deutschlands Infrastruktur ist veraltet. Die Lösungen sind es zum Teil auch. Zeit für einen Neustart.
Bröckelnde Sporthallen, Sanierungsstau in unseren Schulen[...]
Redaktion: Herr Hense, viele Kommunen haben mit Öffentlich-Privaten-Partnerschaften schlechte Erfahrungen gemacht oder zumindest davon gehört. Woran liegt das a[...]
Blickfang Bänke –Informationsaustausch am Schwimmbadrand
Im frisch sanierten Freibad in Redwitz a. d. Rodach laden Sitzmöbel belegt mit dem vielseitigen Möbelprofil aus WPC „Der Konstruktive 65“ zum Ausruhen ein – und natürlich zum Austausch!
Neues Vorzeigeprojekt für klimaaktive Stadtgestaltung
Die Anpassung unserer Städte an den Klimawandel ist eine komplexe Aufgabe, die keinen Aufschub erlaubt. Immer häufiger auftretende Extremwetterereignisse zeigen[...]
Das Werksviertel in München tanzt auf der Linie zwischen Vergangenheit und Zukunft. Das Quartier gilt europaweit als Paradebeispiel, sich neu zu erfinden, ohne [...]
Begrünung, Solarnutzung und lebendiger Treffpunkt in Jena
Das neue Gebäude der Bibliothek und der Bürgerdienste der Stadt Jena dient als städtischer Treffpunkt und bietet Mehrfachnutzen auch auf der 2400 m² großen Dach[...]