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Bruchmann Insight zeigt die wichtigsten Themen und Innovationen der GaLaBau 2026 für GaLaBau-Betriebe, Kommunen und Landschaftsarchitekten

Von Matthias F. Bruchmann, Verlag Bruchmann – 26.08.2026 – Lesezeit ca. 3 Minuten 174

Bild: Verlag Bruchmann

Vom 15. bis 18. September 2026 wird die GaLaBau in Nürnberg erneut zum Treffpunkt für Garten- und Landschaftsbaubetriebe, Kommunen, Landschaftsarchitekten, Planer, Fachhändler und Hersteller. Unter dem Leitthema „Klimafit in die Zukunft“ zeigt die Fachmesse Produkte und Konzepte für die Planung, den Bau und die Pflege urbaner, grüner und freier Räume. Doch welche Entwicklungen sind über einzelne Messeneuheiten hinaus für die Praxis entscheidend?

Der Verlag Bruchmann begleitet die GaLaBau 2026 mit einer mehrteiligen Ausgabe von Bruchmann Insight. Die Serie ordnet zentrale Branchenthemen ein und verbindet sie mit ausgewählten Lösungen, Maschinen und Konzepten von Ausstellern. Im Mittelpunkt stehen nicht einzelne Produktmeldungen, sondern die Fragen, vor denen GaLaBau-Unternehmen, kommunale Betriebe und Planende heute stehen: Wie werden Städte und Grünflächen widerstandsfähiger gegen Hitze, Trockenheit und Starkregen? Wo können elektrische Maschinen Verbrenner bereits sinnvoll ersetzen? Wie lassen sich Arbeit und Maschinenparks angesichts fehlender Fachkräfte produktiver organisieren? Und welche Anforderungen entstehen an Spiel- und Bewegungsräume?

Eine Messe für Planung, Bau und Pflege

Die besondere Stärke der GaLaBau liegt in ihrer fachlichen Breite. Das Ausstellungsspektrum reicht von Bau- und Pflegemaschinen über Pflanzen, Baustoffe und Transportlösungen bis zu Dachbegrünung, Wassermanagement, Spiel- und Sportplätzen sowie digitalen Anwendungen. Dadurch treffen in Nürnberg Zielgruppen aufeinander, die im Arbeitsalltag eng zusammenarbeiten, aber unterschiedliche Perspektiven einbringen.

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Landschaftsarchitektinnen und Landschaftsarchitekten entwickeln Freiräume und Klimaanpassungskonzepte. Kommunen müssen diese finanzieren, ausschreiben und langfristig betreiben. Garten- und Landschaftsbaubetriebe setzen die Planung um und übernehmen vielfach auch die Pflege. Hersteller wiederum müssen Technik bereitstellen, die unter realen Einsatzbedingungen wirtschaftlich funktioniert. Die entscheidende Frage ist deshalb nicht allein, was technisch möglich ist, sondern was sich planen, bauen, bedienen und dauerhaft unterhalten lässt.

Die GaLaBau 2026 greift diese Zusammenhänge unter anderem mit dem Grün-Blauen Pfad für klimaangepasste Freiräume, einer E-Mobility-Area und Aktionsflächen für Erdbau und Flächenpflege auf. Neu ist der Zukunftsraum in Halle 3C, der Digitalisierung und künstliche Intelligenz vom Büro bis zur Baustelle praxisnah behandeln soll.

Klimaanpassung wird zur Daueraufgabe

Hitzeperioden, Trockenheit und Starkregen erhöhen den Druck auf Städte, Gemeinden und Betreiber größerer Grünflächen. Gefragt sind nicht nur zusätzliche Pflanzen, sondern funktionsfähige Gesamtsysteme: wassersensible Freiräume, leistungsfähige Böden, Retentionsflächen, Gebäudebegrünung und eine Pflege, die Vegetation auch unter schwierigeren Bedingungen erhält.

Ein Teil der Insight-Serie befasst sich deshalb mit klimaresilientem Stadtgrün. Dabei geht es sowohl um Dachbegrünung und Regenwasserrückhaltung als auch um verdichtete Böden und die Regeneration beanspruchter Rasen- und Grünflächen. Lösungen von ZinCo und Wiedenmann dienen dabei als konkrete Beispiele für unterschiedliche Ebenen grüner Infrastruktur – vom Gebäude bis zum Boden.

Kommunaltechnik zwischen Vielseitigkeit und Elektrifizierung

Kommunale Maschinen müssen häufig mehr können als nur eine einzelne Aufgabe zu erfüllen. Kehren, Mähen, Reinigen, Transportieren und Winterdienst sollen möglichst mit wirtschaftlich ausgelasteten Fahrzeugen und Geräteträgern bewältigt werden. Gleichzeitig steigen die Anforderungen an Lärm- und Abgasreduzierung, Ergonomie sowie einen effizienten Einsatz von Personal und Energie.

Der zweite Schwerpunkt untersucht, wie sich Kommunaltechnik und Fahrzeugkonzepte verändern. Einbezogen werden unter anderem Lösungen von Kärcher Municipal, Hako, Daimler Truck und Wiedenmann. Dabei wird auch zu klären sein, für welche Einsätze elektrische Antriebe bereits eine tragfähige Alternative darstellen und wo Reichweite, Ladezeiten oder hohe Leistungsanforderungen weiterhin Grenzen setzen.

Akkutechnik muss sich im Arbeitstag bewähren

Bei handgeführten Maschinen und professionellen Outdoor-Geräten ist der Wechsel vom Verbrennungsmotor zum Akku weit fortgeschritten. Weniger Lärm, keine lokalen Abgase und ein geringerer Wartungsaufwand sprechen für die Technik. Für Betriebe und Bauhöfe zählen jedoch ebenso Laufzeit, Leistungsfähigkeit, Ladeorganisation, Gerätekompatibilität und die Kosten über die gesamte Nutzungsdauer.

Ein weiterer Teil von Bruchmann Insight vergleicht deshalb nicht nur einzelne Geräte, sondern betrachtet Akkutechnik als betriebliches System. Als Praxisbeispiele werden Messeangebote und fachliche Ansätze von Kärcher, Milwaukee, Makita und Hako aufgegriffen. Die zentrale Frage lautet: Unter welchen Bedingungen verbessert Akkutechnik tatsächlich den Arbeitsablauf – und wann verlagert sie Probleme lediglich in die Lade- und Einsatzplanung?

Spielplätze werden zu vielseitigen Bewegungsräumen

Öffentliche Spielplätze sind längst mehr als eine Ansammlung einzelner Geräte. Kommunen und Landschaftsarchitekten müssen Bewegungsangebote, Inklusion, Aufenthaltsqualität, Sicherheit, Verschattung, Haltbarkeit und Wartung zusammenbringen. Hinzu kommt die Aufgabe, unterschiedliche Altersgruppen anzusprechen und begrenzte Flächen möglichst vielseitig nutzbar zu machen.

Ein eigener Beitrag widmet sich deshalb den Veränderungen in der Spielplatz- und Freiraumplanung. Die Berliner Seilfabrik stellt auf der GaLaBau 2026 mit Kaheyo eine neue Produktreihe vor, die geschwungene Netzlandschaften und eine neu entwickelte „Berliner Masche“ verbindet. Diese Neuheit wird als ein Beispiel dafür eingeordnet, wie Gestaltung, Bewegung und technische Konstruktion zusammenwirken können.

Produktivität ist mehr als höhere Maschinenleistung

Der Fachkräftemangel macht technische Produktivität zu einem zentralen Thema. Entscheidend sind jedoch nicht allein leistungsstärkere Maschinen. Auch einfache Bedienung, Ergonomie, digitale Werkzeug- und Flottenverwaltung, kurze Rüstzeiten, verlässlicher Service sowie gut organisierte Akku- und Ladeprozesse beeinflussen, wie effizient ein Betrieb tatsächlich arbeitet.

Der abschließende Themenbeitrag richtet den Blick deshalb auf Arbeitsorganisation und digitale Unterstützung. Lösungen von Milwaukee, Makita, Kärcher, Kärcher Municipal, Hako und Daimler Truck werden dort in den größeren Zusammenhang von Fachkräftesicherung, Betriebskosten und Prozessqualität eingeordnet. Bei Makita soll neben den Maschinen-Highlights auch der Service der Senior Consultants betrachtet werden – insbesondere die Frage, wie fachliche Beratung Kommunen und professionelle Anwender bei Auswahl und Einsatz geeigneter Maschinen unterstützen kann.

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