Rubrik IT / Verwaltung / Security

Neuer Service der S-Management Services hält XÖV-Standards aktuell

22.11.2024 – Lesezeit ca. 3 Minuten 74

Neuer Service der S-Management Services hält XÖV-Standards aktuell

Slawomir Polawski Produktmanager

Schnittstellenprobleme durch veraltete Versionen von XÖV-Standards und anderen XML-Formaten sind für viele Verwaltungen eine enorme Herausforderung. Die S-Management Services bietet dafür eine effiziente und schnelle Lösung in höchster Qualität als Service.

Die zur DSV-Gruppe gehörende S-Management Services (S-MS), etablierter Partner für die Digitalisierung im öffentlichen Sektor, bietet ab sofort einen komfortablen Service an, der sicherstellt, dass jeweils die aktuelle Version von XÖV-Standards unterstützt wird. Damit lassen sich Schnittstellenprobleme vermeiden und die Verwaltung wird vom zeitraubenden Pflegeaufwand entlastet.

Von A wie XAusländer bis Z wie XZuFi gibt es annähernd einhundert verschiedene XÖV-Standards, die sicherstellen, dass die digitale Zusammenarbeit über Verwaltungs- und Systemgrenzen hinweg reibungslos funktioniert. Sie basieren auf dem Format XML und definieren – bildlich gesprochen – eine einheitliche Sprache, über die sich IT-Systeme über bestimmte Verwaltungsaspekte austauschen können. XÖV-Standards und – wo diese noch nicht verfügbar sind – auch individuelle Austauschformate auf Basis von XML bilden somit eine wichtige Grundlage für die effiziente, digitale Verzahnung in der öffentlichen Verwaltung. Die Nutzung von XÖV-Standards und individuellem XML weitet sich deshalb kontinuierlich aus.

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Pflegeaufwand überfordert viele Verwaltungen

Da sich die Fachlichkeit ständig weiterentwickelt, werden auch die XÖV-Standards in regelmäßigen Abständen durch neue Versionen aktualisiert. In Folge müssen auch die IT-Systeme in der Verwaltung immer wieder neue Versionen der Standards verstehen. Gleiches gilt für alle individuell in XML umgesetzten Schnittstellen. Daraus entsteht ein technischer Pflegeaufwand, der für viele öffentliche Verwaltungen eine erhebliche Herausforderung darstellt. Es fehlt sowohl an Know-how als auch an personellen Ressourcen.

Neuer Service bietet Erleichterung

Die S-Management Services bietet nun einen Service an, der die Anpassung an neue Standardversionen und grundsätzlich die Pflege von XML-Schnittstellen zwischen Systemen deutlich vereinfacht.

Unter Verwendung der Programmiersprache XSLT werden sozusagen Übersetzer zwischen verschiedenen Varianten von XÖV-Standards oder auch zwischen individuellen XML-basierten Schnittstellenformaten geliefert. Statt die Schnittstellen in den Softwaresystemen manuell anzupassen, ermöglichen diese Transformationen einen flexiblen und automatisierten Austausch der Informationen. Dadurch werden Fachverfahren in der Verwaltung deutlich robuster gegenüber Veränderungen in Formaten und XÖV-Standards. Der Einsatz von XSLT ist damit eine kostengünstige Art, bereits bestehende Kopplungen zwischen Systemen zu pflegen oder neue Kopplungen zu schaffen.

„Für die effiziente Entwicklung von XSLT-Stylesheets sind spezielle Programmierkenntnisse erforderlich, die in den meisten Verwaltungen intern nicht vorhanden sind. Mit unserem langjährigen Know-how in der Transformation von Daten per XSLT können wird diese Lücke schließen“, erläutert Slawomir Polawski, Produktmanager bei der S-Management Services GmbH und Experte für digitale Verwaltung. „Durch unseren Service können Verwaltungen die Vorteile stets aktueller XÖV-Standards und Schnittstellen einfach nutzen.“

Beispiel XGewerbe-Nutzung beim Einheitlichen Ansprechpartner Berlin

„Eine moderne und einfache An-, Ab- und Ummeldung von Gewerben ist ein echter Standortvorteil für Berlin. Für uns ist die Unterstützung des XGewerbe-Standards in der jeweils aktuellen Version deshalb gesetzt. Gerne haben wir die Anpassung an die S-MS ausgelagert, die diese das schneller und kosteneffizienter erledigt als wir es intern je umsetzen könnten“, lobt Carsten Heidebrecht, Einheitlicher Ansprechpartner Berlin bei der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe. „So können wir unsere Angebote immer aktuell halten, ohne selbst Know-how und Kapazitäten dafür aufbauen und bereithalten zu müssen.“

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