Wenn Sie einwilligen, verwenden wir Dienste, die Informationen im Endgerät eines Seitenbesuchers speichern oder dort abrufen. Anschließend verarbeiten wir die Informationen intern weiter, ohne diese an Drittanbieter weiter zu geben. Das hilft uns, unsere Website optimal zu gestalten und die Besucher besser zu verstehen.
Web- und App-Angebote ohne Hindernisse für Menschen mit Beeinträchtigungen sind möglich und überfällig
Digitale Barrierefreiheit für alle Kommunen und Landkreise in Nordrhein-Westfalen!
02.09.2024 – Lesezeit ca. 2 Minuten
104
Anlässlich der Veröffentlichung des „Atlas digitale Barrierefreiheit“ fordert DIE LINKE. NRW, in allen Web- und App-Angeboten der Kommunen und Landkreise Barrierefreiheit herzustellen. Bei dem lobenswerten Projekt, für das Online-Angebote aller Kommunen in Deutschland einem „Schnelltest“ zur Barrierefreiheit unterzogen wurden, hatten die meisten nordrhein-westfälischen Internetseiten schlecht bis mittelprächtig abgeschnitten. Dies dürfe so nicht bleiben. „Alle bestehenden Webangebote kommunaler Gebietskörperschaften sind dringend dahingehend umbauen, dass sie übersichtlich, aufgeräumt und frei von Barrieren sind“, unterstreicht der selbst kommunalpolitisch aktive Landessprecher Sascha H. Wagner.
„Die Menschenrechtskommissarin des Europarates und der Staatenbericht zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention haben zahlreiche Defizite der Bundesrepublik bei der Inklusion kritisiert“, erinnert Ulrike Detjen, Vorsitzende der Linksfraktion im Landschaftsverband Rheinland (LVR). Auch der Rückstand bei digitaler Barrierefreiheit sei nicht akzeptabel, weil die Kommunen für die allermeisten Menschen erste öffentliche Kontaktstelle seien. „Gerade Menschen mit Behinderungen sind auf gute Erreichbarkeit dieser Anlaufstelle für staatliche Leistungen angewiesen“, so Detjen.
Advertising
Abonnieren Sie unseren Newsletter mit Link zur kostenlosen PDF Ausgabe der Kommunalwirtschaft!
„Fehlende Barrierefreiheit bedeutet, dass Menschen mit Behinderungen von gesellschaftlicher Teilhabe ausgeschlossen bleiben und ihnen ohne Not zusätzliche Probleme bereitet werden“, betonen Wagner und Detjen. Ausreden dürfe es keine geben, weil Barrierefreiheit digitaler Angebote leichter herzustellen sei als die ebenfalls überfälligen Änderungen im baulichen Bereich. „Das Land Nordrhein-Westfalen muss die Kommunen dabei unterstützen, digitale Barrierefreiheit herzustellen und die seit 2019 geltenden Bestimmungen umzusetzen, fordern beide für Die Linke.
Digitale Souveränität trotz Fachkräftemangel
Immer wieder legen Cyberangriffe Verwaltungen lahm. Gleichzeitig fehlen Fachkräfte, um IT-Sicherheit wirksam umzusetzen. Städte, Landkreise und Gemeinden stehen[...]
Winkhaus erweitert elektronisches Schließsystem um Möbelschlösser für Spinde und Wertfächer
Mit dem BE 80 Möbelschloss ergänzt Winkhaus das Portfolio seines elektronischen Schließsystems blueEvo um eine vielseitige Lösung für Spinde und Wertfächer. Das[...]
Wire Bund erlangt BSI-Zulassung für VS-NfD-eingestufte Informationen
Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) erteilte dem Messenger Wire Bund die Zulassung für die Verarbeitung und Übertragung von Daten mit [...]
Innovative Redundanz: Patentiertes Messsystem von ACS setzt neue Standards bei der Pegelmessung!
Mit seinem patentierten Pegelmesssystem hat ACS Control-System die Standards für Messsicherheit und -genauigkeit in der Wasserwirtschaft neu definiert! Das Beso[...]
Wie Kommunen Digitalisierung vor Ort wirksam verankern können
Ankerorte des digitalen Wandels – etwa Stadtlabore, Makerspaces oder Digitalwerkstätten – sind Schlüsselinfrastrukturen der Smart City, um Digitalisierung zu er[...]
HiScout und BearingPoint stärken gemeinsam die Resilienz der öffentlichen Verwaltung
HiScout, führender Anbieter integrierter GRC-Softwarelösungen, baut sein Partnernetzwerk weiter aus und arbeitet ab sofort strategisch mit der Management- und [...]
Open Source Wettbewerb für die öffentliche Verwaltung startet
Nach einem erfolgreichen Start im vergangenen Jahr geht der bundesweite Open Source Wettbewerb 2026 in die zweite Runde. Unter dem Motto „Moderne Verwaltung. I[...]