Wenn Sie einwilligen, verwenden wir Dienste, die Informationen im Endgerät eines Seitenbesuchers speichern oder dort abrufen. Anschließend verarbeiten wir die Informationen intern weiter, ohne diese an Drittanbieter weiter zu geben. Das hilft uns, unsere Website optimal zu gestalten und die Besucher besser zu verstehen.
Dieser Artikel wurde in der Ausgabe der gedruckten Kommunalwirtschaft abgedruckt.
Paragraf 1 der Straßenverkehrsordnung fordert, dass „alle Verkehrsteilnehmer sich so zu verhalten haben, dass kein anderer geschädigt, gefährdet oder mehr, als nach den Umständen unvermeidbar, behindert oder belästigt wird“. Verkehrsflächen, wie Parkplätze, Geh- und Radwege sowie Fahrbahnen, die auf engem Raum von mehreren Teilnehmern gleichberechtig genutzt werden, bieten hier so manches Gefahrenpotenzial. Um für solche Anwendungen für alle Verkehrsteilnehmer eine ausreichende Sicherheit zu gewährleisten, hat das Betonsteinwerk Hermann Meudt aus Wallmerod einen Bordstein entwickelt, mit dem sich auf einfach Weise die verschiedenen Bereiche der Verkehrsteilnehmer voneinander abgrenzen lassen.
Entsprechend seiner Funktion bezeichnet der Spezialist für Verkehrsleitsysteme aus dem Westerwald diesen Flachbordstein als „Fahrbahntrennstein“. Ute Feuerstake aus dem Hause Meudt erläutert die Besonderheit: „Im Grunde handelt es sich hierbei um einen ganz normalen Flachbordstein. Anders als sonst üblich, verfügt dieser Betonstein jedoch auf beiden Seiten über eine Abschrägung von 45 Grad.“ Der Stein ist 25cm hoch und 30cm breit, bei einer Baulänge von 50cm. Der Anlauf beträgt jeweils 7 cm. So ergibt sich eine flache Aufstellfläche von 16 cm. „Diese ist ausreichend groß, um Leitfahnen oder Glasmarker zur besseren Sichtbarkeit einzubringen“, erklärt Feuerstake. „Wichtig war es uns auch, den Stein nicht breiter als 30cm zu machen. So bleibt er mit seinen gut 80 Kg gut zu handeln und ist immer noch 10cm schmaler als ein Rücken- an Rücken gesetzter Flachbordstein im Format FB 20 x 20, denn dieser misst eine Breite von 40cm. Und weil der Straßenraum oft knapp bemessen ist, stellt dies in der Tat einen erheblichen Vorteil dar“, so Feuerstake.
Advertising
Abonnieren Sie unseren Newsletter mit Link zur kostenlosen PDF Ausgabe der Kommunalwirtschaft!
Einbau: Konventionell oder geklebt
Im Vergleich zu Fahrbahn-Trennlösungen, bei denen Steine Rücken an Rücken gesetzt werden, ergibt sich aber noch ein weiterer Vorteil. Hierzu Ute Feuerstake: „Der Einbau der Steine erfolgt wesentlich schneller, da nur ein Arbeitsgang erforderlich ist.“ Eingebaut werden die Sonderbordsteine entweder konventionell in Beton oder aber als Klebebordstein. „Diese Lösung wird sehr gerne gewählt, denn dabei werden die zuvor werkseitig auf eine gewünschte Höhe geschnittenen Steine ganz einfach direkt auf die bestehende Fahrbahn verklebt“, so Feuerstake. „Die Verklebung mit 2-K-Kunststoff hält dabei bombenfest.“
Um eine gute Verkehrsleitwirkung zu erzeugen, ist der Stein nicht nur in grau oder weiß, sondern auch mit einer sogenannten REFLEXIN®-Beschichtung lieferbar. In diesem Fall wird werkseitig in mehreren Arbeitsgängen ein weißretroreflektierender Epoxydharz, aufgebracht. Die gleichmäßig aufgetragene Schicht und die anschließende gleichmäßige Aushärtung sorgen für ein langlebiges Produkt mit reflektierender Wirkung. Gleichzeitig wird das Betonelement zusätzlich vor Abwitterung geschützt. Nähere Informationen sind unter www.meudt-betonsteinwerk.de abrufbar.
Advertising
Abonnieren Sie unseren Newsletter mit Link zur kostenlosen PDF Ausgabe der Kommunalwirtschaft!
Sie können diese Ausgabe kaufen oder ein Abonnement abschließen, um diesen Artikel hier sofort und komplett zu lesen. Mit einem Abonnement erhalten Sie zusätzlich jede gedruckte Ausgabe der Kommunalwirtschaft frei Haus.
Unser PDF Abo ist kostenlos! Abonnieren Sie dazu unseren Newsletter, in welchem ein Downloadlink zur jeweils aktuellen Ausgabe zur Verfügung gestellt wird.
Wenn Sie schon Abonnent der Kommunalwirtschaft sind, melden Sie sich an, um den Artikel zu lesen.
Schulsanierung ohne Unterrichtsausfall
Der Sanierungsbedarf an deutschen Schulen ist hoch. Laut KfW-Kommunalpanel 2026 plant deshalb jede zweite Kommune im laufenden Jahr Mittel aus dem Sondervermöge[...]
Smarte und funktionale KNX-Gebäudesteuerung in einer städtischen Kinderkrippe in Eschenbach (Oberpfalz)
Wie lassen sich Sicherheit, ein angenehmes Raumklima und eine klare Orientierung in einer Kinderkrippe für viele Kinder und das pädagogische Team gleichermaßen [...]
NEU: Akku-Motoreinheit für den Ersatz von Benzinmotoren
Makita erweitert das 40V max. XGT Akku-System um eine leistungsstarke und vielseitig einsetzbare Akku-Motoreinheit: die neue GU01G mit einer maximalen elektrisc[...]
Kelsterbach – Wie wäre es, wenn Kirchen plötzlich verschwinden? Wie stark sind die Gebäude ins Erscheinungsbild der Städte und Gemeinden integriert? Welche sozi[...]
Kongress „Inklusive Areale für Spiel und Bewegung“ setzt Impulse für soziale Teilhabe und moderne Freiraumplanung
Wie können öffentliche Räume so gestaltet werden, dass sie allen Menschen gleichermaßen Bewegung, Begegnung und gesellschaftliche Teilhabe ermöglichen? Mit dies[...]
Greenpeace-Studie: Vermögensteuer kann Kommunen beim Hitzeschutz stärken
Die aktuelle Hitzewelle unterstreicht die Folgen leerer kommunaler Kassen: Vielen Städten und Gemeinden fehlt das Geld für schattige Schulhöfe, Schwimmbäder, en[...]
Vor den Sommerferien: Warum Kommunen das Schulmittagessen jetzt planen sollten
Mit dem neuen Schuljahr rückt der Ganztag näher an den Alltag vieler Familien. Die Initiative BioBitte zeigt, welche Fragen Kommunen vor den Sommerferien klären[...]
Schnieder: App MediSee für medizinische Notfälle verbessert Alltag auf dem Schiff enorm
Das Bundesministerium für Verkehr hat 2024 einen umfassenden Modernisierungsprozess für die
Flaggenstaatverwaltung gestartet – mit dem Ziel, wieder mehr Schif[...]
NRW-Kommunen schlagen Alarm – Haushaltsdefizite gefährden Handlungsfähigkeit und gesellschaftliches Zusammenleben
Die Finanzkrise der Kommunen bundesweit und insbesondere in Nordrhein-Westfalen hat eine historische und zutiefst bedrohliche Dimension erreicht. Explodierende [...]