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Rubrik Allgemein

Fahrbahntrennstein aus Beton

30.06.2023 – Lesezeit ca. 3 Minuten 94

Fahrbahntrennstein aus Beton

Paragraf 1 der Straßenverkehrsordnung fordert, dass „alle Verkehrsteilnehmer sich so zu verhalten haben, dass kein anderer geschädigt, gefährdet oder mehr, als nach den Umständen unvermeidbar, behindert oder belästigt wird“. Verkehrsflächen, wie Parkplätze, Geh- und Radwege sowie Fahrbahnen, die auf engem Raum von mehreren Teilnehmern gleichberechtig genutzt werden, bieten hier so manches Gefahrenpotenzial. Um für solche Anwendungen für alle Verkehrsteilnehmer eine ausreichende Sicherheit zu gewährleisten, hat das Betonsteinwerk Hermann Meudt aus Wallmerod einen Bordstein entwickelt, mit dem sich auf einfach Weise die verschiedenen Bereiche der Verkehrsteilnehmer voneinander abgrenzen lassen.

Entsprechend seiner Funktion bezeichnet der Spezialist für Verkehrsleitsysteme aus dem Westerwald diesen Flachbordstein als „Fahrbahntrennstein“. Ute Feuerstake aus dem Hause Meudt erläutert die Besonderheit: „Im Grunde handelt es sich hierbei um einen ganz normalen Flachbordstein. Anders als sonst üblich, verfügt dieser Betonstein jedoch auf beiden Seiten über eine Abschrägung von 45 Grad.“ Der Stein ist 25cm hoch und 30cm breit, bei einer Baulänge von 50cm. Der Anlauf beträgt jeweils 7 cm. So ergibt sich eine flache Aufstellfläche von 16 cm. „Diese ist ausreichend groß, um Leitfahnen oder Glasmarker zur besseren Sichtbarkeit einzubringen“, erklärt Feuerstake. „Wichtig war es uns auch, den Stein nicht breiter als 30cm zu machen. So bleibt er mit seinen gut 80 Kg gut zu handeln und ist immer noch 10cm schmaler als ein Rücken- an Rücken gesetzter Flachbordstein im Format FB 20 x 20, denn dieser misst eine Breite von 40cm. Und weil der Straßenraum oft knapp bemessen ist, stellt dies in der Tat einen erheblichen Vorteil dar“, so Feuerstake.

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Einbau: Konventionell oder geklebt

Im Vergleich zu Fahrbahn-Trennlösungen, bei denen Steine Rücken an Rücken gesetzt werden, ergibt sich aber noch ein weiterer Vorteil. Hierzu Ute Feuerstake: „Der Einbau der Steine erfolgt wesentlich schneller, da nur ein Arbeitsgang erforderlich ist.“ Eingebaut werden die Sonderbordsteine entweder konventionell in Beton oder aber als Klebebordstein. „Diese Lösung wird sehr gerne gewählt, denn dabei werden die zuvor werkseitig auf eine gewünschte Höhe geschnittenen Steine ganz einfach direkt auf die bestehende Fahrbahn verklebt“, so Feuerstake. „Die Verklebung mit 2-K-Kunststoff hält dabei bombenfest.“

Gute Verkehrsleitwirkung dank REFLEXIN®-Beschichtung

Um eine gute Verkehrsleitwirkung zu erzeugen, ist der Stein nicht nur in grau oder weiß, sondern auch mit einer sogenannten REFLEXIN®-Beschichtung lieferbar. In diesem Fall wird werkseitig in mehreren Arbeitsgängen ein weißretroreflektierender Epoxydharz, aufgebracht. Die gleichmäßig aufgetragene Schicht und die anschließende gleichmäßige Aushärtung sorgen für ein langlebiges Produkt mit reflektierender Wirkung. Gleichzeitig wird das Betonelement zusätzlich vor Abwitterung geschützt. Nähere Informationen sind unter www.meudt-betonsteinwerk.de abrufbar.

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