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Ganztagsverpflegung neu gedacht

Wie modulare Ausstattungslösungen Schulen fit für 2026 machen

09.12.2025 – Lesezeit ca. 6 Minuten 270

Wie modulare Ausstattungslösungen Schulen fit für 2026 machen

(Bild: LUCHS AG)

Ab dem Schuljahr 2026/27 gilt der Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung an Grundschulen – und damit auch auf eine verlässliche Mittagsverpflegung. Viele Schulen stehen dabei jedoch vor der Herausforderung, ohne eigene Küche funktionierende Abläufe für Anlieferung, Ausgabe und Rücknahme schaffen zu müssen. Gefragt sind daher praxisnahe, modulare Konzepte, die sich flexibel an räumliche Gegebenheiten anpassen lassen und Hygiene, Effizienz und Kindgerechtigkeit miteinander verbinden.

Neue Anforderungen an die Schulverpflegung

Mit dem Ganztagsförderungsgesetz (GaFöG) wird Schulverpflegung endgültig zum festen Bestandteil des Bildungsalltags an Ganztagsschulen. Ab 2026/27 besteht für Grundschulkinder ein Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung, der schrittweise auf alle Jahrgänge ausgeweitet wird. Für die Schulen bedeutet das: Sie müssen in kurzer Zeit funktionierende Infrastrukturen aufbauen, um täglich viele Kinder sicher, hygienisch und wirtschaftlich zu verpflegen – und das in vielen Fällen in Gebäuden, die nie für diesen Zweck geplant waren.

„Zahlreiche Schulen haben weder die räumlichen Möglichkeiten noch das geschulte Personal für eine voll ausgestattete Küche“, erklärt Patrick Kuhn, Business Development Manager bei LUCHS; das Unternehmen bietet modulare Komplettlösungen für Küchen, Mensen und Verpflegungsbereiche, u.a. auch für Ganztagsschulen. „Die Herausforderung liegt deshalb weniger in der Zubereitung, sondern in den Prozessen ab dem Moment der Anlieferung: Wie werden Speisen ausgegeben, wie gelingt die Rücknahme, und wie lässt sich das alles mit begrenztem Personal stemmen?“

Modulare Konzepte als Antwort auf komplexe Anforderungen

LUCHS bietet hierfür die nötigen Lösungen, die über den klassischen Großküchenansatz hinausgehen. Das Unternehmen hat modulare Ausstattungskonzepte entwickelt, die sämtliche Prozessschritte abdecken: von der Anlieferung über das Regenerieren und Ausgeben bis hin zur Rücknahme. Die Systeme bestehen aus mobilen Komponenten, die sich flexibel positionieren und kombinieren lassen.

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„Die Systeme setzen dort an, wo der Caterer seine Arbeit übergibt“, so Kuhn. „Mit solchen strukturierten Modulen für Lagerung, Ausgabestrecken und Rücknahmelogistik müssen Schulen nicht sofort eine komplette Küche installieren.“

Mit durchdachten Sets für 50, 100 oder 150 Kinder bietet LUCHS Einstiegspunkte, die sich individuell skalieren und anpassen lassen. Schulen können so klein beginnen und ihre Ausstattung später erweitern – etwa um Spültechnik oder zusätzliche Transport- und Rücknahmeeinheiten.

Von der Anlieferung bis zum Abräumen: ein durchgängiger Prozess

Die Konzepte von LUCHS orientieren sich an einem klaren Ablauf: Anliefern – Vorbereiten – Regenerieren – Ausgeben – Servieren – Abräumen. Damit wird der gesamte Prozess der Schulverpflegung logisch strukturiert und aufeinander abgestimmt.

„Man muss den Verpflegungsablauf als Transportkette im Gebäude verstehen“, erklärt Kuhn. „Die Wagen, Ausgabestrecken und Sammelsysteme sollten daher aufeinander abgestimmt sein, sodass keine Engpässe entstehen. Wichtig sind kurze Wege und eine klare Orientierung für die Kinder – denn so funktioniert Verpflegung auch mit wenig Personal.“

Die mobilen Buffetstrecken und Servierwagen ermöglichen ergonomische Abläufe, während Tablett- und Tellerspender für zügige Ausgaben sorgen. Für die Rücknahme stehen passende Sammelsysteme bereit, die Ordnung schaffen und den Reinigungsprozess vorbereiten. So entsteht ein durchgängiger Kreislauf, der Effizienz und Hygiene miteinander verbindet.

Hygiene, Ergonomie und Alltagstauglichkeit im Fokus

Gerade in Schulen ohne eigene Küche spielt insbesondere Hygiene eine zentrale Rolle. Deshalb setzt LUCHS auf leicht zu reinigende Oberflächen, klare Trennung von Ausgabe- und Rücknahmezonen sowie Systeme, die intuitiv bedienbar sind.

„Die Lösungen sind so gestaltet, dass sie auch ohne gastronomisches Fachpersonal sicher funktionieren“, betont Kuhn. „Das pädagogische Personal kann die Abläufe problemlos übernehmen, da die Systeme logisch aufgebaut und hygienisch abgesichert sind.“

Neben der Hygiene ist Ergonomie ein weiterer Schlüsselfaktor für einen effizienten Verpflegungsbetrieb. Viele Tätigkeiten werden von Lehrerinnen, Erziehern oder Betreuungskräften ausgeführt. LUCHS achtet daher auf Produkte, die sich leicht bewegen, stapeln und reinigen lassen. Robustheit, Langlebigkeit und Reparaturfähigkeit gehören ebenfalls zum Konzept. Nachhaltigkeit bedeutet hier, dass Module nicht ersetzt, sondern erweitert werden können. Für Schulen mit begrenztem Budget ist dies ein wichtiges Kriterium.

Flexibilität für unterschiedliche Schulformen und Raumgrößen

Ob kleine Grundschule mit 50 Kindern oder große Bildungseinrichtung mit mehreren Essensdurchläufen: die Konzepte von LUCHS sind skalierbar und modular aufgebaut. Dank mobiler Komponenten funktionieren sie in Mehrzweckräumen ebenso wie in provisorischen Mensen oder temporären Versorgungssituationen.

„Versorgung sollte nicht in starren Küchenlayouts, sondern in Funktionsmodulen ‚gedacht‘ werden“, erläutert Kuhn. „Dadurch können Systeme nahezu überall integriert werden – unabhängig davon, wie viel Platz zur Verfügung steht.“

Dieser Ansatz ermöglicht es Schulen, auch bei laufendem Betrieb nachzurüsten. Neue Komponenten wie etwa zusätzliche Tablettwagen oder Besteckstationen lassen sich ohne großen Aufwand integrieren, wenn die Kinderzahlen steigen oder Abläufe angepasst werden müssen.

Ganzheitliche Ausstattung für reibungslose Abläufe

LUCHS kombiniert in seinen Konzepten alle entscheidenden Elemente: Geschirr, Besteck, Transport- und Buffetkomponenten, Möbel, Kühl- und Spüllösungen. Das Ziel ist ein stimmiges Gesamtpaket, das die Essensversorgung als geschlossenen Prozess abbildet.

„Erfolg entsteht nicht durch einzelne Produkte, sondern durch ein abgestimmtes Zusammenspiel“, betont Kuhn. „Wenn die Ausgabe funktioniert, aber die Rücknahme chaotisch abläuft, entsteht Unruhe im gesamten Ablauf. Deshalb wird jedes Detail, und zwar vom Tablett bis zum Möbelstück, als Teil einer funktionierenden Prozesskette betrachtet.“

Damit schaffen Schulen nicht nur funktionale, sondern auch kindgerechte Räume, die zudem ergonomisch, übersichtlich und sicher sind. LUCHS unterstützt sie dabei von der Bedarfsanalyse über die Produktauswahl bis zur Umsetzung und bleibt auch nach der Inbetriebnahme verlässlicher Ansprechpartner.

Beratung und Umsetzung aus einer Hand

Ein wesentlicher Vorteil des modularen Ansatzes ist außerdem die einfache Planung. Auf Basis weniger wichtiger Eckdaten – wie Kinderzahl, Essenszeiten und räumliche Gegebenheiten – kann LUCHS unmittelbar ein funktionsfähiges Konzept vorschlagen.

„Es zeigt sich, dass jetzt viele Schulen schnell praktikable Lösungen brauchen“, sagt Kuhn. „Die Ausstattungspakete sind daher sofort einsatzbereit und lassen sich später erweitern. Beratung erfolgt grundsätzlich individuell, aber immer mit dem Ziel im Blick, dass Schulen ohne lange Vorlaufzeit starten können.“ Typische Stolperstellen wie unklare Laufwege, fehlende Trennung von sauber und schmutzig oder unzureichende Lagerung werden so von Anfang an zuverlässig vermieden.

Fazit: Praxisgerechte Lösungen für eine neue Schulverpflegung

Mit dem Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung wächst der Druck auf Schulen, ihre Verpflegungsstrukturen schnell und effizient aufzubauen und anzupassen. Modulare Ausstattungslösungen, wie sie bspw. LUCHS anbietet, bieten hier den entscheidenden Vorteil: Sie lassen sich flexibel in bestehende Räume integrieren, wachsen mit steigenden Anforderungen und sichern zugleich Hygiene, Ergonomie und Wirtschaftlichkeit.

Komplettsysteme wie etwa von LUCHS zeigen, dass funktionierende Ganztagsverpflegung keine Frage des Platzes ist – sondern der richtigen Struktur. Wer jetzt mit durchdachten Konzepten startet, kann 2026 gut vorbereitet in den Ganztagsbetrieb gehen.

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